ASK Schlaining - SV kukmirn - 3:2
Glücklicher Beginn und bitteres Ende!
Ausgangslage: Die Konkurrenz legte vor. Stegersbach gewann das letzte Match und zog am SVK vorbei. Wir waren also zum Siegen gezwungen, um erneut die Winterkrone zu erobern. Eine Änderung in der Startaufstellung war notwendig, denn WEINHOFER durfte nach seiner fünften gelben Karte nicht auflaufen. Der erst zweite gesperrte Spieler in der Saison - der SVK liegt auch in der Fair-Play Wertung auf den sehr guten 5. Platz.
1. HZ: Besser hätte die Partie für unsere Jungs nicht starten können. Mit dem ersten Angriff sollte gleich der erste Treffer fallen. REBERNIK entwischte wieder einmal seinen Gegenspielern. Nachdem der Torwart ihn stoppen wollte, spitzelte 'Reba die Kugel an ihn vorbei aus extrem spitzen Winkel ins Tor. Die tolle Kopfballverlängerung kam von HEINDL. Das frühe 0:1 verunsicherte die Hausherren keineswegs. Im Gegenteil, Schlaining konnte rasch das Spiel unter Kontrolle bringen. Durch gepflegtes Passspiel im Mittelfeld kamen wir offensiv kaum zur Geltung. Doch auch der Gastgeber tat sich nicht so leicht im Chancen herausspielen. Innerhalb von zwei Minuten jedenfalls musste man zwei brenzlige Situationen überstehen. Danach kam Kapitän KULOVITS im Strafraum zu einer Schussgelegenheit, nur leider ohne Abschluss. Ein schneller Vorstoß auf der rechten Seite sollte zum Ausgleich führen. Die Flanke in den Strafraum konnte nicht verhindert werden, wodurch ein Schlaininger zum 1:1 nach 36' Minuten aus kurzer Distanz den Ball in die Maschen drosch. Bis zur Pause blieb das Spiel ausgeglichen. Praktisch mit dem Pausenpfiff wurde uns ein Freistoß zugesprochen. Die Entfernung zum Tor war zwar ordentlich, doch für einen wuchtigen Distanzschussversuch noch machbar. So schnappte sich Josip den Ball und nagelte das Spielgerät punktgenau an der Mauer vorbei ins Tor zum 1:2.
2. HZ: In den zweiten 45' Minuten gab es mehr Situationen, auch weil beide Mannschaften keine Anzeichen machten, zurückzuschalten. In der 55' Minute ging ein scharfer Querpass von uns in die Box an Freund und Feind vorbei. Kurz darauf war es der Torschütze zum zwischenzeitlichen Ausgleich, dessen Schuss nicht ungefährlich auf unser Tor kam. Wirklich gefährlich wurde es nur wenige Minuten später, als nach einem Lochpass ein Schlaininger alleine auf unser Tor sprintete. HAMR blieb konzentriert und konnte den Angriff, gerade noch so, stoppen. Dabei musste Robin danach kurz behandelt werden, doch zum Glück ging es weiter. Auf der Gegenseite gab es mit der nächsten Aktion die wohl beste Chance, die man sich herausspielen kann. MARCIJUS zündete den Turbo und lief im hohen Tempo von der linken Seite Richtung Gästetor. Zuvor wurde er von einem Spieler gestoppt - per Foul und im Strafraum, so erkannte es zumindest der Spielleiter, der gleich auf den Punkt zeigte. Wie immer trat REBERNIK an. Sein scharfer Schuss wurde aber vom zuvor nervös hin- und herzappelnden Schlainiger Schlussmann abgewehrt, der die richtige Ecke erraten hatte. Leider konnte der anschließende Abpraller nicht verwertet werden. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung hätte man wesentlich beruhigter die letzten gut 20' Minuten bestreiten können. So erhielten die Gastgeber quasi ihre "zweite Luft" und schöpften gleichzeitig neue Hoffnung. Wir hatten auch noch Möglichkeiten für ein drittes Tor, doch es sollte heute nicht passen. So glücklich der Anfang verlief, so bitter endete das Match. Bereits in der 86' Minute wurde ein Schuss vom eingewechselten ERNST zu sehr abgefälscht, als dass hier noch etwas passieren hätte können. Turbulent verlief schließlich die absolute Schlussphase. In Minute 87' gelang den Schlainingern eine weitere Flanke in den "Fünfer" - dort lauerte Spielmacher Héra, der aus kurzer Distanz das 2:2 unter den Querbalken kanonierte. Das Spiel war damit immer noch nicht entschieden. Weil wir einen Sieg benötigten, investierten wir mehr in den Angriff. Beinahe hätte es sich auch ausgezahlt. Eine Riesengelegenheit wurde hier liegengelassen. Der vermeintliche "Ausgleich" beim Auslassen von fast 100%-igen Chancen ergab sich unmittelbar danach: jetzt wuchtete ein Schlaininger die Kugel aus einer Top-Position weit über das Tor. Die Schlusspointe kam aber erst. Nachdem man praktisch "All-In" ging, wurde uns ein verlorener Zweikampf im Mittelfeld zum Verhängnis. Fatalerweise konnte der Angriff nicht mehr aufgehalten werden; ein platzierter Flachschuss passte zum 3:2, womit die Hausherren das Spiel komplett drehen konnten. Kurz darauf wurde die Herbstsaison beendet.
Fazit: Ein äußerst abwechslungsreiches Spiel, dass vor allem für neutrale Zuseher einiges bot. Die Dramatik hätten die zahlreichen SVK-Fans natürlich lieber nicht gehabt. Es ist jedenfalls sehr schade, mit einem negativen Erlebnis in die Winterpause zu gehen, nur sollten wir nicht allzuviel darüber "jammern". Die Herbstsaison verlief außergewöhnlich gut, wenn nicht sogar sensationell. Wer hätte es vor der Saison gewagt zu behaupten, dass man nach 15 Runden satte 7 Punkte vor den haushohen Titelkandidat Pinkafeld liegt? Das mehr als positive Resümee zur Winterpause: Wir haben weiterhin die wenigstens Niederlagen kassiert und stellen mit REBERNIK - zusammen mit dem Pinkafelder Ex-Profikicker Tadic - den TOP-Torjäger der Liga.
Gleichzeitig sei noch den Stegersbachern zum Herbstmeistertitel gratuliert! - aber aufgepasst: wir sind auch gute "Jäger" :)
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SV kukmirn - ASKÖ Oberdorf - 1:1
hart erkämpfter Punkt!
Ausgangslage: Im letzten Heimspiel galt es nochmals alle Kräfte zu bündeln. Oberdorf hatte zuvor schon in Stegersbach gleich drei Punkte entführen können. So galt es für uns, vor allem in der Defensive aufzupassen. Das gelang auch großteils. Bei beiden Mannschaften gab es zum letzten Match keine Veränderungen.
1. HZ: Nicht ungewohnt, startete der SVK besser in die Partie. Auf einem äußerst tiefen Geläuf musste man spielerisch einige Abstriche zulassen. Das merkte man bereits in der ersten Aktion, als ein schöner Pass in den Lauf auf REBERNIK, dieser die Kugel beim Abschluss etwas versprang. Der Ball landete schließlich deutlich am Gästegehäuse vorbei. Kurz darauf probierte es Mihael per Kopf nach einer weiten Flanke, doch hier stand der stark spielende Oberdorfer Schlussmann Bögöly gut und parierte zur Ecke. Mit der nächsten Aktion fiel der erste Treffer im Spiel, der aus Sicht der Gäste mehr als unglücklich zustande kam. 'Reba zog auf Höhe der Strafraumgrenze ab, sein Schuss wurde so stark von einem Oberdorfer Spieler abgelenkt, dass der Treffer schließlich als Eigentor gewertet wurde. Etwas bitter, denn hier hätte unser Goalgetter den alleinigen Platz 1 in der Torschützenliste - zumindest kurzfristig - sichern können. Das 1:0 nahmen wir aber natürlich trotzdem dankend an. Beinahe hätte es nur fünf Minuten später eigentlich 2:0 stehen müssen. Einen kapitalen Abwehrschnitzer der Gästehintermannschaft nützte unsere Nr. 91 erneut, lief auf Bögöly zu, brachte den Ball zwar am herauslaufenden Keeper vorbei, doch ging sein Abschluss ebenso am Kasten der Gäste knapp vorbei. Erst einige Zeit danach, machte sich auch die Oberdorfer Offensive mit einem satten und nicht ungefährlichen Schuss Richtung Tor bemerkbar - abgefälscht fand er den Weg zum Glück nur ins Torout. Oberdorf nutzte diese kurze Phase vor der Pause und blieb in unserer Hälfte. Das sollte sich in Minute 41' bezahlbar machen. Ein Oberdorfer Spieler wurde an der Strafraumgrenze gefoult; da lag einer unserer Spieler verletzt in der eigenen Hälfte am Boden. Abgepfiffen wurde hier nicht, was jetzt nicht weiter erwähnbar gewesen wäre, hätte man in einer gleichen Situation in Hälfte zwei mit einem verletzten Oberdorfer Spieler ebenso weiterlaufen lassen - nur hier unterbrach der Spielleiter das Match. Es passte zur sehr unglücklichen Gesamtleistung des Schiedsrichters. Der Elfmeter war knapp, aber vermutlich korrekt. Genau würde man das nur mittels VAR verifizieren können. Das Foulvergehen war jedenfalls unstrittig. Ex-SVK Kicker Stojak trat zum Elfmeterpunkt an, schoss scharf aber nicht genau genug. Teufelskerl HAMR entschärfte somit den nächsten Penalty! Extrem Schade, dass auf den anschließenden Abpraller von unserer Seite aus nicht konsequent genug reagiert wurde. So kam Stojak erneut an die Wuchtel und vollendete das 1:1 im Nachschuss - ohne Abwehrchance durch Robin. Der Zeitpunkt war ungünstig, denn unser Team konnte in der verbleibenden Zeit bis zur Pause nicht mehr viel reagieren.
2. HZ: Hälfte zwei verlief etwas ausgeglichener, mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Eine Top-Aktion folgte nach gut einer Stunde Spielzeit, als ein gefähricher Schuss auf das Gästetor von Bögöly durch einen Megaeflex pariert wurde. Nach 70' Minuten wankte die Oberdorfer Defensive ordentlich, nur leider konnte man daraus kein Kapital schlagen. Schlimmer noch, fanden die Gäste in der 79' Minute plötzlich eine Riesengelegenheit auf die Führung vor. Schon wieder war es Stojak, der durch einen schnellen Vorstoß in ein eins-zu-eins Duell mit Robin lief. Glücklicherweise zögerte unser Ex-Stürmer im Abschluss ein wenig. Diese Aktion hätte weitaus ärger ausgehen können. Damit blieb die Chance auf drei Punkte weiterhin intakt. Nach 88' zielte MARCIJUS aus einer guten Postion leider am Tor vorbei. Obwohl der Druck der Heimischen zunahm, verteidigten sich die Gäste geschickt und ließen nicht mehr viel zu. Bei allen Offensivdrang galt es zudem bis zum Abpfiff auch für unsere Defensive hellwach zu bleiben. Von daher kann man mit dem Punkt leben und auch einigermaßen zufrieden sein.
Fazit: Ein schweres Spiel. Oberdorf kann sogar noch auf Platz 4 in der Herbsttabelle vorrücken! Das zeigt nur die Stärke des heutigen Gegners. Obwohl unsere "weiße Weste" (sprich Saison ohne Niederlage) nicht sonderlich in Gefahr war beschmutzt zu werden, musste man trotzdem höllisch aufpassen. Die Chancen auf die Winterkrone stehen weiterhin nicht schlecht. Das Gute: wir haben es bis zum Schluss selbst in der Hand - egal wie das Spiel der Konkurrenz einen Tag vorher auch ausgehen mag (an dieser Stelle drücken wir natürlich den Markt Allhauern alle Daumen!).
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SV Olbendorf - SV Kukmirn - 1:4
Reife Leistung und Traumtor sichern die nächsten drei Punkte!
Ausgangslage: Das Hinrundenfinish rückt immer näher und der SVK ist weiterhin in blendender Form. Glücklicherweise blieben wir vom Verletzungspech in den letzten Runden verschont. So konnten wir in bereits gewohnter Stärke in das Auswärtsmatch gegen Olbendorf gehen. Bei den Hausherren fehlte zumindest ein Stammspieler gelb-gesperrt. Laut Zuscherstimmen fehlten aber noch weitere Kaderspieler.
1. HZ: Von Beginn weg hatten die Bauer-Schützlinge das Spiel unter Kontrolle. Die Heimischen waren sehr darauf bedacht, kein großes Risiko einzugehen. Damit blieben gefährliche Offensivaktionen praktisch nahezu aus. Anders die Spielweise der Gäste, die in der 4' Minute durch den in die Gasse geschickten MARCIJUS einen ersten Angriffsversuch starteten. Es fehlte am Abschluss, den gab es in der 14' und auch 17' Minute, doch entweder wurde der Schuss abgeblockt oder er fiel zu schwach aus. Es mangelte zunächst also an der Chancenauswertung, denn auch ein scharfer Schuss von Kapitän KULOVITS, den der heimische Goalie stark parierte, als auch ein weiterer guter Abschluss von REBERNIK sollten (noch) nicht zum Torerfolg führen. Diesen gab es dann aber dann doch noch in Hälfte eins in der 34' Minute zu bejubeln oder besser zu bestaunen. VRTARIC packte seine Schusskunst aus, indem er auf Höhe der Strafraumgrenze sich unbedrängt die Kugel herrichten konnte, abzog, und butterweich die Wuchtel ins Kreuzeck zum sehenswerten 0:1 zwirbelte. Kurz vor der Pause gab es dann doch noch eine notierbare Gelegenheit für die Hausherren. Komorskis Abschluss aus kurzer Distanz bereitete aber Keeper HAMR keine Sorgenfalten. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.
2. HZ: In Hälfte zwei benötigten wir wesentlich weniger Anläufe, um erfolgreich zu sein. Dank gütiger Mithilfe der Olbendorfer Defensive, allen voran des Schlussmanns, brauchte WEINHOFER nach der ersten (und einzigen) Ecke für uns nur mehr seinen Schlappen hinhalten und eiskalt zum 0:2 zu verwerten. Die Heimischen spulten ihr Programm weiterhin sehr ideenlos herunter. Querpassstaffeten tief in der eigenen Hälfte brachten uns nicht in Bedrängnis. Zweimal hatte es unser Sturmtank mit der Nr. 91 am Fuß, die Partie endgültig zu entscheiden. Einmal ging 'Rebas Versuch am Tor vorbei, ein anderes Mal machte der heimische Keeper seinen Schnitzer zum 0:2 durch einen starken Save wieder wett. Damit blieben die Gastgeber im Spiel, zumal kurz darauf der völlig überraschende Anschlusstreffer gelingen sollte. Eine Unachtsamkeit in unserem Defensivverbund reichte, dass Markota die Chance zum 1:2 dankend annahm. Ein Gastgeschenk, quasi, welches nicht notwendig gewesen wäre. Trotzdem, die große Schlussoffensive der Olbendorfer blieb aus. Beruhigend war der knappe Vorsprung dennoch nicht. In der 81' Minute wurden die Verhältnisse wieder geradegerückt. Fahrlässig ließen die Heimischen REBERNIK im Strafraum schalten und walten, was Mihael selbstverständlich nicht ungenutzt ließ. Das 1:3 war nur die logische Folge. Kurz darauf musste Handel-Mazetti das Spielfeld vorzeitig nach seiner zweiten gelben Karte verlassen. Auswirkungen auf das Endergebnis hatte der Vorfall aber nicht mehr. In der Nachspielzeit entblößte sich die heimische Abwehr komplett und kassierte somit auch noch das 1:4, nachdem man zuvor unserem Angriff freie Bahn gewährte. Erst ganz am Ende tauchte der SVO nochmals vor unserem Tor auf, es sollte bei einem gefährlichen Schuss bleiben.
Fazit: Ein klarer Sieg, der auch so völlig in Ordnung geht. Wir waren die reifere Mannschaft, hatten das Spiel großteils unter Kontrolle und konnten die biederen Gastgeber mit einem entsprechenden, bissigen aber fairen Zweikampfverhalten gut in Schach halten. Die Intensität stimmte zu 100%, was auch für die zwei verbleibenden Spiele zuversichtlich stimmen sollte. In dieser Form kann Großes geschaffen werden - gehen wir's an! GEMMA SVK!
Patrick Wagner, SV Kumirn
SV Kukmirn - SV Tobaj - 3:2
SV Kukmirn bezwingt Tobaj in packendem darby-Duell!
Ausgangslage: Im vorletzten Heimspiel der Herbstsaison konnte der SVK - bis auf die langzeitverletzten Spieler - auf den gesamten Kader wieder zurückgreifen. Ebenso kamen die Gäste mit einer unveränderten Aufstellung zur letzten Partie. Diese gewannen unsere Nachbarn in Mühlgraben, womit man sicherlich extra motiviert war, den nächsten Tabellenführer vom Thron zu stoßen; nur, soweit sollte es nicht kommen.
1. HZ: Ohne großes Abtasten ging es bereits zu Beginn hin- und her. Abschlüsse gab es auf beiden Seiten zu vermelden. In der 3' Minute zögern wir etwas mit dem Abschluss, die Folge war ein abgeblockter Schuss zur Ecke. Die Tobajer versuchten es mit einem Distanzschuss, welcher am Tor vorbeiging. Ebenso probierte es KAPPEL wie auch die Gäste, jedoch ohne Erfolg oder allzu große Gefahr auszustrahlen. Kurz darauf zappelte der Ball im Netz der Gäste. Der Spielleiter hatte die Aktion aber bereits zuvor abgebrochen - warum? Da kann nur spekuliert werden, entweder gab es eine Abseitsposition oder ein Stürmerfoul. Klar ersichtlich war es nicht, aber das Schiedsrichtergespann sollte noch einige weitere Fauxpas liefern. In der 13' Minute wurde uns ein Strafstoß zugesprochen. Es dürfte sich um ein Foulvergehen im Strafraum gehalten haben. Der Angriff lief zu schnell, um das von der Schreibersicht aus zu erkennen. REBERNIK wusste was zu tun war und vollendete in gewohnt souveräner Manier zum 1:0. Der Gegner blieb davon wenig beeindruckt, konnte sich aber nur spärlich im Angriff mehr behaupten. Einmal sollte es in Hälfe eins dennoch klappen. Aus einer Flanke von rechts kam die Kugel auf Goalgetter Spirk, der die Wuchtel zum 1:1 zwischen die Beine unseres Keepers ins Tor einschieben konnte. Unglücklich war es allemal, doch der SVK hatte eine passende Antwort parat. In Minute 28' servierte 'Reba den Ball auf KAPPEL und Gabriel übernahm die Vorlage perfekt. Halbvolley drückte er das Leder mit einem satten Schuss ins lange Eck. Ein top Angriff mit einem noch sehenswerteren Abschluss zur erneuten 2:1 Führung. Diese konnte der SVK in die Pause bringen, da von den Gästen nur mehr eine gefährlichere Aktion kam. Wieder war es Spirk, der aus der Drehung heraus im Strafraum einfach mal abzog - zum Glück verfehlte er das Ziel knapp.
2. HZ: Die zweiten 45' Minuten sollten noch turbulenter werden, obwohl unsere Torabschlüsse weniger wurden. Dafür hatten wir unser Zielwasser heute deutlich besser eingestellt als die Gäste. Denn mit der zweiten Aktion nach Wiederanpfiff klingelte es erneut im Gehäuse der Gäste. Unser Torgarant vom Dienst packte seine Schussstärke aus und hämmerte einen Kracher aus kurzer Distanz in die Maschen zum 3:1. Ein Zwei-Tore-Vorsprung hätte beruhigend sein können, wenn nicht unmittelbar danach der Gegner wieder drangekommen wäre. Eine abgerissene Flanke von Dragovic senkte sich zum Entsetzen aller über HAMR hinweg ins Kreuzeck, womit es 3:2 stand. Da noch genügend Zeit auf der Uhr war, hieß es für unsere Jungs nun kühlen Kopf zu bewahren, was nicht so einfach war. Denn der Mann mit der Pfeife verlor zusehends die Kontrolle über das Match. Dies brachte noch mehr Hektik in unser Spiel. Tobaj drängte nun vehement auf den Ausgleich. In der 77' Minute verzog Spirk und in der 85' Minute landete ein Kopfball von Jautz-Lackner nur wenige Meter am Torpfosten vorbei ins Out. Unsere Entlastungsangriffe wurden immer weniger. Die Zeit verstrich quälend langsam. Dazu kam noch eine überlange Nachspielzeit. In dieser (96' oder 97' Minute!!) hatte der Gegner nochmals eine Riesenchance, doch HAMR schaffte es, den Ball an sich zu reißen, bevor aus einem Getummel heraus noch ärgeres passieren hätte können. Irgendwann hatte der Spielleiter dann doch ein Einsehen und beendete ein äußerst kräfteraubendes, torreiches Derby.
Fazit: Ein anstrengendes Spiel für alle Akteure. Sämtliche Spieler (beider Teams) als auch Anhänger wurden bis zum Schlusspfiff voll gefordert. Die Gäste erwiesen sich dabei als der harte Brocken, von dem man auch ausgehen konnte. Von daher wieder "Hut ab" vor der gesamten Teamleistung! Mit diesem Sieg konnte man sich erfolgreich an der Tabellenspitze behaupten. Obwohl die Luft oben bereits recht dünn ist und die Verfolger auf "Patzer" warten, kann man optimistisch in die letzten drei Runden gehen.
Patrick Wagner, SV Kukmirn
ufc Markt Allhau - SV Kukmirn - 0:2
Mit vereinter Kraft zum nächsten Auswärtssieg!
Ausgangslage: Die Herbstsaison biegt schön langsam in die Zielgerade ein, und entsprechend müssen viele Vereine mit einer eingeschränkten Kaderdecke auskommen. So auch in diesem Match, wo der SVK den privat verhinderten Neuzugang VRTARIC ersetzen musste. HORVAT war noch nicht ganz fit, nahm aber bereits auf der Bank Platz. Wieder in die Startaufstellung rückte dafür SCHABHÜTTL. Auch die Gastgeber mussten auf Stammspieler verzichten.
1. HZ: Auf nass-feuchten Geläuf taten wir uns im einzigen Freitagabendspiel schwer, "warm" zu werden. Die ersten Gelegenheiten ergaben sich somit für die Hausherren, jedoch blieben die Versuche zunächst harmlos. Auffallend waren die Angriffe der Gastgeber von der rechten Flanke, von der die meiste Gefahr kam. Erst durch einige interne Umstellungen konnten diese Bemühungen mit Fortdauer etwas gebremst werden. Unser Team kam in der ersten Hälfte nicht oft vor das gegnerische Gehäuse, war dafür aber äußerst effizient im Abschluss. Einen wuchtigen Schuss von Kapitän KULOVITS konnte der Allhauer Schlussmann noch abblocken, doch wie schon im Spiel gegen Mühlgraben lauerte KAPPEL im Hinterraum und kam auch ans Spielgerät. Überlegt netzte Gabriel zur 0:1 Führung ein. Der UFC forcierte in Folge seine Angriffe. In Minute 22' stemmte sich der bullige Hühe Devecseri nach einem Corner in die Höhe, verpasste aber das Tor. Fünf Minuten später die nächste TOP-Chance für die Heimischen, doch wieder verfehlte man das Ziel. Immer wieder musste hier auch unser Keeper HAMR eingreifen. Schüsse aus allen Winkeln konnten aber sicher entschärft werden. Am brenzeligsten wurde es in der 36' Minute, als der Spielleiter auf den Elferpunkt deutete. Zuvor kam ein Markt Allhauer Spieler im Strafraum zu Fall, was der Autor zwar mitbekam, die Entstehungsgeschichte blieb aber unklar. Heftige Proteste unserer Spieler deuten aber auf eine strittige Entscheidung hin. Die Nr. 8, Radics, trat zum Strafstoß an. Der scharfe, aber zu zentrale Elfer wurde ein weiterer "Big Save" für Robin, der auch den Nachschuss erfolgreich vereiteln konnte. Den Jubelposen der Allhauer Spieler nach der Strafstoßentscheidung folgten lange Gesichter. Bis zur Pause kamen die Heimischen noch auf einen Schuss, doch erneut war unser Schlussmann zur Stelle. Beinahe hätten wir kurz vor dem Pausenpfiff die Führung sogar ausbauen können. Wieder war es KAPPEL, doch aus einer sehr guten Schussposition flog die Kugel aber weit über das Tor.
2. HZ: Hälfte zwei endete so, wie die erste aufhörte: mit einer Supermöglichkeit für unsere Elf. Durch einen Schnitzer in der weit aufgerückten Defensive der Blau-Weißen gelang die Kugel zu HEINDL. Julian zog praktisch ungehindert auf den Allhauer Torwart zu, nur brachte er das Leder an selbigen nicht vorbei. Es hätte das Spiel früh für uns "beruhigen" können. Markt Allhau blieb somit in der Partie, agierte aber nicht mehr so druckvoll wie noch in Hälfte eins. In der 62' Minute hatten sie trotzdem noch eine Chance, die zum Tor hätte führen können, nur an Robin war heute kein Vorbeikommen. Kurze Zeit später gab es einen Freistoß auf der anderen Seite des Spielfeldes. Neo-Papa Josip trat an und zog einfach mal ab. An der vor ihm aufgebauten Mauer vorbei wurde sein wuchtiger Schuss noch so abgefälscht, dass der heimische Tormann keine Abwehrchance mehr hatte. So stand es nach 63' Minuten 0:2. Die restliche Spielzeit kann schnell abgehandelt werden. Da der SVK seine Abwehr nun weiter stärkte, fand der Gegner keine Mittel mehr, diese zu durchbrechen. Es ergaben sich keine Chancen mehr, da auch wir keine großen Offensivambitionen mehr zeigten. Die Defensive hielt, womit man die restlichen Minuten souverän herunterspulen konnte. Mit dem 0:2 hatte man das Optimum aus dem Match herausholen können.
Fazit: Das Spiel war geprägt von vielen, intensiven Zweikämpfen. Folglich überwog der Kampf, doch man blieb dabei weitestgehend sehr fair. Ein klassischer Arbeitssieg für uns, bei dem wir sicherlich auch einiges Glück hatten, doch das braucht man auch, um erfolgreich zu sein. Ebenso war eine geschlossene kollektive Stärke von Nöten, die man heute mustergültig anwendete. Dank diesem gemeinsamen Kraftakt stehen wir wieder an der Spitze der Tabelle.
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SV kukmirn - SV mühlgraben - 3:3
Torfestival mit versöhnlichem Ende!
Ausgangslage: Nach dem deutlichen Auswärtssieg gegen Rechnitz empfingen wir bei besten äußerlichen Bedingungen das Spitzenteam aus Mühlgraben, die nach Verlustpunkten die Tabelle anführen. Dabei mussten beide Mannschaften auf einige Stammkräfte verzichten. Bei den Gästen fehlten neben dem "Einsergoalie" noch ein gelb-gesperrter Spieler sowie Neuzugang Jakopec. Unser Team musste neben den noch nicht einsatzbereiten FRÜHMANN auf Neuzugang RADL (Bänderverletzung) sowie Abwehrbollwerk HORVAT (krankheitsbedingt) verzichten. Dafür rückte WEINHOFER wieder in die Startformation. Wir wünschen allen Ausfällen wie immer die allerbesten Genesungswünsche!
1. HZ: Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren. So gab es bereits in der ersten Spielminute den ersten Angriff, der aber keine Aussicht auf Erfolg hatte. Wenige Augenblicke später musste der Mühlgrabener Schlussmann Propst eingreifen, indem er einen abgefälschten Freistoß aus guter Distanz von REBERNIK noch zur Ecke abwehren konnte. Im anschließenden Corner konnte Propst die Kugel erst im Nachfassen sicher fixieren. Die Gäste konnten sich kaum aus der Umklammerung befreien, denn es gab weitere Möglichkeiten für die Heimischen. In der 19' Minute endete ein blitzschnell durchgeführter Konterangriff erst mit einer Abwehr eines Mühlgrabeners auf der Torlinie, der damit einen Gegentreffer gerade noch so verhindern konnte. Nach 37' führte ein weiterer Gegenstoß schließlich zum 1:0, als ein Schuss von 'Reba von Propst zwar noch entschärft werden konnte, doch der wuchtige Schuss landete bei KAPPEL. Gabriel konnte sich den Abpraller sichern und zur Führung verwerten. Kaum war der Torjubel verhallt, kamen die Gäste zu einem Eckball, der nicht sein hätte müssen. An und für sich normalerweise keine große Sache, doch im heutigen Spiel sollten Standardsituationen einen entscheidende Rolle spielen. So kam das Spielgerät an die Birne von Donko, der mustergültig zum 1:1 ausgleichen konnte. Unser Team zeigte sich unbeeindruckt und probierte es mit weiteren Abschlüssen. An einem solchen wurde unser Goalgetter gestoppt, denn ein Schuss von Mihael landete (anscheinend) an den Händen eines Gegenspielers - und da dies im Strafraum erfolgte, gab es einen Strafstoß. Es wird so gewesen sein, der Schreiber kann das jedenfalls nicht verifizieren. REBERNIK trat gleich selbst an und verwandelte sicher zur abermaligen 2:1 Führung, mit der es auch in die Halbzeitpause ging.
2. HZ: Das Spielgeschehen verlagerte sich in Hälfte zwei zusehends Richtung Mittelfeld. Mühlgraben schien das Spiel nun besser kontrollieren zu können. Somit wurden unsere Offensivbemühungen deutlich eingeschränkt. Ohne zuvor große Ambitionen oder Druck ausgeübt zu haben kam die SVM-Truppe zu ihrem zweiten Eckball. Ein Weitschuss von Szinay wurde (anscheinend) von einem unserer Spieler ins Torout abgefälscht. Extrem ärgerlich fiel aus diesem Corner der nächste Treffer und somit der erneute Ausgleich zum 2:2. Die Zuordnung dürfte zum zweiten Male nicht gepasst haben, denn es war schon wieder Donko, der sich durchsetzen konnte. In der 66' Minute konnte ein Freistoß für uns vom Mühlgrabener-Keeper zwar erst im Nachfassen gebändigt werden, Gefahr bestand aber trotzdem keine. Ab diesem Zeitpunkt erkannten die Gäste augenscheinlich eine sich auftuende Schwachstelle in unserem System, die sie sofort zu nutzen wussten. So konnte sich ein Mühlgrabener Spieler bis in unseren Strafraum durchtanken, dort konnte er aber (anscheinend - Achtung: Wortwiederholung!) nicht sauber gestoppt werden. Es soll einen Stoß gegeben haben, womit der Spieler ausser Tritt gebracht wurde und in unserem Tormann lief (beide konnten zum Glück weiterspielen). Der Spielleiter deutete auf den Elfmeterpunkt. Aus der Distanz war auch dieses Vergehen unmöglich für den Schreiber zu verifizieren. Der ansonsten eher unauffällig agierende Topstürmer Szinay verwertete den Strafstoß zum 2:3, womit das Spiel gedreht wurde - doch nicht nur das Spiel wurde gedreht, auch das Momentum war nun auf Seiten der Gäste. Ausgehend von der gleichen Stelle galt es die nächste brenzlige Situation zu bestehen. Glücklicherweise landete aber der Abschluss des Angriffs an den Pfosten. Das Spiel ging in die "Crunchtime" und das sollte sich durch ein Spiel mit offenen Visier wiederspiegeln. Sowohl der SVK als auch der SVM fanden Chancen vor. Entweder um das Spiel endgültig zu entscheiden, oder aber um den Ausgleich zu erzielen. Entsprechend hektisch ging es in den letzten Minuten zu. Mühlgraben konnte seine Top-Chancen allesamt nicht nutzen, die sich aufgrund der forscher werdenden Angriffsbemühungen unseres Teams ergaben. Dies sollte sich rächen. Wir ließen nicht locker, doch die Zeit näherte sich immer weiter dem Spielende. In der 80' Minute kommt der mittlerweile aufgrückte Neuzugang VRTARIC nur knapp nicht an einen Flanke von KAPPEL. Ebenso nicht viel fehlte es bei einer Kopfballverlängerung, mit dem Rücken zum Tor stehend (!!), von unserer Nr. 91. Als bereits in der Nachspielzeit WEINHOFER aus kürzester Distanz leider am Tor vorbeizielte schien unsere "Ungeschlagen-Serie" gebrochen worden zu sein. Mit dem Mute der Verzweiflung wurde in der allerletzten Minute nocheinmal alles nach vorne geworfen. Aus einem Getümmel im Strafraum heraus erkannte REBERNIK die sich bietende Lücke, schoss und traf verdeckt zum 3:3 Ausgleich! Genug die Nerven strapaziert gab es danach nicht mehr viel zu berichten. Das Spiel lieferte ohnehin schon genügend Stoff zum Erzählen.
Fazit: Im Gegensatz zum letzten Herbst, wo es ein eher farb- und torloses 0:0 Remis zwischen beiden Mannschaften gab, bot diese Punkteteilung ungleich mehr Spannung sowie Intensität. Ein aufreibendes 2. Liga Match, bei dem am Ende beide Teams mit je einen Punkt zufrieden sein können. Das man eine zweifache Führung recht billig herschenkte schmerzt und zeigt zugleich, dass man in den restlichen Spielen unsere Defensive wieder etwas stabiliseren wird müssen; auch Aufgrund unseres vermutlich leider noch etwas länger ausfallenden Abwehrchefs HORVAT. Dennoch zeigt es auch unseren ungeheurigen Willen, ein Spiel nicht aufzugeben. Von daher kann ein durchaus positives Resumee gezogen werden: Immerhin, wir bleiben UNBESIEGT! Ebenso konnten wir beweisen, auch mit einer schwierigen Personalsituation umzugehen. Für die verbleibenden letzten fünf Runden heißt es nun die Kräfte zu bündeln, denn eine Position im Spitzenfeld der Liga haben wir uns allemal verdient.
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SV Rechnitz - SV Kukmirn - 0:5
Mit Vollgas Richtung Tabllenspitze!
Spielbericht: Ligaportal
In der 9. Runde der II. Liga Süd trafen der SV KB-Performance Rechnitz und SV Redlove Kukmirn aufeinander. An der Seitenlinie stand Mario Bauer, der sein Team zu einem überzeugenden 0:5-Auswärtssieg führte. Mit diesem klaren Erfolg festigt Kukmirn die Tabellenführung und baut den Vorsprung auf die Verfolger aus. Nach dem Spiel zeigte sich Bauer sehr zufrieden, hob die geschlossene Mannschaftsleistung hervor und verwies auf Schlüsselszenen, die der Partie die Richtung gaben. Im Fokus stand Doppeltorschütze Mihael Rebernik, der mit einem sehenswerten Distanzschuss glänzte. Trotz dreier Ausfälle präsentierte sich Kukmirn in Topform und setzte ein Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen.
Frühe Führung und Doppelschlag ebnen den Weg
Die Gäste aus Kukmirn erwischten einen Traumstart in Rechnitz. Bereits nach 21 Minuten brachte Julian Heindl seine Mannschaft mit 0:1 in Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Mihael Rebernik auf 0:2. „Wir waren von Anfang an gut im Spiel, sind dann nach gut zwanzig Minuten in Führung gegangen und haben mit einem Doppelschlag gleich auf 0:2 gestellt“, schilderte Mario Bauer den Auftakt. Bis zur Pause blieb Kukmirn spielbestimmend und ließ kaum Möglichkeiten zu. Besonders in einer Szene musste sich Torhüter Markus Dobler auszeichnen, als er nach einem langen Einwurf der Gastgeber mit einer starken Parade den möglichen Anschlusstreffer verhinderte. „Unser Tormann hat da sehr gut reagiert – wichtig, damit der Gegner nicht den Anschluss findet“, so Bauer.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Rechnitz, mehr Druck zu machen, doch Kukmirn blieb stabil. In der 67. Minute war es erneut Mihael Rebernik, der mit einem sehenswerten Distanzschuss das 0:3 erzielte und damit die Vorentscheidung herbeiführte. „Herauszuheben ist Mihael Rebernik mit zwei Toren und einem wirklich sehenswerten Treffer aus der Distanz“, lobte Bauer seinen Offensivmann. In der Schlussphase schraubten Jan Marcijus (69.) und erneut Julian Heindl (76.) das Ergebnis auf 0:5. Trotz der klaren Überlegenheit wollte Bauer keinen einzelnen Spieler hervorheben: „Ich würde eher ein Lob an die ganze Mannschaft aussprechen – Einstellung, taktische Disziplin und Teamgeist waren heute top.“
Tabellenführung gefestigt – Blick nach vorne
Mit dem deutlichen 5:0-Erfolg bleibt Kukmirn mit 23 Punkten an der Tabellenspitze der II. Liga Süd. Die taktischen Vorgaben wurden laut Bauer „sehr gut umgesetzt“, auch wenn der Gegner zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas besser ins Spiel kam. „Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden, wie wir das Spiel abgearbeitet haben“, resümierte der Trainer. Die Schiedsrichterleistung bezeichnete er als unauffällig und in Ordnung. Trotz dreier Ausfälle zeigte sich Kukmirn bestens eingestellt. Für die kommende Partie gegen den starken SV Mühlgraben fordert Bauer erneut eine geschlossene Teamleistung: „Da wird es nötig sein, dass wir als Mannschaft eine dementsprechende Leistung auf den Platz bringen – wie in Rechnitz.“ Mit diesem Selbstbewusstsein und der aktuellen Form dürfte Kukmirn auch im nächsten Spitzenspiel bestens gerüstet sein.
SV Kukmirn - SV Rotenturm - 5:3
SVK-Powerfussball zwingt auch Rotenturm in die Knie
Ausgangslage: Umstellungen mussten vor dem heutigen Meisterschaftsspiel vorgenommen werden, da MAYER und HRANINLOVIC heute nicht auflaufen konnten. Letzt genannter fehlte aufgrund eines freudigen Ereignisses: Josip wurde Jungpapa, wozu wir natürlich ganz herzlich gratulieren! RADL und ERNST spielten in der Startformation. Erwähnenswert auch der tip-top gepflegte Rasen, der durch unseren neuen "Määähh-Roboter" hergerichtet wurde.
1. HZ: Unser Team benötigte etwas Zeit ins Spiel zu finden. Die Umstellungen machten sich also doch bemerkbar. Nach der üblichen Abtastphase kamen die Gäste zu einem Freistoß aus guter Distanz, doch der Versuch ging am Tor vorbei. Leider passte dafür ein Angriff nur eine Minute später. Zunächst konnte ein strammer Schuss eines Rotenturmers von HAMR noch abgeblockt werden, doch der Gegner reagierte schneller, kam an den Abpraller und verwertete so zum 0:1. Zuvor hatte man es verabsäumt, den Angriff entscheidend zu stören, vermutlich weil man kein Foul riskieren wollte. Für den SVK war ein Rückstand in dieser Saison nichts ungewöhnliches und so verfiel man auch nicht in Panik, auch, weil noch genügend Zeit auf der Uhr war. Rotenturm machte uns zudem den "Gefallen", dass sie mit dem Tor ihren Offensivdrang massiv zurückschraubten. Damit war der Weg für unser Team frei, selbst im Sturm aktiv zu werden. Chancen wurden herausgearbeitet, wie etwa in der 15' Minute, als REBERNIK einen abgefangenen Rückpass fast ausnutzen konnte, der Torwart aber um den Ticken schneller am Ball war. In der 23' Minute wurde KAPPEL super freigespielt, doch im vollen Tempo ging sein Abschluss weit über das Gästegehäuse. In der 38' und 44' Minute folgten zwei weitere gute Möglichkeiten, doch es sollte noch nicht soweit sein. Erst mit der allerletzten Aktion vor der Halbzeit gelang uns dann doch der Ausgleich. REBERNIK wurde mit einer guten Flanke ideal bedient, Miahel schaltete schnell, passte auf seinem im Rückraum freistehenden Mitspieler, und KAPPELs Schuss sollte passen. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
2. HZ: Diesen Elan vom Ausgleich konnte der SVK in Hälfte zwei transportieren. Mit einem kraftvollen "Powerfußball" schnürte man die Gäste aus Rotenturm - vom Ankick weg an - in ihre Hälfte ein. Drei Top-Chancen bis zur 50' Minute unterstrichen unsere Ambitionen. Einmal verhinderte der Torpfosten einen erfolgreichen Ausgang, dann wiederum wurden gleich mehrere Schüsse im Strafraum immer wieder in der Menschenmauer vorm Tor abgeblockt und ein weiteres Male zielte KULOVITS mit einem Volleyschuss genau auf den Torhüter. Kurze Zeit darauf sollte es aber Schlag auf Schlag gehen. Bei einen abgefälschten Schuss von REBERNIK hatte Gästetorhüter Hettlinger keine Abwehrchance - 2:1 und das Spiel gedreht. Es ging munter weiter. Nachdem sich Hettlinger beim Herausspielen zuviel Zeit gelassen hatte, konnte er, stark bedrängt von Gabriel, den Ball nicht mehr kontrolliert aus der Gefahrenzone bringen. Somit landete die Kugel bei 'Reba, der vor dem leerstehenden Tor die Wuchtel unter die Querlatte donnerte, wo sie mit voller Wucht hinter der Torlinie zum 3:1 landete. Drei Minuten später wird MARCIJUS in die Tiefe geschickt. Schnell seinem Gegenspieler enteilend konnte auch Hettlinger sich ihm nicht mehr in den Weg stellen. Resultierend war das 4:1 das Jan eiskalt im langen Eck verwertete. Damit schien die Messe gelesen. Wie aus dem Nichts wurde der Gegner nur kurze Zeit später noch am Leben gehalten, denn mit der zweiten Aktion im Spiel folgte der 4:2 Anschlusstreffer, nach einer schlechten Abwehraktion unsererseits. Die restliche Zeit waren wir bemüht, das Spiel unter Kontrolle zu halten. Die Gäste waren zwar einigermaßen engagiert, doch erst mit weiteren Wechseln auf unserer Seite, kamen sie in den letzten Minuten noch zu einigen Gelegenheiten. Bereits in der Nachspielzeit wurde ein langer Ball plötzlich gefährlich. Hier reagierte HAMR stark und konnte einen weiteren Treffer verhindern, der dann doch noch folgen sollte. Ein Schuss aus dem Hinterhalt passte zum 4:3. Zittern war aber nicht mehr angebracht, zumal ein weiterer Treffer fiel. In der 95+ Minute nahm REBERNIK erneut Maß und beförderte den Ball per Pfosten zum 5:3 ins Tor. Danach war dann aber endgültig Schluss.
Fazit: Ein trefferreiches Match, das so nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre. Kleinere Abstimmungsschwierigkeiten brachten uns heute für kurze Zeit ausser Tritt, was der Gegner beinhart ausnutzen konnte. Der Sieg hätte ansonsten klarer ausfallen können, als es das Ergebnis am Ende ist. Eine Machtdemonstration lieferten wir in den ersten Minuten der zweiten Hälfte, wo wir auf 4:1 davonziehen konnten. Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass wir gefestigt genug sind, auch Rückschläge zu korrigieren. Damit können wir optimistisch in das nächste Meisterschaftsviertel gehen. In Summe war es wieder eine reife Leistung, mit einem verdienten Ausgang.
Reserve: Witterungsbedingte Absage
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SV Güssing - SV Kukmirn - 0:6
23 jahre warten sind genug! Statmentsieg gegen Güssing!
Ausgangslage: Während sich wohl nur mehr die wenigstens SVK-Fans an den letzten Sieg in Güssing erinnern werden können (April 2002!), ist das letzte Aufeinandertreffen vor gut einem Jahr sicherlich noch vielen in schmerzhafter Erinnerung. Diese Rechnung wurde heute eindrucksvoll beglichen. Dabei saß unser Goalgetter REBERNIK zunächst nur auf der Bank. Mihael fühlte sich nicht ganz fit, konnte aber die letzten 20' Minuten doch spielen. An seine Stelle rückte RADL wieder in die Startformation.
1. HZ: Von Beginn weg gab es für uns nur eine Marschrichtung. So hatte man das Spielgeschehen nicht nur unter Kontrolle, sondern brachte die Güssinger Defensive auch ordentlich ins Schwitzen (und das nicht nur aufgrund der sehr warmen Temperatur). Die Notizen mit Chancen für den SVK füllten sich schnell. In der 7' Minute fehlt der Abschluss nach einer guten Kombination in der "Box"; drei Minuten später, ein erster (noch recht zaghafter) Torschuss von Kapitän KULOVITS; kurz darauf ein etwas schärferer Versuch von 'Kulo und schließlich in der 13' Minute der gefährlichste Abschluss unserer Nr. 10: Nach einem guten Herausspielen knallte der Schuss von KULOVITS leider nur an den Pfosten. Unsere "Torgier" wurde wenige Augenblicke später befriedigt. Einen weiten Ball pflückte sich KAPPEL gekonnt herunter und spitzelte die Kugel am Torwart vorbei zum 0:1 in die Maschen. In dieser Tonart sollte es weitergehen, doch gab es, praktisch aus dem Nichts, einen kurzen Schreckmoment für die Gäste. In der 30' Minute wurde ein Angriff der Heimischen wegen Abseits zurückgepfiffen, ansonsten wäre das der Ausgleich gewesen. So nah kamen die Hausherren danach nicht mehr vor unser Tor. Anders der SVK, der durch den quirligen RADL die nächste Großchance vorfand, als ein Güssinger Spieler gerade noch vor der Linie klären konnte. Lange musste man auf Treffer Nummer zwei dennoch nicht warten. In der 32' Minute wurde uns ein Freistoß aus guter Position zugesprochen. Unser Neuzugang RADL übernahm die Verantwortung und zirkelte das Leder über der Mauer hinweg ins Kreuzeck zum 0:2 - ganz stark! Von Güssing kam kein Aufbäumen. Spätestens mit dem 0:3, war das Spiel gelaufen. MARCIJUS startete einen Sololauf über fast das gesamte Feld und verwertete eiskalt. Unser Kapitän hätte aus einem Drehschuss aus kurzer Distanz dann sogar noch weiter erhöhen können, doch der einzige Güssinger, der noch Gegenwehr leistete (Torwart Kedl), parierte zur Ecke. Bis zur Pause tat sich dann nichts mehr.
2. HZ: In Hälfte zwei schaltete unser Team sprichwörtlich einige Gänge zurück. Damit kamen auch die Hausherren zu etwas mehr Ballbesitz, den sie überhaupt nicht nutzen konnten. Das Spiel plätscherte folglich einige Zeit dahin und erinnerte mehr an einem (Spät-)Sommerkick. Chancen für die Auswärtigen gab es trotzdem, doch beschränke ich mich bei meiner Auflistung bei den Toren. Von derer gab es auch in dieser Hälfte drei Stück zu bestaunen. Nach der gut 20-Minütigen "Ruhepause" zündete der SVK erneut den Tor-Turbo. Ein überlegter weiter Pass von HORVAT fand mit MARCIJUS einen perfekten Abnehmer, und Jan konnte das Zuspiel ideal verwerten. Ein Lupfer über Kedl hinweg passte genau zum 0:4. Die ohnehin schon löchrige Güssinger Defensive musste in der 78' Minute dann auch noch das 0:5 hinnehmen, da unsere Nr. 18 per Kopf nach einer Ecke butterweich einnicken konnte. Dem nicht genug gelang Jan kurz vor Schluss noch ein Hattrick. Nach einem gewohnt guten Pass vom eingewechselten REBERNIK hatte Jan keine große Mühe, das Spielgerät am Güssinger Schlussmann zum 0:6 einzuschieben. Einzig der Keeper der Hausherren verhinderte in der 90' Minute noch den siebenten Treffer, aber der wäre ohnehin längst nur mehr etwas für die Statistik gewesen. Auf der Gegenseite hatte unser Tormann heute einen äußerst ruhigen Tag. Erst in der 76' Minute musste Robin einen ungefährlichen Schuss "aufklauben".
Fazit: Eine desolate Leistung der Hausherren, die damit auch die rote Laterne übernahmen. Ohne große Gegenwehr wurden sie von unserem Spiel quasi "erdrückt". Bis auf eine kurze Verschnauspause in Hälfte zwei traten wir in einer Dominanz auf, die zu keiner Sekunde Zweifel aufkommen ließ, wer heute als Sieger den Platz verlassen würde. Der Lohn ist der aktuelle dritte Tabellenplatz, den man zurecht erklimmen konnte.
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SV kukmirn : SC Grafenschachen - 3:1
Wir bleiben dran - Tolle Teamsleistung!
Ausgangslage: Nachdem man auch in Pinkafeld bestehen konnte, waren unsere Jungs bereit für die nächste Herausforderung. Während wir ohne Änderungen starteten, mussten die Gäste einen gesperrten Stammspieler vorgeben.
1. HZ: Bei besten äußerlichen Bedingungen waren es die Heimischen, die gleich in der ersten Minute mit einem Kopfball vors gegnerische Gehäuse kamen. Dieser fiel aber leider zuwenig druckvoll aus. Einen Schockmoment gab es kurz danach: einen zu schwachen Rückpass fängt ein Grafenschachener ab, doch nimmt sich dieser den Ball eindeutig per Hand mit! Obwohl das Leder danach im Netz zappelte gab es folgerichtig Freistoß für uns - kein Tor! In Folge kamen wir zu weiteren Torabschlüssen, jedoch fehlte es an der nötigen Schärfe, um echte Gefahr auszustrahlen. Das Spiel bewegte sich weitestgehend im Mittelfeld. Von den Gästen kam zunächst herzlich wenig. Einen ersten Torschuss gab es erst nach 27' Minuten, der aber höchstens als Aufwärmübung für unseren Keeper HAMR zu gebrauchen war. Zuvor hatte der SVK eine sehr verheißungsvolle Aktion leider nicht konsequent genug abgeschlossen. Nach einem gepflegten Passspiel durch die gegnerische Abwehr landete die Kugel bei unseren Kapitän. Anstatt aus vielleicht gerade mal 5m vor dem Tor einfach mal abzuziehen, wollte 'Kulo den Ball uneigennützig nochmals weiterpassen. Das Leder blieb bei einem Abwehrspieler hängen, aber weitere Chancen sollten folgen. Die bis dahin mehr auf Defensivarbeit ausgerichteten Auswärtigen kamen mit dem zweiten Torschuss prompt zum ersten Treffer der Partie. Gut durchgesteckt tauchte Strobl am 16er auf, zog einen scharfen und extrem präzisen Schuss ab, denn das Spielgerät knallte über den Pfosten ins Tor zum 0:1. Glücklich, aber so ist halt Fußball. Der SVK fand schnell die passende Antwort. Zunächst wurde aber REBERNIK wegen eines, wenn, dann sehr knappen, Abseits zurückgepfiffen - der Ausgleich wäre nur mehr Formsache gewesen, doch dieser folgte nur wenige Minuten später. Erneut blieb unsere Tormaschinerie lästig, stichelte einen Retourpass am weiter draußen stehenden Grafenschachener Goalie Buchegger vorbei und verfolgte diesen, bis er, flankiert von einen Gästespieler der nicht mehr eingreifen konnte, ins Tor zum 1:1 kullerte. Vor der Pause gab es noch einen strammen Schuss von KULOVITS genau auf den Torwart, sowie einen weiteren auf Seite des Gegners, der sein Ziel deutlich verfehlte.
2. HZ: In Hälfte zwei tat sich in den ersten Minuten nicht viel. "Action" gab es erst in der 54' Minute, als der Grafenschachener Kapitän mit einem Foul im Mittelkreis seine zweite gelbe Karte kassierte. Zurecht, denn beide Vergehen waren gelb-würdig. Damit hatten unsere Jungs genügend Zeit, mit einem Mann mehr, die Gäste weiter in der Defensive zu beschäftigen - und das taten wir dann auch! Doch obwohl der Gegner nun mehr auf Sicherheit spielte, kamen sie in der 66' Minute zu einem Freistoß, der so gefinkelt getreten war, dass Robin im Tor mit aller Mühe die Kugel aus den Kreuzeck fischte und zur Ecke abwehrte. Das hätte der Ausgleich sein können, denn der SVK konnte zuvor ein weiteres Mal einnetzen. Aus kurzer Distanz wuchtete REBERNIK die Wuchtel rein zum 2:1. Wer da ein Abseits erkannt haben sollte, sollte schnell zum Optiker gehen. Die Gastgeber gaben nun den Ton an. In der 76' Minute zwingt ein Top-Schuss von KAPPEL Buchegger zu einer Glanzparade. Zwei Minuten später kommt 'Reba, nach einer Vorlage eines Gegenspielers, unverhofft zu einem weiteren Abschluss, ohne Torerfolg. In der 83' Minute taucht der Gästekeeper tief in die Ecke und wehrt so einen weiteren gefährlichen Schuss zur Ecke ab. Aus diesem Angriffspressing heraus folgte ein blitzartiger Konter des SCG. Mit einem weiten Pass nach vorne hebelte Legionär Glavas unsere Abwehrreihe aus, düpierte mit einem Hacken im Strafraum den einzigen noch mitgelaufenen Gegenspieler und zündete aus spitzen Winkel, aber kurzer Distanz, eine Granate Richtung HAMR. Robin blieb cool und entschärfte mit seinem mutigen Entgegenschmeißen diese 100%ige Ausgleichschance. Angesichts des Spielverlaufes wäre es bitter gewesen, einen möglichen Sieg so zu "verschenken". Nur, das Pech der Anderen war das Glück für uns! Denn in der 88' Minute wird ein Schuss von MARCIJUS vom zuvor erst eingewechselten Pimperl so deutlich abgefälscht, dass Buchegger im Tor nur mehr hinterherschauen konnte. Bei dem 3:1 sollte es dann auch bleiben.
Fazit: Obwohl der SVK das Spiel über weite Strecken diktierte, ließen die Gäste nicht locker. Entscheidend war vor allem der doch recht schnelle Ausgleich und der Ausschluss des Gästekapitäns. Damit konnte unser Team ordentlich Druck erzeugen. Der Sieg geht, in einem guten II. Liga Match, jedenfalls schwer in Ordnung. Wir bleiben also dran.
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SC Pinkafeld : SV Kukmirn - 0:0
SVK bringt Ligadominator ins Wanken!
Ausgangslage: Nach über 15 Jahren (auf den Tag genau sind es 5788 Tage) konnte der SVK wieder mit einem Punktegewinn die perfekt ausgestattete Pinkafelder Sportarena verlassen Wie es der Zufall so will leitete Hr. Gregorits nicht nur das Match 2009 sondern auch die heutige Partie. Damals wie heute prinzipiell ohne große Fehler (wenn auch manchmal etwas "eigenwillig"). Beide Teams starteten sehr gut in die Saison. Allen voran die Heimischen schossen sich mit einem unglaublichen Torverhältnis von 22:2 nach vier Partien schon richtig warm. Auf ein torloses Spiel hätte man im Vorfeld also nicht unbedingt tippen können.
1. HZ: Doch zunächst regierte der gegenseitige Respekt. Pinkafeld kontrollierte das Spielgeschehen komplett, kam aber nur einmal wirklich gefährlich vor unser Tor. In der 13' Minute ging ein Flachschuss innerhalb des Sechzehners nur knapp am Gehäuse vorbei. Obwohl die Heimischen also gefühlte 80% Ballbesitz hatten, konnte sich der SVK einer Druck- und Drangperiode entziehen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte traute man sich auch, im Angriff aktiv zu werden. Der erste Schuss Richtung Tor für die Gäste konnte in der 40' Minute notiert werden (Distanzschuss von KULOVITS). Nur vier Minuten später wurde ein schnell lancierter Konter über REBERNIK auf MARCIJUS weitergeleitet, der sich aber vor einem Abschluss etwas verdribbelte und somit an der Pinkafelder Defensive nicht vorbeikam. Hälfte eins endete also ohne große Highlights, doch das sollte sich nach der Pause ändern.
2. HZ: Denn nun wurden unsere Jungs immer "frecher" und konnten so die Pinkafelder immer mehr ärgern. Ordenltich Tempo machten aber auch die Hausherren. Das Spiel insgesamt wurde schneller, was man auch in einem Blitzkonter nach 52' Minuten sah, als die Gastgeber einen solchen starteten - mit einer Flanke von der Seite wollte man unsere Abwehr überrumpeln, doch HAMR pflückte sich die Hereingabe sicher herunter. Gefahr gebannt! Zunächst, denn nur drei Minuten später folgte eine Cornerserie für Pinkafeld. Ein direkt zum Tor gezirkelter Eckball, der brandgefährlich war, blieb hier die einzige nennenswerte Aktion. Ab dem Zeitpunkt folgte ein offener Schlagabtausch. Plötzlich hatten die Pinkafelder alle Hände voll zu tun, sich den giftigen Angriffen der Gäste zu erwehren. So kam es in der 62' Minute zu einem schnellen Vorstoß, doch die Flanke zum Tor landete nur hinter selbigen. In der 66' Minute eine Bilderbuchaktion von unseren Edeltechniker REBERNIK. Mit dem Rücken zum Tor stehend, drehte sich Mihael auf Höhe des Elfmeterpunktes wie ein Wirbelbwind um die eigene Achse, und zog sofort einen Granatenschuss aufs heimische Tor ab. Es fehlte nicht viel zum Tor der Saison! In der 69' Minute folgte auf einen Freistoß wenige Minuten später eine gute Ecke, die den ebenso stark aufspielenden heimischen Keeper Diridl zu einer Parade zwang. Aus unserem Offensivdrang heraus wären wir beinahe ins offene Messer gelaufen. In einem extrem schnellen Umschaltmoment, gelang das Spielgerät zum Ex-Bundesligakicker Tadic, der mit seiner Technik in hohem Tempo noch einen Haken im Strafraum machte, ehe er einen scharfen, aber nicht unplatzierten Schuss aufs lange Eck loslässt. HAMR wirft sich entgegen und kann mit aller Kraft die Kugel noch zur Stange ablenken. Die beste Chance für den SCP im gesamten Match. Danach hatten wir zwei Riesenmöglichkeiten auf die Führung. In der 78' knallt WEINHOFER den Ball Richtung Pinkafelder-Tor, wobei er von einem Verteidiger noch abgefälscht wird. Das Leder klatscht auf die Unterkante der Querlatte, springt auf die Torlinie und von dort ins Feld zurück, wo wir zu einem guten Nachschuss kommen, doch Diridl steht erneut goldrichtig und fischt die Wuchtel aus der Ecke. In Minute 80' probiert es der eingewechselte RADL mit einem satten Schuss genau auf den SCP-Goalie. Den Matchball am Fuß hatte unser Angriffsturbo mit der Nr. 91. 'Reba konnte, nach einem (ungewohnten) Patzer in der Pinkafelder Defensive, steil angespielt werden. Aus vollem Lauf heraus kam es zum 1:1 Duell mit Diridl, wo der Torwart schließlich als Sieger hervorging. Damit konnte sich der Schlussmann ein weiteres Male auszeichnen. Die restliche Spielzeit verging schnell, aber ohne weitere Aktionen. Der SVK konnte bis zum Abpfiff also voll dagegenhalten und brachte den Punkt recht sicher in trockene Tücher.
Fazit: War es in Hälfte eins schon ein technisch hochstehendes, ausgeglichenes Spiel, bot vor allem die zweite Hälfte einige starke Aktionen von beiden Seiten. Auszeichnen konnten sich hier vor allem die beiden Schlussmänner, die, wenn auch jeweils mit Hilfe der Torbegrenzungen, den Kasten sauberhalten konnten. Pinkafeld bleibt weiterhin der Titelkandidat Nummer #1, doch auch der SVK braucht sich mit solchen Leistungen absolut nicht zu verstecken. Jetzt heißt es natürlich dran zu bleiben und den "Flow" zu nutzen. GEMMA-SVK!
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SV Kukmirn : SV Stegersbach - 2:2
SVK punktet auch gegen Top-Team!
Ausgangslage: Mit Spannung empfingen unsere Jungs heute ein echtes Top-Team zu einem Kracher in der II. Liga Süd. Kaderseitig kehrte GAAL nach seiner Gelbsperre wieder in die Startelf. Ansonsten gab es keine Änderungen.
1. HZ: Die anfängliche Abtastphase dauerte nur wenige Minuten. Schnell entwickelte sich ein rasantes Match, mit Chancen auf beiden Seiten. Die erste Bewährungsprobe für unseren Keeper HAMR gab es gleich einmal nach nur 6' Minuten. Ein wuchtiger Schuss aus kurzer Distanz wurde aber sicher abgeblockt. Eine Minute später versuchte es unser Capitano mit einem Schuss aus einem Konter, der deutlich sein Ziel verfehlte. Kein Beinbruch! Auch wenn nur wenige Augenblicke später sein nächster Versuch ähnlich ausfiel. Trotzdem, wenn man es nicht probiert, wird man es schwer haben, überhaupt einmal zu treffen. So ging es munter weiter. Stegersbach hatte zunächst mehr Spielanteile. Mit dem erst zweiten Abschluss kamen die Gäste prompt zur Führung. Aus einem Eckball heraus stieg der großgewachsene Vollblutstürmer Tihanyi am höchsten und köpfte zum 0:1 ein. Beinahe wäre es zu einem Doppelschlag der Stegersbacher gekommen, denn in der 17' Minute war es Garger der HAMR zu einer Abwehrparade zwang und seinen Schuss somit mit den Fingerkuppen noch zur Ecke abwehren konnte. Der SVK fing sich allmählich. Ab der 30' Minute startete man die Aufholjagd. Stegersbach tauchte ab dann bis zur Pause nicht mehr viel in unserer Hälfte auf. Die Chancen in Kurzfassung: 30' Minute: Langer Pass auf REBERNIK, der kann den herauslaufenden Ex-SVK Goalie Knar zwar umkurven kommt dabei aber etwas ausser Tritt. So bringt ein Gegenspieler die Kugel noch ins Torout. 35' Minute: KAPPEL versucht einen Lupfer; nicht schlecht angetragen landet die Wuchtel hinter dem Tor. 39' Minute: VRTARIC - oder besser Domko' - tankt sich sehenswert in den Strafraum, bringt den Pass in die Mitte, doch KAPPEL kommt nicht zum Abschluss. 40' Minute: Erneut war es Gabriel der mit einem Schuss Knar zu einer Abwehraktion zwingt. Bis zu dem Zeitpunkt wäre ein Unentschieden also längst nicht mehr unverdient gewesen - und der Fußballgott hatte ein Einsehen. Praktisch mit dem Pausenpfiff konnte nach einer weiten Flanke REBERNIK seinen Torhunger endlich zum 1:1 stillen.
2. HZ: Hälfte zwei verlief ähnlich Chancenreich. Nun mischten auch die Gäste offensiv wieder mit. Nach 52' Minuten gab es erstmals wieder Alarm in unserer "Box". Irgendwie wollte ein 'Stegasbocha per Ferserl aus kurzer Distanz uns überrumpeln - zum Glück ohne Erfolg. Wenige Minuten später kam Neo-Legionär HRANILOVIC nach einem gelungenen, flüssigen Kombinationsspiel zum Abschluss, der aber ungefährlich bleiben sollte. Es blieb keine Zeit zum Durchschnaufen. Nach einem gescheiterten Herausspielen aus unserer Abwehr, schnappte sich Poandl das Spielgerät, lief auf unser Tor zu und zog sofort ab. Der präzise Schuss passte zur erneuten 1:2 Gästeführung. Bitter, aber es war fast absehbar, dass es in diesem Spiel zu einigen Treffern kommen wird. Die Heimischen hätten diesen "Unfall" schnell reparieren können, nur schaffte es MARCIJUS nach 61' Minuten das leer stehende Tor zu verfehlen - doch es war auch nicht so einfach, wie es von Weitem aussah, also kein Vorwurf an dieser Stelle! Kurz darauf folgte eine "Schmäh-Parade" (also schön anzusehen aber eher "Show") von unserem Ex-Torwart, der dennoch eine gewohnt souveräne Leistung brachte. Die Zeit verging schnell, denn auch der Gegner wollte natürlich für klare Verhältnisse sorgen. Somit war auch unserer Defensive nach wie vor gefordert, hellwach zu bleiben. Nach 78' hatte man trotzdem Glück, denn bereits erwähnter Tihanyi konnte eine für sich gute Gelegenheit nicht nutzen. Keine Ahnung warum hier der Ex-Allhauer eine gefühlte Ewigkeit zögerte und nicht gleich abzog, aber damit konnte unser bärenstarke Defensivallrounder HORVAT noch eingreifen und zur Ecke klären. Je näher sich das Spielende anbahnte, desto mehr versuchten es die Gäste, das Spiel zu verzögern. Ein legitimes Mittel, welches aber in die Hose ging. Der SVK konnte die Auswärtigen in ihre Hälfte einschnüren. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit wurde man für sein Mühen belohnt. KULOVITS, zuvor nicht gerade glücklich im Abschluss, nahm sich ein Herz oder lieber den vor ihm halbhoch abspringenden Ball, zog halb-volley ab und traf zum vielumjubelnden späten 2:2 Ausgleich - unhaltbar und perfekt exerziert! In der Nachspielzeit hätten wir sogar nochmals nachlegen können, wenn eine katastrophale Fehlentscheidung des Assistenten auf der Linie unsere Nr. 91 nicht ins Abseits gepfiffen hätte. Schade, denn der Spielleiter selbst bot eine einwandfreie Vostellung. Mit der Punkteteilung konnten am Ende sicherlich beide Teams zufrieden sein.
Fazit: Auch im Spiel Nummer vier behielt der SVK seine "weiße Weste". Schwerarbeit war angesagt, nur war man darauf eingestellt. Positiv zu vermerken war die Moral unserer Jungs, die einen zweimaligen Rückstand ausgleichen konnten. Mit diesem Punktepolster kann man zumindest einigermaßen entspannt die nächsten Runden angehen.
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SC Bad Tatzmannsdorf : SV kukmirn - 1:2
Dominanz fast noch verspielt
Ausgangslage: Nach etwas Pause, man spielte schon in der 1. Klasse in Bad Tatzmannsdorf, ging es wieder in die Kurstadt. Wie schon die Matches zuvor, ging man als Sieger vom Platz. Dabei konnte heute GAAL wegen seiner Gelb-Rot Sperre leider nicht auflaufen. So gab es kleinere Umstellungen in der Anfangsformation.
1. HZ: Gleich zu Beginn zeichnete sich der weitere Spielverlauf schnell ab. Minute 5': eine Flanke von REBERNIK findet leider keinen Abnehmer; Minute 9': KAPPEL wird gut freigespielt, sein Schuss landet aber in den Händen des heimischen Keepers Nagy, der auch weiterhin im Blickfeld des Geschehens bleiben sollte. Immerhin dürfte er vermutlich der Spieler mit den meisten Ballkontakten gewesen sein. Die Heimischen fanden keine probaten Mittel, uns in der Defensive groß zu fordern. Ihr Spielrezept lag darin, die Kugel zu Sturmtank Grgic zu bringen oder mit ewig weiten Flanken, Kapitän Bürger zu erreichen, was freilich praktisch immer scheiterte. Der SVK spielte sich Chance um Chance heraus, ohne aber wirklich konkreter zu werden. In der 36' Minute eine Kopie aus Minute neun, mit dem gleichen Ausgang - kein Tor. So auch nur vier Minuten später, als HORVATH einen Schuss über das Tor setzte. Die Gastgeber hatten in der 30' Minute einen Freistoß, den HAMR abblocken konnte. In der 44' Minute dann ein Schreckmoment in unserem Strafraum. Der eigentliche Defensivmann Cecura rückte auf, kam zum Kopfball nach einer Ecke, und die hätte fast auch noch gepasst! Offensichtlich selbst davon überrascht, stellte Bad Tatzmannsdorf sämtliche Offensivbemühungen zunächst ad acta. Anders unsere Jungs, die kurz vor dem Pausenpfiff das erlösende Führungstor am Fuß hatten, oder besser gesagt, war es Reba' der wieder einmal den behäbigen Spielaufbau des Gegners unterbrach, sich den Ball luchste und von der Mittellinie aus einen Sololauf startete. Diese Top-Chance hätte das 0:1 sein müssen, wenn nicht wieder Cecura irgendwie noch so stören konnte, dass nix daraus wurde. Torlos ging es somit in die Pause ...
2. HZ: ...wo der SVK gleich erneut wie die Feuerwehr startete. Angestachelt von der vergebenen Chance nutzte Mihael gleich seine Erste in Hälfte zwei. Diesesmal wurde sein Sturmlauf belohnt, umkurvte unser Goalgetter Nagy und schob zum 0:1 ein. Dem nicht genug folgte ein Doppelschlag. Nur zwei Minuten später zimmerte unsere Nr. 91 die Kugel aus spitzen Winkel zum 0:2 in die Maschen. Aufregung gab es aus den Spiel heraus im Anschluss nur mehr, als der Spielleiter einige "merkwürdige" Entscheidungen fällte. So kam kurzzeitig Hektik auf, die nicht angebracht gewesen wäre, hätte man einen dritten Treffer nachgelegt. Möglichkeiten dazu waren vorhanden. Zweimal probierte es unser Kapitän KULOVITS, doch Nagy war nicht mehr zu bezwingen. So strich die Zeit herunter. Nichts deutete darauf hin, dass die Partie noch spannend werden würde. In der 85' Minute wird den Heimischen ein Freistoß aus unspektakulärer Distanz, weit vom Tor weg, in der Nähe der Seitenoutlinie, zugesprochen. Es folgt eine hohe Flanke, die knapp ausserhalb des 5'er Raums segelt, wo viel Betrieb herrscht. Leider verschätzte sich unser Schlussmann hier etwas und kam im Gemenge nicht an die Kugel. Cecura (schon wieder!) erwischte das Spielgerät per Kopf und verkürzte auf 1:2. Mit einer solchen Effizienz hätten wir heute eine Kantersieg feiern können. Ein letztes Aufbäumen der Kurstädtler blieb ohne Erfolg, auch weil einige schon am Ende ihrer Kräfte angelangt schienen. Somit konnte der SVK erstmals seit sehr, sehr langer Zeit wieder einen Sieg-Hattrick zu Saisonbeginn einfahren und zurecht bejubeln.
Fazit: Man hätte sich das Leben einfacher machen können, nur sind die bisherigen Gegner immer mehr darauf bedacht gewesen, zuerst hinten sortiert zu stehen. Obwohl man dadurch zu vielen Gelegenheiten kommt, happert es ein wenig am Abschluss. Schlussendlich ist es aber egal, solange man ein Tor mehr als der Gegner erzielt. Mit drei Siegen im Gepäck gibt es auch nichts zu kritisieren. Jetzt warten aber gleich zwei enorm schwere Kaliber auf uns. Wir sind aber gerüstet! Weiter gehts!
Patrick Wagner, SV Kukmirn
SV kukmirn : SK Unterschützen - 2:0
Gelungener Heimauftakt!
Ausgangslage: Nach dem knappen, aber hochverdienten Premierensieg in Neuberg, erfolgte der Heimspielauftakt gegen den Vorjahresaufsteiger aus Unterschützen, die mit einigen neuen, hauptsächlich jungen, Spielern zu ins die Zickentaler-Arena kamen. Obwohl das Personal im Vergleich zum letzten Spiel im Herbst also verändert war, die konservative Spielweise bei den Gästen blieb jedoch die Gleiche.
1. HZ: Beide Mannschaften waren sichtlich um einen geordneten Spielaufbau bemüht. Dadurch waren die Spielanteile großteils ausgeglichen. Mehr Offensivdrang zeigte der SVK, der bereits nach drei Minuten zur ersten Gelegenheit kam. Ein Kopfball von VRTARIC wehrte der Gästekeeper zur bereits zweiten Ecke ab. In der 10' Minute überlauerte REBERNIK eine Kopfballrückgabe, schnappte sich die Kugel, doch sein Lupferversuch ging über die Querlatte. In der 22' und 28' Minute wurden jeweils zwei Schüsse aufs Gästegehäuse noch gerade so abgeblockt. Erst kurz vor der ersten Hälfte gab es schließlich auch noch eine Aktion in unserem Strafraum. Ein Freistoß ging aber an sämtlichen Spielern vorbei ins Torout. Die besseren Chancen, wenn auch nicht immer zwingend, gelangen den Heimischen. In der 43' Minute kam nach einem gut getimten Flanke von einem Freistoß ein Spieler von uns an den Kopfball, der auch nicht schlecht angetragen war, doch gehalten wurde. Praktisch mit dem Pausenpfiff gelang es uns endlich, die Abwehr der Unterschützener auszuhebeln. Nachdem ein Konterversuch der Gäste durch ein Abseitspfiff, der nicht ganz klar ersichtlich war, aufgehalten wurden, kamen wir folgerichtig zu einem weiteren Standard. Auf Höhe der Mittelline, nahe dem Seitenout auf der rechten Tribünenseite, flog die Kugel weit in die Hälfte der Unterschützener. Dort stand unser Goalgetter vom Dienst goldrichtig, übernahm den hohen Ball geschickt, und zwirbelte die Wuchtel über den herausgelaufenen Keeper hinweg, nahe der Strafraumgrenze, ins Tor zur 1:0 Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
2. HZ: Das Bild in der zweiten Hälfte sollte sich nicht viel ändern, obwohl sich die Parameter verschieben sollten. Erneut waren es die Gastgeber, die sich im Angriff besser in Szene setzen konnten. In der 55' Minute wurde nach einem perfekten Pass von Kapitän KULOVITS unser Neuzugang MARCIJUS in die Gasse geschickt. Ohne große Probleme dribbelte er sich an seinen Gegenspielern vorbei und zog kurz vor dem herannahenden Keeper einen Schuss ab, der durch die "Hosenträger" des Selbigen durchflutschen sollte, womit der Weg frei zum 2:0 war. Einen weitaus gröberen Schnitzer verursachte der Hintermann der Gäste nur wenige Minuten später, als er einen Abschlag genau auf unsere Nr. 22 bugsierte. Leider zögerte Dominik aber zu lange, womit er die Einladung auf die endgültige Entscheidung, viel zu einfach nicht annehmen sollte. Hätte er gleich abgezogen... aber es blieb beim zwei-Tore-Vorsprung. Erst danach lockerten die Gäste etwas an ihrem starren Defensivkonzept und versuchten sich auch in zarten Angriffsbemühungen. In der 65' Minute gab es folglich die erste, und auch einzige (!), wirklich brenzlige Situation zu überstehen, als ein Kopfball aus Top-Position, zentral, unmittelbar vor dem Tor, von unserem gut positionierten Schlussmann HAMR souverän aufgehalten werden konnte. Das Spiel sollte sich anschließend mehr in unsere Hälfe verlagern, auch weil in der 66' Minute GAAL den quirligen, aber ansonsten völlig farblos bleibenden, Unterschützener Kapitän mit unsanften Mitteln wiederholt stoppen musste. Eine Gelb/Rote Karte war die Folge - sicher vertretbar. Die große Schlussoffensive der Auswärtigen blieb dennoch aus. Zwar kamen sie jetzt zu weiteren Chancen, doch HAMR war stets gut positioniert. Damit blieben die gefährlichen Aktionen aus. Im Gegenzug eröffneten sich für uns Räume für Konterangriffe. Einen startete Reba' indem er vom Mittelkreis los sprintete doch sein Schuss wurde vom gegnerischen Torwart aufgehalten. Mit Ende vom Spiel nahmen die Unsicherheiten des SKU weiter zu. Dies spielte uns natürlich in die Karten, denn somit konnte man die restliche Spielzeit ohne große Bemühungen herunterspulen und den Sieg problemlos eintüten.
Fazit: Wie bereits eingangs erwähnt, spulten die Gäste auch in dieser Saison ein recht konservatives Programm herunter. Kontrollierter Spielaufbau lautete wohl die oberste Devise, die großteils zwar gelang, aber zu Lasten der Offensivbemühungen. Der SVK blieb ständig lästig und konnte eine der Unachtsamkeiten in der Gästehintermannschaft gleich für die Führung nutzen. Am Ende geht der Sieg somit völlig in Ordnung.
Patrick Wagner, SV Kukmirn
sv neuberg : SV Kukmirn - 0:1
Das Glück des Tüchtigen!
Ausgangslage: Nachdem man im Cup nur wenige Tage vor dem Match leider kein Erfolgserlebnis feiern konnte, musste man zum Meisterschaftsauftakt nach Neuberg reisen. Im Gegensatz zu uns, blieben die Neuberger im Transferfenster eher ruhig. Bis auf den noch verletzten FRÜHMANN konnte man kadertechnisch quasi aus dem vollen Schöpfen.
1. HZ: Fluminanter Beginn des SVK, der bereits direkt nach dem Anpfiff den Offensivturbo zündete. So tauchte zuerst KAPPEL mit einem Schuss aus spitzen Winkel auf und zwang Keeper Posch zu einem ersten Save, in der gleichen Aktion flankte REBERNIK in die Mitte, doch der Kopfballabnehmer klatschte an die Querlatte. Ein weiterer Flachschuss von Reba' in der 7' Minute verfehlte sein Ziel auch nur knapp. Aufhorchen ließen die Gastgeber in Hälfte eins nur durch einen schnellen Konter. Zwischen Torpfosten und Cornerfahne ließ ein Neuberger seinen Schussversuch ab, der schlimmer hätte ausgehen können. Nach diesem kurzen Intermezzo übernahm der SVK wieder die Kontrolle im Spiel. Die Gastgeber waren bemüht, uns von der gefährlichen Zone fernzuhalten. Man kam trotzdem zu einigen Abschlüssen, wie einem Freistoß von Kapitän KULOVITS in den Strafraum, wo ein weiterer Kopfball vorbeiging oder aus einem Distanzschuss in der 35' Minute. Eine gefinkelte Ecke, getreten von Mihael, ging wiederum an Freund und Feind vorbei. Wir blieben dran. 41' Minute: erneut setzt REBERNIK nach, flankt auf seinen neuen Mitspieler MARCIJUS, der gleich abzieht, doch der heimische Goalie kann gerade noch zur Ecke abwehren. Eine weitere Großchance dann kurz vor dem Pausenpfiff: nach einem super Pass von KAPPEL im Mittelfeld kann der Torschützenkönig der letzten Saison, alleine auf das Gehäuse der Neuberger ziehen. Der Ball wird aber dann etwas zu schnell, so kann unsere Nr. 91 zwar Posch umkurven, doch der Abschluss landet nur im Torout.
2. HZ: In Hälfte zwei sollte sich, nach anfänglichem Abtasten, am Spielgeschehen nichts ändern. Wir drückten weiterhin auf den ersten Treffer. Mit scharfen Schüssen konnte man den Neuberger Schlussmann jedoch (noch) nicht bezwingen. Unmittelbar vor dem - erlösenden - 0:1, war man der Verzweiflung schon sehr nahe, denn jetzt fehlten wohl wirklich nur mehr Zentimeter auf einen Treffer. Keine Ahnung wie, aber mit einer spektakulären Rettungsaktion konnte Keeper Posch die Kugel von der Torlinie kratzen. Es war aus der Distanz unmöglich zu erkennen, ob die Wuchtel nun schon dahinter war oder nicht, jedenfalls gab es eine weitere Ecke. Diese konnten die Gastgeber nicht konsequent klären. KAPPEL stand parat, schnappte sich den Ball und probierte es mit einem hohen Ball, über den Torwart hinweg. Tatsächlich senkte sich das Leder genau unter der Querlatte hinein ins Tor zum längst überfälligen 0:1 nach 71' Minuten. Neuberg musste nun mehr aufmachen, womit man nach 79' Minuten zum zweiten Torabschlussversuch aus einem Freistoß kam, der keine Gefahr ausstrahlte. Den Deckel drauf machen hätte REBERNIK in Minute 81' machen können. Im 1:1 Duell mit Posch blieb der Keeper der Sieger, indem er ein klassisches "Gurkerl" gerade noch abwenden konnte. Ergebnismäßig blieb es also spannend. Als die Nr. 19 der Neuberger in der 82' Minute den Ball aus kurzer Distanz sogar über das Fangnetz katapultierte waren die Hoffnungen der Heimschen auf einen schmeichelhaften Punktegewinn aber rasch ad acta gelegt. Es tat sich danach nicht mehr viel, womit man den Sieg souverän heimspielen konnte.
Patrick Wagner, SV Kukmirn
Sensationelle Aufholjagt zum Auswärtssieg!
Spielbeicht Ligaportal:
In einem packenden Saisonfinale der II. Liga Süd setzte sich der SV Kukmirn in einem torreichen Duell mit 5:4 beim SV Mühlgraben durch. Die Partie in der Fullspeed Arena bot den Zuschauern alles, was das Fußballherz begehrt: packende Angriffe, beeindruckende Tore und pure Emotionen. Der Halbzeitstand von 3:2 für die Gastgeber versprach bereits eine spannende zweite Hälfte, die letztendlich den Gästen den knappen Sieg einbrachte.
Frühe Führung und kurzes Aufbäumen
Das Spiel startete mit einem Elfmeter für den SV Mühlgraben in der 12. Minute, den Niederl souverän verwandelte. Nur zwei Minuten später setzte sich Friedl über die linke Seite durch und bediente Ali Rouely, der mit einem Haken und einem präzisen Schuss zum 2:0 erhöhte. Kurz danach schlug Rouely erneut zu und stellte auf 3:0. Mühlgraben schien die Partie zu dominieren, doch Kukmirn fand schnell ins Spiel zurück. Bereits in der 19. Minute gelang es den Gästen durch einen Treffer von Marko Stojak, den Anschluss zu finden. Die Gäste ließen nicht locker und verkürzten kurz vor der Halbzeit auf 3:2, als Gabriel Kappel nach einer Ballstafette in der 43. Minute trocken abstaubte.
Kukmirner Aufholjagd
Die zweite Halbzeit begann mit einer fulminanten Aufholjagd des SV Kukmirn. In der 63. Minute gelang Michael Kulovits der Ausgleich, nachdem er einen Stanglpass trocken verwandelte. Nur vier Minuten später brachte ein wuchtiger Schuss von Luka Klisanin die Gäste erstmals in Führung. Mühlgraben fand nun nur noch schwer in die Partie zurück, während Kukmirn die Kontrolle über das Spiel übernahm.
In der 70. Minute erhöhte Petar Horvat auf 3:5. Der Gastgeber ließ jedoch nicht locker und kam in der 79. Minute durch einen wunderschönen Treffer von Prem nach einer Flanke über rechts zum Anschlusstreffer. Doch Kukmirn ließ sich davon nicht beirren und gab die Führung nicht aus der Hand.
Nach 95 Minuten endete die Partie mit einem 5:4-Sieg für den SV Kukmirn, der damit den letzten Spieltag der Saison erfolgreich abschloss. Das Spiel in der Fullspeed Arena wird den Fans sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben, denn es bot alles, was ein spannendes Fußballspiel ausmacht.
SV Kukmirn : ASV Tobaj - 4:1
SVK fixiert dritten Tabellenplatz!
Ausgangslage: Auch in diesem Spiel ergab sich die Startformation quasi von selbst. FRÜHMANN musste leider aufgrund einer Gelbsperre passen. Es gab sonst keine große Rotation. Bei den Gästen fehlte ebenfalls ein Spieler aufgrund einer Sperre.
1. HZ: Im letzten Heimspiel der Saison wurde trotz der hohen Temperaturen auch ein ebenso hohes Tempo gegangen. Die erste gute Aktion gehörte den Gästen, bei der unser Ex-Sturmlegionär Visic aus zentraler Position die Kugel aber über das Tor bugsierte. In Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Match. Mehr Aktionen hatten die Tobajer, alleine scheiterte man immer am Abschluss. In der 29' Minute wurde REBERNIK nach einer Weiterleitung von KAPPEL freigespielt, sein Abschluss ging aber knapp am Tor vorbei. Obwohl beide Mannschaften sich intensiv um die Kugel bemühten, wurden ansonsten keine weiteren Chancen herausgespielt. Zum Glück sollte es nicht beim torlosen Remis bleiben...
2. HZ: ... denn beide Teams öffneten in Hälfte zwei ihr Visier. Es folgten 45' sehr kurzweillige Minuten. In der 55' Minute hatten die Gäste ihre größte Gelegenheit: wieder war es Visic, der seine bekannte Schnelligkeit ausspielen konnte und somit seinen Gegenspieler davonziehend, Richtung Strafraum zustürmte. Dort stand HAMR ihm im Weg, und mit seiner Ruhe konnte Robin den Sturmtank ausser Tritt bringen, dessen Abschluss schließlich in seinen Händen landen sollte. Besser und vor allem wesentlich effizienter zeigten sich die Heimischen. Wie man es richtig macht führte REBERNIK nur wenige Minuten später vor, als er einen Schuss ins lange Eck zum 1:0 zwirbelte. Angestachelt durch diesen Verlusttreffer drückten die Gäste nun vermehrt auf den Ausgleich. Einen Freistoß von Bleyer landete bei unserem Keeper. Innerhalb von drei Minuten gab es mit einem Kopfball, einen sehr brenzligen Drehschuss, bei dem auch der Pfosten mithalf, sowie einen weiteren knappen Schuss am besagten vorbei, gleich ebensoviele Möglichkeiten für Tobaj. Der Ausgleich hing in der Luft, doch der SVK fand die passende Antwort prompt. In der 66' Minute wurde unsere Nr. 91 mit einem weiten Pass in die Tiefe geschickt, der Abschluss verfehlte sein Ziel nur um wenige Meter. Nur eine Minute später war 'Reba der Vorlagengeber auf KAPPEL, der einen Traumschuss aus den Ärmel schüttelte und die Wuchtel ins Kreuzeck zum 2:0 zimmerte. Damit konnte man auch den Offensivdrang unseres Nachbarn deutlich dämpfen. Spätestens mit dem 3:0 war das Match schließlich entschieden. Einen Sololauf von Mihael, der wieder abzog, wurde von Gabriel vollendet, indem er in den abgeblockten Schuss hineinsprintete und seinen Doppelpack schnüren konnte. Zum Ende hin ließ die Konzentration der Tobajer dann nochmals merklich nach. Ansonsten kann man sich das "Blackout" vor dem 4:0 nur schwer erklären. Zwei eigene Spieler wurden sich im Abwehrverbund nicht einig, womit das Spielgerät durchflutschte. Der Nutznieser dieses kapitalen Schnitzers war, wie kann es anders sein, der aktuelle Torschützenführende der Liga. Mit seinem Torinstinkt konnte er sein Konto somit um einen weiteren Treffer aufstocken. Nach einigen Wechseln herrschte in der Nachspielzeit eine kurze Unachtsamkeit in unserer Box. Visic nutzte die Gelegenheit zum 4:1 Ehrentreffer; dieser sei Tobaj gegönnt, denn das Match hätte auch deutlich anders ausgehen können.
Fazit: Ein gutes und abwechslungsreiches II. Liga-Match bekamen die zahlreichen Fans in der Zickentaler-Arena heute zu sehen. Umso erfreulicher natürlich der Ausgang für alle SVK-Anhänger, die vor allem in der zweiten Hälfte eine geschlossen, starke Teamleistung bejubeln konnten. Man darf auf alle Fälle schon gespannt sein, wie es in der nächsten Saison weitergehen wird.
Askö Oberdorf : SV Kukmirn - 1:2
Reserve: Starke Leistung bringt Auswärtssieg - 1:3
Doppelschlag reicht zum Sieg!
Ausgangslage: Hiobsbotschaft einen Tag vor dem Match. Leider hat es unseren Zweiergoalie DOBLER mit einer Verletzung im Training schwerer erwischt. Ansonsten hätte er heute seine Chance zwischen den Pfosten verdient gehabt. Kopf Hoch Markus und eine rasche Genesung, wünscht die SVK-Familie! Da sich ansonsten Kadermäßig wenig änderte, gab es keine Änderungen in der Aufstellung.
1. HZ: Was für ein furioser Start für unsere Jungs. Kaum angepfiffen wurden die Heimischen völlig überrumpelt. Zuerst schickte KLISANIN einen tödlichen Pass in die Schnittstelle, den REBERNIK mit stoischer Ruhe und Abgeklärtheit zum 0:1 nach erst 3' Minuten verwandelte. Als dann nur eine Minute später, also mit dem nächsten Angriff, BANJAC sich nach vorne dribbelte und aus spitzen Winkel zum 0:2 traf, konnte man für die Gastgeber schlimmes befürchten. Nur sollte es dann doch nicht so arg für den Tabellennachzügler kommen, zumal man selbst mit seinem ersten Angriff ebenso erfolgreich war. Oberdorf nützte einen Schnitzer im Mittelfeld um an der linken Seite ins Zentrum zu gelangen. Dort konnte HAMR zwar den ersten Schuss noch stark parieren, aber im Nachschuss konnte auch er nicht mehr eingreifen. So stand es nach 11' Minuten bereits 1:2. Es sollte am Ende auch dabei bleiben. Wenn man sich die Aufzeichnungen zu den Torchancen beider Teams ansieht, ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Wir hatten in der 18' Minute noch einen abgeblockten Schuss, die Heimischen noch zwei Gelegenheiten, aber bei Allem kam nix heraus. Der SVK führte die spielerisch feinere Klinge. Trotzdem beschränkte man sich den Gegner von der Gefahrenzone fernzuhalten, was auch recht gut gelang.
2. HZ: Hälfte zwei kann man schnell zusammenfassen. Ein Highlight gab es, als WEINHOFER gut herausgespielt wurde und auch zum Abschluss kam. Im Strafraum hätte sein Schuss eigentlich genau gepasst, "eigentlich", denn der heimische Keeper war mit einer starken Parade zur Stelle und wehrte zur Ecke ab. Wirkliche Großchancen gab es danach nicht mehr. Die weiteren Schüsse gingen meist genau zum Schlussmann. Oberdorf blieb also im Spiel und witterte seine Chance auf den Ausgleich, der aber nicht kommen sollte. In Summe spielte man sich auch zu wenig Möglichkeiten heraus, um das Tor zu erzwingen. Erst in den letzten Spielzügen kam noch einmal Hektik in unserer Box auf, als eine Situation erst "auf Raten" irgendwie geklärt werden konnte. Wir hätten uns über ein Unentschieden nicht beschweren dürfen, doch sind wir im Moment wieder so gefestigt, dass auch ein solches Match unbeschadet überstanden werden konnte.
Fazit: Trotz der schnellen Führung blieb die Partie weitestgehend ausgeglichen. Oberdorf wurde nur dann gefährlich, wenn wir es zuließen. Aus dem Spiel heraus gab es für die Heimischen praktisch nichts vermelden. Vor allem in Hälfte zwei gab es, bis auf die erwähnte Chance, nur wenig erbauliches zum Bestaunen. Nur langsam verstrich die Zeit bis zum Spielende. Die drei Punkte nehmen wir natürlich trotz allem sehr gerne mit nach Hause. Damit konnte man sich den dritten Platz festigen. Mit einem Erfolg im letzten Heimspiel könnte man ihn dann schließlich endgültig fixieren.
SV Kukmirn : SV Güssing - 3:1
Souveräne Heimstärke demonstriert!
Ausgangslage: Das Saisonfinish rückt immer näher und der SVK kann diesem endlich wieder einmal entspannt entgegengehen. Keine Spur von Abstiegskampf aber auch um die Meisterkrone kämpfen mittlerweile nur mehr zwei Teams. Trotzdem, mit dem aktuell dritten Tabellenplatz hat man eine optimale Ausgangsposition für die restlichen Spiele. Notwendig war dafür ein Sieg gegen Güssing, der auch eindrucksvoll gelingen sollte. Da FRÜHMANN heute leider nicht spielen konnte, kam dafür Kapitän KULOVITS von seiner Sperre zurück. Es gab daher nur wenige Änderungen in der Startelf.
1. HZ: Das Derby begann recht schwungvoll. So waren gerade einmal vier Minuten gespielt, da gab es schon einen ersten Angriffsversuch für die Heimischen. Mit der zweiten Aktion fiel auch gleich das 1:0. STOJAK setzte zu einem Dribbling an, konnte nicht gebremst werden und erzielte aus gut 20m, mit einem präzisen Flachschuss ins Eck, den Führungstreffer nach 8' Minuten. Die Gäste mussten diesen Schock erst verdauen, kamen aber nach 16' Minute zu ihrer besten Chance im ganzen Spiel. Nach einem Konter wurde direkt aus dem Lauf heraus ein Schuss abgefeuert, denn HAMR aber herunterpflücken konnte. Daraus hätte der Güssinger wesentlich mehr machen müssen, doch zum Glück für uns erfolgte sein Abschluss viel zu früh. Bis zur Pause hin hatte der SVK das Spiel unter Kontrolle. In der 28' Minute wird ein guter Schuss von REBERNIK von Torhüter Kedl pariert. Kedl wäre in der 44' bereits geschlagen gewesen, doch einen weiteren Schuss von Mihael wurde von einem seiner Mitspieler gerade noch von der Torlinie gekratzt. Der zweite Treffer sollte noch nicht fallen, aber es war nur mehr eine Frage der Zeit.
2. HZ: In der zweiten Hälfte häuften sich die Gelegenheiten für unser Team. Bereits in der 48' Minute stand unser Ex-Spieler Haas im Weg und verhinderte so schlimmeres. Zwei Minuten später folgte eine tolle Aktion - sowohl von REBERNIK aber auch von Keeper Kedl. Der konnte mit einer Glanzparade einen tückischen, sehr gut angetragenen Schuss von unserem Goalgetter erfolgreich zu einer Ecke entschärfen. Als nach wenigen Minuten der Güssinger Schlussmann erneut einen Schuss von der Seite abwehren konnte, schien man schön langsam zu verzweifeln. Doch der SVK ließ nicht locker. Der verdiente Lohn war dann der längst fällige zweite Treffer. REBERNIK nutzte dabei einen Abwehrfehler der Gäste, womit das 2:0 nach 60' Minuten auf der Anzeigentafel aufleuchten konnte. Die ohnehin nicht sehr großen Angriffsambitionen waren damit praktisch vorbei. Lediglich eine gefährlichere Situation aus einem Freistoß heraus, musste noch überstanden werden. Der Ball zischte aber an Freund und Feind vorbei. Mit dem dritten Treffer sollte das Match endgültig entschieden werden. Dabei kamen uns die Güssinger Spieler aber sehr entgegen. Konkret verschätzte sich der Spieler mit der Nr. 6 des Gegners in einem Zweikampf auf Höhe der Mitellinie, nahe der rechten Seitenlinie - ein kapitaler "Bock" der Folgen haben sollte. KLISANIN schnappte sich das Spielgerät, zog ungehindert die rechte Seite entlang und passte präzise auf unsere Nr. 91, die nur mehr ins leer stehende Tor die Wuchtel reinwuppen musste (siehe Foto). Das 3:0 ging auf alle Fälle in Ordnung. Die restlichen Minuten ließ der SVK Ball und Gegner laufen. Erst in der Nachspielzeit, als die Konzentration bereits stark nachgelassen hatte, kamen die Gäste zumindest noch zu ihrem 3:1 Ehrentreffer, der aber eigentlich niemanden mehr groß interessierte, denn nur wenige Augenblicke später war die Partie dann auch schon vorbei.
Fazit: Unser Team hatte das Spiel jederzeit im Griff. Nach der frühen Führung musste man also nicht in großer Sorge sein. Trotzdem dauerte es genau 1 Stunde, bis der zweite Treffer fallen sollte. In Summe waren die Gäste heute einfach nicht in der Lage, die Heimischen groß zu fordern. Güssing wirkte hinten anfällig und vorne viel zu harmlos; dadurch konnten wir wieder an die starke Form vom Herbst anschließen und den Gegner dominieren. Mit dem jetzt erreichten Stockerlplatz schielt man auf einen Spitzenplatz, den man verteidigen sollte. Die Aufgaben sind jedoch schwer, nur sollte man auf alle Fälle befreit aufspielen können.
SV Kukmirn : SC Grafenschachen - 4:1
SVK knackt starken gegener erneut!
Ausgangslage: Obwohl unser Team weiterhin das fairste Team der Liga ist, werden gerade am Ende der Saison auch Sperren schlagend. Musste REBERNIK im vorigen Spiel passen, fasste Kapitän KULOVITS seine fünfte Gelbe aus, und war für das heutige Match gegen Grafenschachen gesperrt. Zum Glück gab es aber keine weiteren Verletzten, womit eine weitere Rochade in der Startaufstellung nicht notwendig war.
1. HZ: Bei idealen äußeren Bedingungen starteten die Gäste wesentlich engagierter. Vermutlich beflügelte die herbe Heimpleite (1:8) der Gäste im Herbst noch zusätzlich. So waren es zu Beginn vor allem die tückischen Eckbälle, die unseren Goalie HAMR zum Eingreifen zwangen. Zwei direkt hintereinander wurden nach gut 10' Minuten notiert (siehe Foto links). In der 14' Minute hatte Gästespieler Höller die Riesenchance auf das 0:1, doch alleine vor dem Tor stehend bugsierte er die Kugel gekonnt am Pfosten vorbei ins Torout. Der Gegner drückte weiterhin und ließ uns kaum Entfaltung, um selbst ins Spiel zu kommen. In der 21' Minute verhinderte HAMR mit einem extra starken Reflex einen Rückstand: ein scharfer und zudem auch noch brandgefährlich abgefälschter Schuss hätte ansonsten sicher gepasst. Als dann nur eine Minute später ein sehr guter Freistoß mit letztem Einsatz abgewehrt werden konnte, der aber daraus resultierende Nachschuss an die Stange ging, lag das 0:1 bereits in der Luft - und es sollte nicht lange dauern, bis es auch fiel. Eine Flanke von der rechten Seite konnte nicht abgefangen werden, Höller war erneut am Posten und machte es diesesmal besser. Staubtrocken wurde zum 0:1 verwandelt. Zu diesem Zeitpunkt ging die Führung auch absolut in Ordnung. Erst danach kamen auch unsere Jungs allmählich ins Match. Das auch gleich mit einer Möglichkeit, Marke "100%" KLISANIN nahm eine Flanke sehr gut an, spielte sich auch gekonnt frei, doch leider schaffte es unsere Nr. 7 nicht, das Spielgerät aus kürzester Distanz hinter die Torlinie zu zwirbeln. Schade, denn hier hätte man die stabile Gästedefensive auf den falschen Fuß erwischen können. Zum Glück "erinnerte" sich unsere Nr. 91, dass es im Herbst schon Mittel gab, um gegen Grafenschachen ins Tor zu treffen. So zündete Mihael in der 41' den Turbo, ließ alle Gegenspieler hinter sich, umkurvte auch noch den nominellen Zweiertorwart, und schob das Leder zum wichtigen 1:1 Ausgleich in die Maschen. Heute war es der SVK, der Effizenz zeigte. Bis zur Pause tat sich dann nichts nennenwertes mehr. Man ging mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause.
2. HZ: Am Spielgeschehen sollte sich in der zweiten Hälfte zunächst nicht viel ändern. Mit Fortdauer wurde aber unser Team im Angriff aktiver. So gab es wesentlich mehr Chancen für die Heimischen, als noch in den ersten 45' Minuten. Trotzdem blieben die Gäste "lästig". In der 53' Minute parierte HAMR einen weiteren scharfen Schuss, doch in der daraus ergebenden Situation knallte Kosnik die Wuchtel an die Querlatte. Es hätte also erneut nicht viel gefehlt, und wir wären wieder in Rückstand geraten. Was man bis dahin nicht ahnen konnte, mit dieser Aktion hatten die Auswärtigen ihr Pulver sprichwörtlich verschossen. Bis zum Spielende gingen sämtliche Versuche der Gäste weit am Tor vorbei und blieben folglich harmlos. Dies sollte sich am Ende rächen, denn der SVK war nun besser im Spiel. In der 55' Minute war es FRÜHMANN der aus vollen Lauf abzog, doch der Gästetorwart Putz war zur Stelle. Ein Schuss von KAPPEL landete ebenso genau bei Putz. In der 70' Minute sollte sich das Blatt wenden. REBERNIK dribbelte sich in den Strafraum, wo er unsanft gestoppt wurde. Der Spielleiter zögerte nicht lange: Elfmeter für den SVK! Diesen verwandelte der Gefoulte gleich selbst souverän zum 2:1. Von nun an konnten wir unsere Klasse ausspielen. In der 79' Minute wurde eine gute Kombination in der 'Box' von STOJAK übernommen, nur wurde Putz hier quasi angeschossen, wodurch die Vorentscheidung vorerst ausblieb. Diese folgte aber nur wenige Augenblicke später. Grafenschachen ging "ALL-IN", löste seine Defensivkette auf, was für uns natürlich ein gefundenes Fressen war. Mit einem weiteren Energieanfall legte REBERNIK einen Sprint von der eigenen Hälfte los, den er auch mit dem 3:1 krönen konnte. Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Den Schlusspunkt setzte, wie kann es anders sein in der heutigen Partie, Mihael mit einem schönen Lupfer in der Nachspielzeit zum 4:1.
Fazit: Man tat sich gegen engagierte Gäste vor allem in den Anfangsminuten sehr schwer. Um das "Phrasenschwein" wieder zu füttern aber, wer die Tore nicht schießt, bekommt sie. Aus nur zwei Möglichkeiten in Hälfte eins, machte der SVK fast das Optimum und konnte somit die Partie wieder offen halten. In Hälfte zwei zeigt man dafür seine Klasse, als man nach einer weiteren Drangperiode, selbst das Kommando übernehmen konnte. Plötzlich gelangen auch wieder flüssige Kombinationen. Dank dieser Moral konnte somit auch ein echt starker Gegner in die Schranken verwiesen werden. Solche Leistung muss Auftrieb für das Saisonfinish geben, wo man jetzt mittlerweile sogar wieder die Chance hat, einen Stockerlplatz zu ergattern. Zumal warten mit Güssing und der Gemeinde Tobaj, gleich zwei brandheiße Derbygegner auf uns, bei denen man jeweils noch eine Rechnung offen hat.
SK Unterschützen : SV Kukmirn - 0:1
endlich wieder siegen!
In einem spannenden Spiel trafen SK Unterschützen und SV Kukmirn aufeinander. Der SV Kukmirn konnte mit einem frühen Treffer von Noah Frühmann bereits in der ersten Spielminute die Weichen auf Sieg stellen. Obwohl der SK Unterschützen versuchte, den Rückstand aufzuholen, gelang es ihnen nicht, die gut organisierte Abwehr der Gäste zu durchbrechen. Das Spiel endete mit einem knappen 0:1, wodurch der SV Kukmirn drei wichtige Punkte aus dieser Begegnung mitnahm.
Blitzstart für SV Kukmirn
Bereits zu Beginn des Spiels sorgte der SV Kukmirn für eine Überraschung. Kaum war das Spiel angepfiffen, nutzte Noah Frühmann eine Gelegenheit und erzielte in der ersten Minute das 0:1 für seine Mannschaft. Dieser frühe Treffer setzte die Gastgeber, den SK Unterschützen, sofort unter Druck. Die Zuschauer im Stadion hatten kaum Zeit, sich zu setzen, als der Ball schon im Netz zappelte. Frühmann zeigte sich bei diesem Torabschluss eiskalt und bewies einmal mehr seine Qualität als Stürmer.
Der SK Unterschützen versuchte nach diesem Schockmoment, sich zu sammeln und das Spielgeschehen unter Kontrolle zu bringen. Doch der SV Kukmirn agierte in der Defensive äußerst diszipliniert und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Die Gastgeber bemühten sich, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen, aber die Abwehr von Kukmirn hielt stand und siegte auswärts mit 0:1.
Nachtrag: SV Kukmirn : SV Rotenturm - 2:2
SVK Reserve - Rotenturm Reserve - 2:2
Sehr hart erkämpfter punkt!
Ausgangslage: Vor dem Match gegen Rotenturm gab es zumindest eine positive Nachricht zu berichten, denn mit BANJAC kam einer unser zuverlässigen Verteidiger zurück in die Startelf. Entsprechend gab es auch kleine Umstellungen.
1. HZ: Das Nachtragsmatch entwickelte sich ähnlich, wie bereits das vorige gegen Neuberg. Der SVK konnte dem Gegner von seiner Gefahrenzone fernhalten, gleichzeitig mühte man sich, an der Gästedefensive vorbeizukommen. Nach zwei eher harmlosen Aktionen in der 17' und 18' Minute gab es nach 34' Minuten, aus einer Ecke heraus, die erste wirkliche Torchance bisher. Ein akrobatischer Kopfball landete aber leider nur an der Querlatte. Wie so oft im Frühjahr fehlte also wieder nicht viel, um endlich einmal in Führung zu gehen. Kurz vor der Pause blockte ein Rotenturmer Spieler einen Flachschuss vor der Torlinie ab. Der Ball wollte einfach nicht rein. Die Rotenturmer Offensive war aber noch ungefährlicher. Bis auf einen Schuss in der 40' Minute, der genau in den Armen unseres Schlussmannes landete, herrschte gähnende Leere. Es blieb folglich beim 0:0 zur Pause.
2. HZ: Das Spiel sollte sich im Wesentlich auch in den zweiten 45' nicht viel ändern. Trotzdem gab es einen "Schockmoment" zu überstehen. Aus heiterem Himmel gelang den Gästen in der 51' Minute zur Überraschung aller der 0:1 Führungstreffer. Dabei ging dem Tor keinesfalls eine herausgespielte Aktion voraus. Über Umwege sprang die Kugel, so war es aus der Ferne ungefähr erkennbar, auf die Schulter eines Rotenturmers, der mit dem Rücken zum Tor stehend, das Spielgerät an Freund und Feind ins Tor bugsieren konnte. Damit stellten die Gäste ihre Offensivbemühungen vollständig ein. Man beschränkte sich, hinten noch mehr reinzustellen. Beinahe wäre diese Taktik auch von Erfolg gewesen. Immer wieder verzetteln wir uns in unseren Angriffsversuchen, womit zwingende Chancen kaum vorhanden waren. Praktisch mit der letzten Aktion, sollte der Abwehrriegel dann doch noch einmal geknackt werden, wenn auch hier einiges an Glück dabei war. Die Aktion war nämlich sehr grenzwertig, im Sinne eines Abseitsspieles. Das Tor selbst zum 1:1 war aber ansonsten schön herausgespielt. Eine Flanke von ERNST nahm REBERNIK per Kopf an, und köpfte am Torwart vorbei ein. Die Proteste der Gäste waren verständlich, doch es half nix, das Tor zählte. Ein Sieg der Rotenturmer wäre aber in Summe ohnehin schmeichelhaft gewesen.
Fazit: Ein Spiel ohne große Höhepunkte. Rotenturm, ein typischer Gegner der aus einer robusten Abwehr heraus auf seine Konterchancen wartet, spielte wenig spektakulär. Auf der anderen Seite konnten wir lange Zeit wieder nicht die Lücke finden, oder besser gesagt den einen entscheidenden Pass spielen, um die Gäste hier zu Fehlern zu zwingen. Den Punkt kann man mitnehmen, doch wir wissen, dass auch heute mehr drinnen gewesen wäre.
SV Kukmirn : SV Neuberg - 1:2
Reserve: Nicht lustig! (...zumindest nicht für uns)
SVK Reserve - Neuberg Reserve - 0:10
Wie im falschen Film!
Ausgangslage: Nach dem starken Auftritt gegen Rudersdorf wollte man natürlich auch gegen Neuberg nachlegen. Doch es sollte anders kommen. Mit KLISANIN gab es einen Rückkehrer in die Startelf.
1. HZ: Vorweg: da das nächste Spiel gegen Rotenturm bereits ante portas steht, sei an dieser Stelle, auch aus zeitlichen Gründen, nur eine kompakte Zusammenfassung erlaubt. Viel gab es ohnehin nicht zu berichten. Das Spiel war großteils ausgeglichen. Beide Mannschaften ließen nur wenige Großchancen zu. Von daher ist es umso unerklärlicher wie manche in den Medien behaupten können, dass Neuberg "die klar bessere Mannschaft" in Hälfte eins war. Ich möchte hier niemanden beleidigen noch etwas unterstellen, aber eine solche Aussage darf nicht einfach so hingenommen werden. Die Fakten: Das Heimteam hatte bis zur 36' Minute drei (!) Tormöglichkeiten: Einen Schuss von KLISANIN aus kurzer Distanz (11' Minute), einmal klärte ein Gegenspieler vor der Torlinie (16') und ein Kopfball in der 36' Minute war am Ende eine leichte Beute für den Neuberger Schlussmann. Wie kann man diese Gelegenheiten (wenn auch am Ende nur mäßig gefährlich) einfach so "übersehen"? Was kam von Neuberg bis zum ersten Treffer in der Offensive? NICHTS! Der Treffer zum 0:1 kam daher quasi "aus heiterem Himmel", war aber zugegebnermaßen schön getroffen. Nach dem Verlusttreffer nutzte Neuberg am Ende der ersten Hälfte noch eine Unachtsamkeit zum 0:2, das aber auch aus sehr glücklichen Gegebenheiten zustande kam. 2 (ZWEI!) Torabschlüsse = 2 Treffer. Ansonsten war das Match völlig ausgeglichen, denn keine der Mannschaften war besser als die andere, geschweige denn sogar "klar besser". Die Effektivität war unschlagbar, das ist Richtig, aber wenn diese Treffer nicht gefallen wären, niemand hätte behaupten können, dass ein Remis bis dahin nicht gerecht gewesen wäre. Punkt!
2. HZ: Mit dem Vorsprung im Rücken kontrollierten die Gäste die zweite Hälfte bis zum Anschlusstreffer. Lediglich ein komplett ungefährlicher direkter Eckball von uns war eine Randnotiz wert. Man hatte nicht wirklich das Gefühl, dass man Neuberg heute noch in Bedrängnis hätte bringen können. Jetzt (!) - also in den Minuten 45' bis ~70' waren die Gäste besser. Das Spiel nahm aber nochmals Fahrt auf. In der 72' Minute kamen wir, aus einem Gemenge heraus, mit "Hängen und Würgen" dann doch endlich einmal auch zu einem Treffer, der das 1:2 bedeutete. Ab diesem Zeitpunkt wirkte der Gegner angreifbar, auch weil deren Kräfte fortwährend schwanden. Leider konnte man kaum weitere zwingende Chancen herausarbeiten. Ein Schuss von REBERNIK in der 77' Minute verfehlte sein Ziel. Zum Schluss hin verging die Zeit für uns viel zu schnell. Neuberg konnte unseren Druck standhalten. In der angzeigten 3-minütigen Nachspielzeit gab es einen Wechsel bei den Gästen und eine Verletzungsunterbrechung, die allein schon fast 2 Minuten gedauert hat (zumindest nicht viel kürzer). Der Spielleiter ließ überhaupt nichts einrechnen - es passte zum Match. Ob man so spät nocheinmal getroffen hätte? Vermutlich nicht wirklich, aber man wird es ohnehin nie erfahren.
Fazit: Neuberg war effizienter und verteidigte geschickt, zum Schluss hin mit Mann und Maus. Das ist, auch objektiv, ein faktenbasiertes Resümee. Wir taten uns erneut schwer, sich zwingende Chancen herauszuspielen, vor allem in der Druckphase nach dem Anschlusstreffer. Es wäre also weitaus mehr möglich gewesen. Dennoch, dem Spielverlauf und von den Möglichkeiten her, wäre eine Punkteteilung mehr als nur vertretbar gewesen und keiner hätte sich zu beschweren brauchen.
Reserve: Nicht lustig! (...zumindest nicht für uns)
SVK Reserve - Neuberg Reserve 0:10
SV Kukmirn : USVS Rudersorf - 5:1
Starke Leistung unserer 2. Mannschaft - 4:1 Sieg! Bravo!
Fulminantes Comeback!
Ausgangslage: Kadermäßig musste unser Team erneut Umstellungen vornehmen, da unsere Nr. 7 KLISANIN ebenso wie die ohnehin bereits verletzten GAAL und BANJAC heute nicht einsatzfähig war. Immerhin kehrte WEINHOFER nach seiner Gelbsperre wieder in die Startelf zurück. In diese rückte nach längerer Zeit auch wieder SCHABHÜTTL Georg, der sich sofort einfügen konnte. Die Gäste aus Rudersdorf hatten zuletzt Punkte gut gemacht, lagen (bzw. liegen) aber weiterhin am Tabellenende.
1. HZ: Die erste Schrecksekunde in einem flotten Match bei idealen äußeren Bedingungen gab es nach 5' Minuten, als nach einem sehr weiten Einwurf über mehrere Meter, die Kugel per Kopf zweimal verlängert wurde und schlussendlich ein Eingreifen unserers Torwartes HAMR erforderlich machte. Robin war hellwach, wodurch er per Fingerkuppen den Ball an die Querlatte lenken konnte. Unser Team erfing sich schnell. In der 13' Minute lag der Torjubel den SVK-Fans schon auf den Lippen, denn STOJAK dribbelte sich im Strafraum frei, kam zu einem Abschluss, doch das Leder ging zwar an allen Gegenspielern vorbei, nur ebenso auch knapp am Tor selber. In den weiteren Aktionen war ebenfalls Marko beteiligt, einmal nach einem Kopfball nach Flanke von REBERNIK und ein weiteres Mal mit einem Schuss aufs kurze Eck nach einer schnellen Passkombination. Rudersdorf hatte dazwischen nur einen Freistoß zu verbuchen, den unser Goalie sicher zur Ecke abblocken konnte. Unmittelbar danach zündete abermals unsere Nr. 11 den Turbo, ließ sämtliche Gegenspieler von der eigenen Hälfte startend hinter sich, passte in hohem Tempo auf den mitgelaufene Mitspieler Mihael, der blitzschnell auf den besser positionierten KULOVITS weiterleitete. Unser Capitano fackelte nicht lange, mit einem präzisen Schuss zappelte das Spielgerät nach 28' Minuten in den Tormaschen zur 1:0 Führung. Wir hatten das Momentum nun eindeutig auf unsere Seite gezogen. Bis zum Pausenpfiff kontrollierte man das Spielgeschehen. Nur 10' Minuten nach dem Führungstreffer sollte 'Kulo erneut zuschlagen. Mit einem eleganten "Schlenzer" ins lange Eck wurde sein unermüdlicher Einsatz mit dem 2:0 belohnt. Balsam auf unsere Ladehemmungen der letzten Spiele. Bis zur Pause tat sich nicht viel mehr, womit es bei diesem Stand blieb.
2. HZ: Die erste Top-Chance in Hälfte zwei fand erneut der SVK vor. HEINDL Julian brachte den Ball aber leider aus kurzer Distanz nicht über die Torlinie. Glück hatten wir im Anschluss, denn hier war unser Keeper bereits geschlagen. Ein Verteidiger pflückte sich per Volleyschuss den Ball herunter, der ansonsten den Weg ins Tor gefunden hätte. Drei Minuten später sollte es dann denoch passieren: der Anschlusstreffer zum 2:1, bei dem unsere Verteidigung auf Abseits spekulierte, was nicht gegeben wurde. Das Match hätte an dieser Stelle durchaus kippen können, aber wir fanden rasch die richtige Antwort. HEINDL konnte sich bis ins 1:1 Duell gegen den Rudersdorfer Schlussmann vordrängen; sein Schuss am Torwart vorbei schlug folglich zum 3:1 nach 54' Minuten ein. Damit waren die Verhältnisse wieder gerade gerückt. Die Gäste hatten noch einige Abschlüsse, wirklich gefährlich war jedoch keiner mehr. Es blieb bei den Ansätzen. Unsere Jungs spielten mit Fortdauer immer befreiter auf. KAPPEL kam in der 70' Minute zu einem Prachtschuss, den aber der Gästetorwart ebenso sehenswert parieren konnte. Da noch einge Zeit auf der Matchuhr stand, war noch eine gewisse Restunsicherheit zu spüren, die aber spätestens ab der 81' Minute der Gewissheit wich. Nachdem Marko sich wieder freispielen konnte, sah er Julian in einer besseren Position, passte zu ihm und unsere Nr. 9 brauchte nur mehr ins verweiste Tor zum 4:1 schießen. Kurz vor Schluss konnte REBERNIK nur mehr vom Torwart unsanft gestoppt werden, was einen Elfmeter zur Folge hatte. Mihael verwandelte sicher zum 5:1, bei dem es auch bleiben sollte. Mit der allerletzten Aktion hätte STEINER sogar noch weiter erhöhen können, aber er rutschte wenige Meter vor dem Tor unter dem Ball, der daraufhin übers Tor flog.
Fazit: In Summe gesehen war der Sieg absolut verdient, auch wenn Rudersdorf lange Zeit nicht nachgab. Bis auf eine kurze Phase zu Beginn und vor dem Ehrentreffer, musste man sich auf SVK Seite keine allzu große Sorgen machen. Da man heute auch einige seiner Chancen nutzen konnte, bog man nach langer Zeit wieder in die Siegerstraße ein. Es war die Reaktion, die man sich erhofft hatte und die hoffentlich auch weiter anhält. Um das mittelfristige Ziel, die 40-Punkte Marke zu überschreiten, sollte man jetzt keinesfalls nachgeben.
Olbendorf : SV Kukmirn - 4:0
Finster war´s in Olbendorf
SV Kukmirn : SV Stegersbach - 0:0
Verpasste Chance(n)
Ausgangslage: Wie befürchtet wuchs unser Verletztenlazarett nach dem letzten Spiel mit GAAL Michael leider wieder an. So spielte HEINDL in der Startelf. Mit Stegersbach empfing man einen Gegner, der in der Rückrunde bislang sehr gute Ergebnisse einfuhr.
1. HZ: Viel merkte man von den aktuellen Formverhältnissen beider Mannschaften nicht, denn der SVK bestimmte das Match fast durchgehend. Nach erst 12' Minuten hatte man gleich dreimal die Chance, nach langer Zeit endlich wieder in Führung zu gehen. In der 7' Minute war es Kapitän KULOVITS der unbedrängt per Kopf einen ersten Versuch startete, der leider zu wenig druckvoll ausfiel. Eine Minute später musste KNAR nach einem Freistoß, der tückisch durch die Abwehrreihe segelte, eingreifen und zur Ecke abwehren und nach 12' Minuten war es KLISANIN der nach einer top Flanke von REBERNIK zum Abschluss kam. Der eigentlich gut angenomme Querpass ging aber über das Gehäuse. Von der Gästeseite ist nicht sonderlich viel zu berichten. Lediglich ein Freistoß aus größerer Distanz sowie einen (schmeichelhaften) Lupferversuch auf Höhe der Mittellinie wurde notiert. Beide Aktionen waren aber in Wirklichkeit völlig harmlos. Besser ging es unseren Jungs. In der 33' Minute hätte unser Goalgetter seine Ladehemmung endlich entsperren können, denn ein "Mördervolleyschuss" aus kurzer Distanz wurde mit einem ebensolchen Wahnsinnsreflex unseres Ex-Keepers entschärft. Das wäre das Tor der Saison geworden, aber es blieb beim Konjunktiv. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es noch einen Kopfball für die Heimischen, der knapp über die Querlatte ging.
2. HZ: Am Spiel änderte sich auch in Hälfte zwei nichts. Die besseren und mehr Chancen fanden die Gastgeber vor. Wirklich "knapp" in unserer gefährlichen Zone wurde es nur dann, als man sich in der Abwehr nach Rückpässen fast eine Spur zu sehr Zeit nahm. Ansonsten waren die Gästebemühungen auf einen Torerfolg zu kommen komplett auf Null reduziert. Folglich lag es am SVK, die Nullnummer zu verhindern. In einigen Aktionen hatte REBERNIK seine Füße im Spiel, doch immer wieder war ein Gegenspieler gerade noch dazwischen, oder er kam einen Schritt zu kurz nicht an die Kugel. So verstrich die Zeit immer weiter. In der allerletzten Minute gab es nochmals kurze Aufregung im Stegersbacher Strafraum. Nach einem Eckball wurde einer unser Spieler beim Kopfballabschluss gestoßen, zumindest war dies selbst aus einiger Distanz so zu erkennen. Das Spielgerät ging am Tor vorbei. Ein Grund für den, in Summe mit gelben Karten etwas inflationär austeilenden, Spielleiter, die Partie danach zu beenden. Es half ohnehin nix mehr, wir hätten vorher schon eine unserer vielen Möglichkeiten nutzen müssen.
Fazit: Das Bemühen nach dem Spiel gegen Markt Allhau, wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen, war auf alle Fälle erkennbar. Vom Gegner kam herzlich wenig, aber wir schafften es erneut nicht, das (zumindest eine) entscheidende Tor zu erzwingen. So muss man weiter hart arbeiten, denn die Personalsituation wird auch nicht besser. Mit WEINHOFER fehlt zum ersten Mal in dieser Saison einer unser Spieler wegen einer Gelbsperre - zudem sich vielleicht noch ein weiterer verletzter Spieler ankündigt. Der Zusammenhalt ist also noch mehr gefragt als sonst.
SV Markt Allhau : SV Kukmirn - 2:0
anfangselan verpuffte zu schnell
Ausgangslage: Das der Gang nach Markt Allhau kein leichter werden wird war uns schon vorab klar, obwohl bei den Gastgebern zwei wichtige Stammkräfte fehlten. Diese Unsicherheit merkte man den Heimischen vor allem in den ersten Minuten des Matches an. Die Absage des letzten Heimspieles zwang uns wieder zu einer Pause. Kadermäßig gab es nur wenig Änderungen, kam FRÜHMANN wieder zurück in die Startelf.
1. HZ: Unsere Jungs brauchten nicht lange, um in die Gänge zu kommen. Bereits in der 9' Minute kam HORVAT nach einem Freistoß zu einem Kopfball, der aber knapp über die Querlatte zischte. In der 16' Minute hatte der SVK die wohl größte Chance seinerseits im Spiel. Nachdem REBERNIK aus kürzester Distanz noch auf KAPPEL passte, kam Gabriel leider nicht zum Abschluss, womit die erste große Chance auf die Führung vertan wurde. Eine zweite folgte unmittelbar danach durch einen Drehschuss von STOJAK, ebenfalls aus ausichtsreicher Position. In der 23' Minute zog abermals REBERNIK, nach einem präzisen Ausschuss unseres Goalies, Richtung Heimtor, doch der gegnerische Torwart parierte mit einer starken Fußabwehr diese starke Aktion. Drei Minuten später landete ein Lupfer von STOJAK leider nur hinter dem Tor. Bis auf einen strammen Schuss in der 29' Minute kam von den Allhauern bis dahin nichts. Somit hatte man ein durchaus gutes Gefühl, dass man hier vielleicht einmal mehr mitnehmen hätte können, wäre da nicht die verflixte 35' Minute gekommen. Bei einem äußerst unglücklichen Versuch an den Ball zu kommen, verletzte sich GAAL leider so schwer, dass an ein Weiterspielen nicht zu denken war. Wir wünschen Michi' an dieser Stelle nochmals alles Gute und eine rasche Genesung. Ab dem Zeitpunkt gab es einen Knacks in unserem Spiel. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde somit auch der aktuelle Tabellenführer aktiver. Plötzlich war zittern angesagt, denn mit einer Rettung auf der Torlinie und einem Pfostentreffer waren die Gastgeber schon sehr knapp an einer Führung dran.
2. HZ: Der Charakter des Spieles sollte sich in Folge auch nicht mehr ändern. Markt Allhau übernahm immer mehr die Kontrolle, auch, weil wir keine großen Entlastungsangriffe mehr starten konnten. Trotzdem hielten wir so gut es geht dagegen, bis nach 64' Minuten es dann leider soweit war. Just der bis dahin eher unauffällige Psihoda nahm sich ein Herz und schoss aus dem Rückraum einfach mal drauf. Es passte zum 1:0. Bitter, dass man vorher, nicht zu unrecht, auf ein Foul an einen unserer Spieler reklamiert hatte, was es nicht gab, doch sollte man dem Spielleiter hier keinen Vorwurf machen. Das Tor war irgendwie absehbar. Wir konnten den Schalter danach nicht mehr umlegen, sprich Druck aufbauen. Lediglich ein einziger (!) Schuss, der gefährlich hätte werden können (was er aber dann überhaupt nicht war!), konnte man noch vermelden. Die Gastgeber hatten noch zahlreiche Top-Gelegenheiten, bei dem HAMR sich ein ums andere Male auszeichnen konnte. Trotzdem sollte noch das 2:0 kurz vor Schluss folgen, was dann auch nicht mehr weiter überraschend kam. Am Ende war es wieder einmal so ein gebrauchter Tag für uns in 'Allhau.
Fazit: Einem starken Beginn folgte ein starker Abfall - so lässt sich das Spiel kompakt zusammenfassen. Man braucht jetzt nicht viel zu analysieren, warum das so gekommen ist, darum belassen wir es auch so. Niemand verliert gerne, also heißt es weiter zu kämpfen, denn unser Potential war heute zumindest phasenweise wieder erkennbar.
SV Rechnitz : SV Kukmirn - 3:0
Wieder ein wichtiger Punkt und Erfolg für das 2. Team
SV Rechnitz 2 : SV Kukmirn 2 - 0:0
Spielbericht entfällt
Vom Spiel gegen Rechnitz können wir euch leider keinen Spielbericht und Fotos liefern, da unser rasender Reporter leider nicht beim Match anwesend war. Aber nach einem 3:0 gibt es auch nicht viel zu beichten. Schade, aber weiter gehts. GemmaSVK!
SV Gr. Petersdorf : SV Kukmirn - 2:1
Falsche Entscheidungen
Ausgangslage: Nach dem Auftaktremis gegen Eberau ging es zum Tabellennachzügler nach Gr. Petersdorf, die ihrerseits nach einer Niederlage zum Rückrundenauftakt auf einen akuten Punktezuwachs erpicht waren. Da sich die Personalsituation auf unserer Seite nicht änderte, ging man mit der selben Startformation ins heutige Match.
1. HZ: Die Gastgeber fackelten nicht lange, denn nach nicht einmal einer vollen Minute musste unser Keeper HAMR bereits einen ersten Torschuss aus kürzester Distanz abwehren. Der SVK erfing sich jedoch recht rasch, doch es wurde schnell klar, das man sich schwer mit der Favoritenrolle tat. So konnte man kaum Dominanz ausüben, obwohl man insgesamt etwas mehr vom Spiel hatte. Die Heimischen versuchten mit hohen weiten Bällen aus der Abwehr heraus, die Spitze zu bedienen - durchaus mit Erfolg, denn so entstanden die Meisten (wenn auch wenigen) Angriffsaktionen der 'Petersdorfer. Einen Fingerzeig, wohin die Reise heute gehen wird, gab es bereits nach 10' Minuten. STOJAK wurde im Strafraum des Gegnes zu Fall gebracht - die Reaktion des Unparteiischen blieb aus. Unser erster Torabschluss erfolgte nach einem Vorstoß von REBERNIK, der von der linken Seite ins Zentrum flankte, doch die Kopfballabnahme seines Mitspielers ging über das Tor. In der 28' Minute wurde unsere Nr. 91 mit einem schnellen Pass in die Tiefe geschickt, stürmte alleine auf den heimischen Goalie zu und schob die Kugel auch trocken zum vermeintlichen 0:1 ein. Zu allem Ärgernis der Gästefans hob der Assistent just in diesem Moment seine Fahne zum Abseits. Warum er es nicht gleich anzeigte, bleibt genaus so verwunderlich wie die Entscheidung selbst, denn aus Sicht des Schreibers war hier definitv kein Abseits erkennbar, nicht einmal knapp! Selbst wenn der Spielleiter in Hälfte zwei auch ein Abseits gegen Gr. Petersdorf gab, das sicherlich keines war, bleibt die äußerst bittere Entscheidung gegen uns; und es sollte nicht die Letzte sein! Zwei Minuten später hätte 'Reba mit einem scharfen Schuss nach einem schnellen Vorstoß die Aufregung schnell legen können, doch hier war der Winkel am Ende einfach zu spitz, um dem Keeper zu überraschen. Damit blieben die Heimischen im Spiel und kamen noch zu zwei Abschlüssen. Einmal durch einen nicht ungefährlichen Kopfball aus einem Freistoß und kurz vor der Pause nach einem Schuss im Strafraum, der aber deutlich sein Ziel verfehlte. Die Konsequenz war ein torloses Remis nach 45' Minuten.
2. HZ: Die ersten Minuten in Hälfte zwei tat sich zunächst nicht viel. Beide Mannschaften hielten sich bevorzugt auf der rechten Spielrandhälfte auf, ohne sonderliche Gefahr auszustrahlen. Nach einem ersten Abschluss von REBERNIK nach 56' Minuten, der deutlich vorbei ging, kamen die Gastgeber zu einem Eckball. Das solche Standards immer gefährlich werden können, egal wie der Gegner lautet, zeigte sich in dieser Aktion. Der Ball flog weit in unseren Strafraum, wo viel Betrieb herrschte. Genau war die Situation nicht erkennbar, aber unser Torwart hatte das Spielgerät unmittelbar vor der Torlinie, arg bedrängt, nicht mehr unter seiner Kontrolle. Aus dem Tumult heraus nutzte der Ex-Rudersdorfer Muleci, der ansonsten recht blass blieb, die Gelegenheit zum 1:0 nach 58' Minuten. Ganz lupenrein war die Aktion nicht, aber es passte zum Gesamtbild. Unsere Bemühungen wurden nun intensiviert, doch die Mittel blieben die Gleichen. Das spielte den Heimischen insofern in die Karten, da man sich immer wieder von unseren Druckphasen befreien konnte. Somit blieben uns, neben dem Ehrentreffer, lediglich zwei weitere nennenswerte Torangriffe, die man erwähnen hätte können. Weil man jetzt auch mehr riskieren musste, kamen die 'Petersdorfer ihrerseits zu Kontermöglichkeiten. In der 85' Minute konnte man eine solche, zugegebnermaßen sehr gut herausgespielte, zum 2:0 abschließen. Praktisch mit dem Schlusspfiff nahm sich HORVAT ein Herz und zog einen Flachschuss ab, der genau passte. Immerhin war uns mit dem 2:1 der Ehrentreffer gegönnt. Ohne weitere Nachspielzeit, die durchaus weit mehr hätte sein können, beendete der Referee seinen durchwachsenen Arbeitstag.
Fazit: Wie so oft passte es heute wieder einmal nicht auf der Gr. Petersdorfer Anlage. Abgesehen von der Schiedsrichter"leistung" waren wir heute nicht in der Lage einen Gegner, dessen Verunsicherung man in einigen Phasen schon anmerken konnte, sein Spiel aufzudrücken. Mit simplen Mitteln wurden wir in der Defensive mehr beschäftigt, als uns lieb war. Wir müssen uns die Niederlage also selbst zuschreiben. Reaktionen sind gefordert, die sicherlich auch folgen werden. Das Pendel wird dann auch wieder in unsere Richtung ausschlagen.
SV Kukmirn : SV Eberau - 1:1
SVK verteidigt die Tabellenführung
Ausgangslage: Vor einer prächtigen Zuseherkulisse (siehe Foto links) empfing der Winterkönig seinen schärfsten Verfolger. Es war also alles bereit für einen großen Schlager, der jedoch nicht alles hielt, was man sich vielleicht erhoffen hätte können. Auf Seiten des SVK fehlte mit BANJAC ein Stammspieler verletzungsbedingt. Wir wünschen David an dieser Stelle eine rasche Genesung. Man merkte, dass beide Mannschaften eingespielt waren, gab es doch praktisch keine Veränderungen auf beiden Seiten über die Winterpause.
1. HZ: Mit der ersten Angriffsaktion gingen die Auswärtigen bereits in Führung. Bock Martin wurde zentral freigespielt, konnte sich seiner Gegenspieler schnell entledigen, und schob so die Kugel an unserem herauslaufenden Torwart HAMR zum 0:1 in die Maschen. Mit dem Momentum im Rücken erspielte sich Eberau zwei weitere Top-Möglichkeiten. Bei einem scharfen Schuss aus spitzen Winkel reagierte HAMR gewohnt souverän und auch bei einem schnell abgespielten Freistoß, war er zur Stelle und blockte den Versuch ins Torout ab. Danach erfing sich unsere Defensive wodurch das Spiel ausgeglichener wurde. Den ersten Abschluss, der jedoch deutlich am Kasten vorbeiging, gab es in der 20' Minute durch KAPPEL aus einem schnell abgeschlossenen Angriff. Unsere Jungs drückten die Gäste immer mehr in ihre Hälfte. So gab es auch weitere Chancen für uns zu vermelden. In der 28' Minute landete ein Freistoß von REBERNIK genau beim Torwart. Nur eine Minute später prüfte STOJAK nach einem Solodribbling den gegnerischen Schlussmann mit einem satten Schuss, der aber leider zu zentral ausfiel. In der 40 Minute wurde uns abermals ein Freistoß zugesprochen. Wieder nahm Mihael Maß, doch sein Freistoß ging knapp über das Gehäuse (siehe Foto auf Startseite). Nach einem weiteren harmlosen Freistoß des Gegners ging es mit einem knappen Rückstand in die Halbzeit.
2. HZ: In Hälfte zwei tat sich chancenmäßig nur wenig. Der SVK war bemüht, den strikten Abwehrriegel der Eberauer zu knacken. Dieser hielt lange Zeit stand. Offensivbemühungen der Gäste blieben, bis auf drei Aktionen, aus. So entstand die beste Chance auf das 0:2 praktisch aus dem Nichts. Ein Distanzschuss vom auffälligen Mayer klatschte in Minute 64' an die Querlatte. Glück für uns! Erst in der 78' Minute war es dann (endlich!) soweit: Unsere Nr. 91 zwirbelte sich entlang der Toroutlinie an seinen Kontrahenten vorbei, flankte zur Mitte, wo sich unser Abwehrspieler HORVAT in die Höhe schraubte und die Flanke perfekt zum 1:1 Ausgleich einköpfeln konnte. Trotz des Querlattentreffers war der Treffer nicht unverdient, denn die zweite Hälfte hatten die Heimischen großteils unter ihre Kontrolle gebracht. Durch einen unnötigen Ausschluss eines Eberauers kurz danach, musste der Gegner die letzten Minuten auch noch mit einem Mann weniger auskommen. Trotzdem hatte Eberau noch einen Kopfballabschluss in der 86' Minute, der aber ungefährlich blieb. Wesentlich brenzliger hätte da schon eine Aktion in der allerletzten Minute enden können. Aus einer Unachtsamkeit heraus, gelang es den Gästen einen Angriff aus ihrer Hälfte heraus zu starten - mit einer Überzahl an Spielern! Mayer verabsäumte es jedoch, den Ball zu einem seiner Mitspieler zu bringen, womit er an FRÜHMANN hängenblieb und dadurch die Situation erfolgreich entschärft wurde. Der Spielleiter pfiff ohne große Nachspielzeit danach auch prompt ab.
Fazit: Man sollte sich nicht über zwei verlorene Punkte ärgern, sondern vielmehr sich über den einen Punkt freuen, denn bei einem ersten Spiel nach der Winterpause tut man sich meistens schwer. Vor allem, wenn man mit Eberau zudem auch noch einen echt starken Konkurrenten vor sich hatte. Bei beiden Mannschaften gab es sicherlich noch Luft nach oben, wie man so schön sagt. In Summe war es jedoch eine ordentliche Leistung des SVK, auf der man jedenfalls weiter aufbauen kann.
SV Kukmirn : SV Mühlgraben - 0:0
Wir sind HERBSTMEISTER!
Ausgangslage: Zum letzten Match der Herbstsaison empfingen wir die formstarken Gäste aus Mühlgraben, die sich bis auf den zweiten Tabellenplatz nach vorne schieben konnten. Auf Seiten des SVK gab es kadertechnisch keine Änderungen.
1. HZ: In einer insgesamt flotten Partie hatten die Gäste in der 10' Minute ihre erste Möglichkeit nach einem Eckball. Hier "klärte"ein Mühlgrabener selbst die brenzlige Situation, indem er quasi im Weg stand. Unsere erste (und in Hälfte eins auch einzige) Chance fand REBERNIK in der 18' Minute vor, als er einen Chipball in die Mitte nicht rechtzeitig vor dem Gästegoalie an die Kugel kam. Die weiteren Minuten in Hälfte eins waren unsere Jungs mehr darauf bedacht, kein Tor zu kassieren. Mühlgraben ließ in der Offensive nicht locker und kam noch zu drei Abschlüssen. Die gefährlichste ereignete sich in der 35' Minute, als ein Spieler auf der linken Seite in die Tiefe geschickt wurde und sich bis knapp vor der Toroutlinie durchsetzen konnte. Sein Pass in die Mitte kam dann auch an, doch der Abschluss wurde von uns auf der Torlinie gerade noch so geklärt. Die Mühlgrabener Spieler protestierten, dass die Kugel sich bereits hinter der Torlinie befand, doch ohne technische Hilfsmittel wird das ohnehin nie aufgeklärt werden. Von daher wären alle Behauptungen hierzu reinste Spekulation. Zum Ende hin wurde ein gut angetragener Freistoß der Auswärtigen, beinahe noch zur Gefahr. Der Ball zischte am langen Pfosten vorbei. Mit dem torlosen Remis konnte man somit durchaus zufrieden sein.
2. HZ: In Hälfte zwei tat sich allgemein nicht viel mehr. In der 49' Minute ging ein Schuss eines Mühlgrabeners am Tor vorbei und zehn Minuten später, war bei einem schnell vorgetragenen Konter unser Keeper früher am Ball. Dazwischen hatten auch wir noch eine Gelegenheit, und das gleich in mehreren Versuchen. Mühlgraben konnte nach einer Ecke die Spielszene nicht bereinigen, so hatte man am Ende gleich drei Abschlüsse, die sich aber alle irgendwie im dichten Abwehrnetz verfingen. Hier hätte durchaus mehr herausschauen können. Bis zur Endphase des Spieles tat sich nicht mehr sonderlich viel. Beide Mannschaften neutralisierten sich quasi beidseitig. In der 84' Minute kam unser aufgerückter Verteidiger BAUMANN nach einer guten Ecke ans Leder, doch sein Abschluss landete über dem Gehäuse. Zum Schluss hin, gaben sich dann auch noch die Gäste mit der Punkteteilung sichtlich zufrieden. Von daher war das 0:0 die logische Konsequenz, in einem kurzweiligen Match, bei dem eben nur die Tore fehlen sollten.
Fazit: In den letzten Matches tat man sich schwer, offensiv unsere Stärke und Wucht auszuspielen, wobei man auch ein paar Mal Pech im Abschluss hatte. Dafür hat man heute wieder in der Verteidigung eine grundsolide Vorstellung geboten. Nicht umsonst, ist unser Torverhältnis von +22 ist das mit Abstand beste der Liga!
Damit haben wir uns verdientermaßen die Winterkrone aufsetzen können und blicken optimistisch in die nächsten Aufgaben.
BRAVO JUNGS!
ASV Tobaj : SV Kukmirn - 1:0
Aus der Spur
Ausgangslage: Bei besten äußeren Bedingungen ging es zu unseren Nachbarn auf die Sportanlage in Dt. Tschantschendorf. Da es auf Seiten unseres Teams keine Ausfälle oder Gesperrten gab, konnte wieder mit der gleichen Startaufstellung wie schon zuletzt begonnen werden.
1. HZ: Die Gäste zögerten nicht lange und übernahmen sofort das Kommando. Ein erster Schuss aus der Distanz kam von Kapitän KULOVITS nach gerade einmal einer Minute. Der SVK drückte an, kam auch zu nennenswerten Chancen, alleine wollte die Kugel heute einfach nicht hinter die Torlinie. In der 6' Minute pflückte sich REBERNIK nach einem weiten Ball die Kugel elegant herunter, drehte sich kurz, zog ab, doch der heimische Goalie stand im Wege, und verhinderte somit aufkommenden Jubel unter den SVK-Fans. Wie es dann oft so kommt, wenn man solche Chancen auslässt, nutzte der Gegner die erste sich bietende Möglichkeit eiskalt. Der Tobajer Spieler mit der Rückennummer 17, konnte nicht gestoppt werden, lief folgich in den Strafraum, passte zur Mitte, wo sein Mitspieler zu allen Verdruss noch umgerempelt wurde. Jedenfalls lag ein Spieler der Heimmannschaft am Boden und der Spielleiter entschied sofort auf Strafstoß. Aus Sicht des Autors konnte man die Situation nicht eindeutig aufklären. Den fälligen Strafstoß versenkte Ex-SVK Spieler Bleyer in gewohnt souveräner Manier zum 1:0 nach 15' Minuten. Es blieb also noch genug Zeit für uns, um dem Spiel eine Wende zu geben. In der ersten Hälfte hatte man auch noch zwei mehr als aussichtsreiche Gelegenheiten dazu. Kurz nach dem ersten Treffer passte Mihael aus spitzen Winkel, nahe der Toroutlinie, ebenfalls ins Zentrum, doch der anschließende Schuss wurde noch erfolgreich abgeblockt. Eine noch größere Chance fand BANJAC in der 21' Minute vor, als er aus kürzester Distanz den Keeper quasi "abschoss". Solche ausgelassene Sitzer sollten sich am Ende rächen. Erst in der 30' Minute kamen die heimischen auch zu ihren ersten Torabschluss, aus den Spiel heraus, der genau bei unserem Schlussmann landete. Mit Fortdauer des Spieles wurden die Angriffe unserer Jungs weniger. Es blieb also beim knappen Vorsprung der Gastgeber, die ihrerseits auch nicht mehr viel in die Offensive investierten.
2. HZ: Den ersten Torabschluss hatte in Hälfte zwei erneut der SVK durch GAAL, dessen Schuss es aber ein wenig an der Schärfe fehlte und somit vom gegnerischen Torwart ohne Probleme gehalten werden konnte. Danach tat sich der Tabellenführer schwer, im Angriff den notwendigen Druck auszuüben, um die Heimsichen in Bedrängnis zu bringen. Vielmehr waren es auch jetzt die Tobajer, die eine Chance um die nächste vorfanden. In der 65' Minute entstand aus einer Ecke heraus eine gefährliche Situation in unserem Strafraum, wo nur ein Feldspieler auf der Torlinie gerade noch klären konnte. In der 78' Minute sahen viele schon die Kugel im Tor, doch HAMR wuchs mit einem "Monstersave" über sich hinaus, und hielt auch diese 1000%ige Möglichkeit. Kurz vor Schluss musste unser junge Keeper dann erneut all sein Können unter Beweis stellen, als er im 1:1 Duell mit Bleyer Sieger blieb und so die endgültige Entscheidung noch vertagte. Leider blieben solche Gelegenheiten für uns in Hälfte zwei völlig aus. Erst in der 87' Minute gab es wieder eine Aktion im 16er der Tobajer. Nach einer weiten Flanke von REBERNIK auf KLISANIN nahm dieser das Spielgerät volley, doch landete dieser Versuch erneut genau beim Torwart. Es half nichts, die Torsperre blieb aufrecht, womit man als Verlierer vom Platz gehen musste.
Fazit: Nach einem starken Beginn, und einer ansehnlichen ersten Hälfte, hätte man, trotz des 1:0 Rückstandes, in den zweiten 45' Minuten, doch etwas mehr erwarten dürfen. Doch die Tobajer warfen alles rein und verriegelten sich keineswegs. Dadurch konnten wir auch zu wenig Gefahr ausstrahlen. In Summe ist der Sieg der Heimischen also nicht unverdient, zumal man gleich vier Top-Chancen (den Elfer miteingerechnet) vorfand. Wir konnten die Gelegenheiten jedoch nicht nutzen. Ergo darf mn sich jetzt auch nicht über das Ergebnis beschweren.
sv kUKMIRN : SV oBERDORF - 0:0 | SVK knackt die 30 Punktegrenze |
*... aber nicht den Oberdorfer Abwehrbeton. Der Aufsteiger verfolgte, ähnlich wie schon Rechnitz zuvor, ein striktes Defensivkonzept. Bezeichnenderweise kamen die Gäste erst in der 51' Minute zu ihrem ersten Torabschluss (von insgesamt ZWEI dergleichen!!). Das Foto links ist typisch für das heutige Match, denn immer wieder stellte sich ein Oberdorfer erfolgreich uns in den Weg.
Ausgangslage: Nach der vorwöchigen bitteren ersten Niederlage, empfingen wir bei herrlichen Fußballwetter den Aufsteiger aus Oberdorf. Die präsentierten sich, obwohl in mausgrau gekleidet, keineswegs als "graue Maus". Wieder zurück im Tor stand HAMR, doch Robin hatte heute nicht viel zu tun.
1. HZ: Guter Beginn für die Heimischen, die es nach 4' Minuten mit einem verdeckten Schuss von Kapitän KULOVITS gleich probierten, anzuschreiben. Man merkte recht früh, dass Oberdorf mehr darauf bedacht war, in der Defensive gut zu stehen. Es dauerte also, bis unsere Jungs sich wieder im Sturm in Szene setzen konnten. Nach 21' Minuten wird 'Kulo mitten im Strafraum umgerempelt, was man auch am anderen Ende des Spielfeldes deutlich erkennen konnte. Folgerichtig wurde auch auf Strafstoß entschieden, trotz einiger Proteste der Oberdorfer-Betreuerbank, die aber nur Gelb-Verwarnungen nach sich zogen. REBERNIK schnappte sich die Kugel, trat zum Elferpunkt, schoss und vergab leider. Der Gästetorwart blockte ab, ein Nachschuss wurde ebenso verhindert, womit es beim 0:0 bleiben sollte. Eine solche Top-Chance gab es danach auf beiden Seiten nicht mehr. Von den Gästen kam Offensiv in Hälfte eins gar nix. Beim SVK probierte es unser Kapitän nochmals mit einem Flachschuss, und nach einer von sechs Ecken, wurde ein eigentlich nicht schlecht angesetzter Kopfball, wieder vom gut positionierten Torwart sicher festgehalten.
2. HZ: In Hälfte zwei kamen die Oberdorfer in der 51' Minute zur ersten nennenswerten Offensivaktion, die etwas undurchsichtig war. Jedenfalls konnten wir das Leder nicht aus der Gefahrenzone klären. Erst einer unserer Spieler konnte auf der Torlinie uns vor schlimmeren bewahren. Bis zur 88' Minute, als ein schnell vorgetragener Konter schlecht abgeschlossen wurde, fand der Aufsteiger keine weitere Chance mehr vor. Unser Team probierte es weiterhin, endlich zu einem Torerfolg zu kommen. In der 53' Minute startete BANJAC einen unwiderstehlichen Sololauf, doch heute sollte sein Schuss über das Tor zischen. Kurze Zeit später wurde wieder der Gästetorwart genau anvisiert - wieder nichts. Die letzte Möglichkeit, die man noch erwähnen kann, fand BAUMAN vor, der in eine Flanke nach einem Freistoß von KULOVITS mit einem weiten Ausfallschritt hineingrätschte, mit dem Resultat, dass die Wuchtel doch deutlich übers Tor brauste (siehe auch Foto auf Startseite). Obwohl der Aufsteiger zwischenzeitlich sogar mehr in unserer Hälfte anzufinden war, und auch zögerliche Angriffsversuche startete, konnte man die gegnerischen Abwehrreihen heute einfach nicht durchbrechen. In diesem Spiel war demnach nicht mehr viel möglich. In Summe können beide Teams mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Fazit: Wieder einmal kontrollierte der SVK das Spielgeschehen, und wieder einmal zeigte sich, dass man sich gegen eine gut gestaffelte, strikt defensiv ausgerichtete Mannschaft, schwer tut, diese zu überspielen. Am Ende einer Saison sind unsere Konkurrenten mittlerweile schon mehr darauf bedacht, unsere Spielweise zu blockieren. Das kommt nicht überraschend, aber dennoch sollten wir die Qualität haben, auch hier neue Lösungswege zu finden.
SV Güssing : SV Kukmirn - 2:1
selbstfaller
Ausgangslage: Im Derby gegen unseren langjährigen Konkurrenten aus Güssing musste man, wie berichtet, auf unseren Stammgoalie verzichten. Dafür rückte Torwarttrainer DOBERER in die Startelf. Mit HORVAT kehrte ein Verteidiger wieder retour. Die Hausherren waren sichtlich hochmotiviert und kämpften so um jeden Zentimeter.
1. HZ: Auf einem doch etwas tiefen Untergrund musste das Energielevel entsprechend hochgeschraubt werden. Das merkte man dem Spiel dann auch phasenweise an. Die erste Aktion gehörte den Heimischen: ein von uns unglücklich verlängerter Kopfball retour erwischte ein Güssinger Spieler, dessen Schuss jedoch zur Ecke hin abgefälscht werden konnte. Der SVK übernahm fortan die Spielkontrolle. In der 13' Minute kam nach einer weiten Standardflanke WEINHOFER per Flugkopfball ans Leder, nur leider segelte das Spielgerät am Tor vorbei. Fünf Minuten später wurde eine schnelle, flüssige Kombination mit STOJAK und KLISANIN nur vom Güssinger Torwart Graf am erfolgreichen Abschluss behindert. Das Tor zur Güssinger Führung zeichnete sich also nicht ab, fiel aber trotzdem. Nachdem man in der Abwehr ein mehr als unnötiges Foul zuließ, folgte ein Freistoß aus nahezu perfekter Distanz - wenige Meter außerhalb der Strafraumgrenze, leicht rechts von der Mitte. Der langjährige Ex-Landesligaspieler Wukitsevits trat an, schlenzte den Ball an der Mauer vorbei ins rechte Eck - platziert aber nicht allzu scharf, passte er trotzdem zum 1:0. Der Treffer kam der strikten Defensivtaktik der Hausherren natürlich gelegen. So konnte man sich hinten, gut sortiert, unseren Angriffsbemühungen entgegenstemmen. Mit Erfolg, denn in Hälfte eins gab es nichts weiter erwähnenswertes.
2. HZ: Die Hälfte zwei begann mit einem schnellen Angriff der Gäste. KULOVITS passte von links scharf in die Mitte. WEINHOFER wartete dort, verpasste den Querpass leider, womit eine sich abzeichnende Top-Chance vorüberging. Danach drängten die Güssinger auf das zweite Tor. In der 49' Minute ging ein Kopfball aus einer ausgezeichneten Position am Ende doch deutlich vorbei. Rund um die 50' Minute hatten wir zweimal das Glück auf unserer Seite. Einmal kam Goalgetter Meskó alleine zum Schuss, wurde aber zuvor noch so bedrängt, dass dieser Versuch knapp vorbeiging, wie auch ein zweites Mal, als ein Flachschuss sein Ziel verfehlte. Besser machte es der SVK, wieder einmal durch REBERNIK. Endlich konnte er sich seiner Umklammerung befreien, dribbelte sich vor der Strafraumgrenze erfolgreich frei, und zog einen satten Strich Richtung Unterkante Querlatte. Der Schuss passte perfekt zum 1:1 Ausgleich, der trotz der zuvor guten Güssinger Gelegenheiten in Ordnung ging. Leider gewährte der Torerfolg nur kurz. Aus einer weiteren vermeidbaren Unachtsamkeit, gelang es Meskó sich auf der Mittellinie einen schlecht abgespielten Pass abzufangen. So rennte der Vollblutstürmer die komplette Spielhälfte im Turbomodus auf unseren Ersatztorwart zu. Dieser konnte das Unaufhaltbare leider auch nicht mehr verhindern. Meskó nutzte die Riesenchance und scorte zum 2:1. Die Reaktion des Tabellenführers folgte prompt. Der Ball zappelte bereits im Netz, als der Unparteiische auf einmal seine Hand zum Abseits hob - warum auch immer! Ohne irgendwelche technischen Beweise und ohne das Intervenieren eines Assistenten auf der Seitenlinie (der stand in der anderen Hälfte), muss man diese Entscheidung hinnehmen. Selbst die Güssinger protestierten zuvor nicht auf Abseits. Sehr bitter, denn diese Aktion war auf alle Fälle spielentscheidend! Dennoch war noch genügend Zeit auf der Uhr, um dem Spiel nochmals eine Wende zu geben. In der 61' Minute reagierte Graf im Kasten der Güssinger mit einer sensationellen Parade. Nach einer super Flanke, wurde die Wuchtel scharf und präzise ins Eck platziert, doch mit einem Wahnsinsreflex zur Ecke abgewährt. Wir taten uns in der Folge sehr schwer, weitere gute Aktionen herauszuspielen. Güssing verteidigte sich nicht nur geschickt, sondern war auch ein Meister darin, Zeit von der Uhr zu nehmen, die der Schiedsrichter nur halbherzig einrechnen ließ. Es muss aber auch dazu gesagt werden, dass uns nicht sonderlich viel mehr einfiel. Erst mit der fast letzten Aktion im Spiel wurde es nochmals brenzlig für die Hausherren. FRÜHMANN ließ einen Gegenspieler "alt" aussehen, kam im Strafraum zu einem Schuss, doch dieser zog seine Laufbahn pararell zur Torlinie ins Torout. Das hätte es noch sein können, war es aber eben nicht, womit unsere ungeschlagene Serie beendet wurde.
Fazit: Wir kamen heute nicht an unser bisher gezeigtes Leistungspotential heran. Wenn dann auch noch ein hochmotivierter Gegner daherkommt, der "Einladungen" wie die zwei Treffer dankend annimmt, dann ist die Niederlage perfekt. Diese hätte wahrlich nicht sein müssen, aber man muss aus diesen Fehlern nun lernen - auch das gehört dazu!
SV Grafensch. : SV Kukmin - 1:8
Im torrausch
Ausgangslage: Zum Spitzenspiel der Runde gab es von Seiten dIm Torrausches SVK eine kleine Umstellung in der Startformation, da HORVAT privat entschuldigt war. So durfte KAPPEL wieder von Beginn weg auflaufen. Die Gastgeber aus Grafenschachen mussten auf ihren Kapitän (wegen einer Sperre) sowie zwei verletzte Stammspieler verzichten.
1. HZ: SCHUSS : TOR, SCHUSS : TOR ... gleich zu Beginn gab unser Team die Richtung vor, wohin sich das Spiel entwickeln werden würde. Dabei waren es die Heimischen, die in der ersten Minute auch gleich den ersten Abschluss, der sicher bei HAMR landete, abgaben. Dann ging es Schlag auf Schlag. Zuerst setzte KLISANIN in der "Box" gefährlich nach, sicherte sich die Kugel und passte überlegt aus dem Rückraum zu REBERNIK, der ohne zu zögern prompt das 0:1 besorgte. Nur zwei Minuten später wurde die Grafenschachener Defensive ein weiteres Mal debütiert. Dabei zeigte unser Goalgetter wieder seine Klasse, einen langen Ball nahm sich Mihael perfekt mit und zirkelte diesen akrobatisch am Torwart vorbei zum 0:2 in die Maschen. Die Gastgeber konnten sich erst allmälich befreien und probierten es mit schnellen Angriffen von der Seite. Einen solchen konnte in der 12' Minute unser Schlussmann sicher entschärfen. Fast chancenlos war er hingegen in der nächsten Szene, denn es kam zu einem Strafstoß, nachdem wir das Spielgerät nicht schnell genug aus den Strafraum gespielt hatten. Ein Grafenschachener stand uns im Weg und lag zudem plötzlich am Boden. Grund genug für den Spielleiter auf den Elferpunkt zu deuten. Der Schreiber selbst kann das nicht seriös beurteilen, jedoch konnte man von mehreren Stimmen hören, dass dieser 'Elfer strittig war. Der routinierte Assistent auf der Linie hatte ebenfalls nichts angezeigt, obwohl es auf seiner Seite stattfand. Wie auch immer verwertete Hart und verkürzte auf 1:2. Grafenschachen hatte nun seine beste Phase. In der 33' Minute zog Strobl auf unseren Keeper zu, doch Robin blieb gekonnt ruhig, womit die Heimischen ihr Pulver verschossen hatten, denn danach gabs von der gegernischen Offensive nix mehr zu berichten. Von irgendeiner weiteren strittigen Elfersituation für Grafenschachen war überhaupt keine Rede (wenn man nach dem Live-Ticker von Ligaportal geht). Der SVK überstand diese kurze Drangperiode souverän und beendete die erste Hälfte so, wie man sie startete, nämlich mit zwei weiteren Treffern - natürlich von REBERNIK himself. In der 41' Minute konnte sein Sololauf abermals nicht gestoppt werden: 1:3 - wenige Minuten später das gleiche Bild. Mihael zieht auf, wird fast bis auf die Toroutlinie gedrängt, lässt aber einen weiteren Kracher aus spitzen Winkel ab, booom, 1:4. Das waren echte Wirkungstreffer, mit denen es in die Pause ging.
2. HZ: Nachdem man die Heimischen die ersten Minuten jetzt quasi "in Ruhe" ließ, und in der 53' Minuten STOJAK mit einem Querlattenschuss schon einmal "anklopfte", machte man kurz darauf endgültig kurzen Prozess. Im zwei Minuten Takt folgten Treffer Nummer fünf - sieben! Grafenschachen präsentierte sich hier völlig von der Rolle. Diese inferiore Abwehrleistung war ein gefundenes Fressen für unsere weiterhin torhungrigen Spieler. Beim 1:5 war STOJAK an der Reihe, der zu einem Solodribbling ansetzte und damit auch erfolgreich war. Zwei Minuten später, REBERNIK - SCHUSS : TOR - 1:6 und ob dem nicht genug, war in der 70' Minute STOJAK mit einem Flachschuss aus gut 20m zur Stelle, was das 1:7 bedeutete. Viele glaubten sich im falschen Film, aber heute ging praktisch alles auf. In der 87' Minute folgte dann sogar noch das 1:8, wo STOJAK lästig blieb und somit seinen persönlichen Hattrick vollenden konnte. Zuvor hatte man sogar noch weitere Chancen, doch der heute wahrlich nicht zu beneidende heimische Keeper konnte die weiteren Schüsse sicher parieren. Denkwürdig war das Spiel aber auch so schon. Überpünktlich wurde es dann auch beendet.
Fazit: Was soll man nach so einem Schützenfest noch viel schreiben? Obwohl man den bis dato noch ungeschlagenen Gastgeber von der Anlage schoss, waren diese für gut 25' Minuten gut in der Partie drinnen. Nur der SVK machte zu den richtigen Zeitpunkten, die entscheidenden Treffer & was für welche noch dazu! In der zweiten Hälfte war man dann mindestens zwei Klassen stärker. Die drei Treffer innerhalb von nur sechs (!) Minuten bedeuteten für die Heimischen in diesem Spiel die endgültige Aufgabe. Damit lacht man also weiterhin ungeschlagen von der Tabellenspitze. Jetzt heißt es, die letzten vier Matches noch ebenso ordentlich zu beenden, um am Ende die süßen Früchte (sprich Punkte) einzubunkern. Zum großen Coup fehlt jedenfalls nicht mehr viel.
SV Kukmirn : SK Unterschützen - 2:0
Souverän und abgeklärt
Ausgangslage: Das Spiel gegen den Aufsteiger aus Unterschützen wurde auf Sonntag verschoben, was rückblickend auch eine gute Entscheidung sein sollte. Auf Seiten des SVK gab es keine Gründe, an der Startaufstellung viel zu ändern, da zum Glück auch keine Gesperrten oder Verletzten zu vermelden waren.
1. HZ: Wie schon so oft in dieser Saison zu beobachten war, brauchte unser Team nicht lange, um im Angriff aktiv zu werden. Ein erster Schuss von KULOVITS war aber zu weit weg und auch entsprechend ohne die nötige Schärfe, um den guten Gästetorwart Wagner zu fordern. Nach einer direkt aufs Tor gezirkelten Ecke versuchte es REBERNIK mit einem Durchstoß, der beinahe erfolgreich war. Am Abschluss aber arg bedrängt konnte Mihael die Kugel leider nicht kontrollieren - es blieb beim Versuch. Einen solchen hatten auch die Gäste nach einer Ecke, wobei der resultierende Kopfball deutlich sein Ziel verfehlen sollte. Allgemein kam von Unterschützen in der Offensive herzlich wenig. Man war zu sehr darum bemüht, stabil zu stehen und sichere Pässe an den Mann zu bringen. Dies gelang über das Spiel gesehen zwar einigermaßen gut, doch der SVK blieb dadurch die gefährlichere Mannschaft. KLISANIN wuchtete das Spielgerät aus kurzer Distanz über das Tor (31') und fünf Minuten später faustet Wagner den Ball nach einer weiteren Ecke weg vom Gefahrenherd. Die Angriffsaktionen sollten schließlich in der 41' Minute belohnt werden, als sich BANJAC ein Herz nahm und vom Rückraum, auf Höhe der Strafraumgrenze, einfach mal einen Granatenschuss abzog. Zum Unglück der Gäste wurde das Leder so von einem eigenen Spieler abgefälscht, dass keine Abwehrchance bestand und somit das 1:0 fixiert wurde. Kurz vor der Pause sprang der Ball nach einem weiten Freistoß noch so tückisch hoch auf, dass Wagner erneut eingreifen musste. Es blieb aber beim 1:0, welches völlig in Ordnung war.
2. HZ: Wer auf einen Sturmlauf des SKU hoffte, der wurde bitter enttäuscht. Zwar hatten die Gäste nun auch mehr Abschlüsse, große Drangperioden blieben aber aus. Nach einem harmlosen Abschluss in der 53', war die Aktion sechs Minuten später auf Seiten der Auswärtigen schon brenzliger. Bein einem scharf hereingespielten Flachpass rutschte ein Unterschützener an der Kugel vorbei, womit keine weitere Gefahr bestand. Zuvor schon hätte REBERNIK mit einem weiteren Treffer bereits eine kleine Vorentscheidung herbeiführen können, oder vielleicht sogar müssen. Denn im 1:1 Duell mit Wagner scheiterte unser Goalgetter erneut. In der 58' Minute konnte der Gästeschlussmann einen Schuss von KLISANIN erst im Nachfassen bändigen. Da die Auswärtigen nun doch etwas mehr nach vorne investierten, kam man auch noch zu zwei weiteren Möglichkeiten. In der 61' Minute konnte HAMR mit den Fingerkuppen die Wuchtel, nach einem Corner, an die Querlatte ablenken und zehn Minuten später versuchte es Simon mit einem satten Schuss, den jedoch unser Keeper souverän abblocken konnte. Danach war vom SKU im Angriff nichts mehr zu sehen. Besser lief es weiterhin für unsere Jungs. In der 78' Minute die nächste "100%ige": Abermals war es der Zweikampf REBERNIK vs. Wagner und wieder blieb letzterer, wenn auch jetzt mit viel Glück, der Sieger. Dabei tankte sich unsere Nr. 91 nach einem Zuckerpass durch, doch kullerte die Kugel knapp am Pfosten vorbei. Der überfällige zweite Treffer sollte nicht lange auf sich warten lassen. In der 80' Minute war es wieder unser quirliger STOJAK, der seine Gegenspieler wie Schneestangen links liegen ließ. Ein um den anderen "vernascht" zog er unaufhaltsam in den Strafraum, und zog ansatzlos (!) mit voller Wucht ab - das 2:0 schlug ein und ließ das Tornetz aufbauschen. Ab diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden, auch weil Unterschützen bereits zuvor seine Angriffsbemühungen einstellte (oder besser gesagt, nicht mehr dazu kam). In der 87' Minute passte Reba' auf Luka, der per Kopf den Ball zwar gut traf, aber Wagner war erneut am Posten. Zum Ende hin verzettelten sich einige, sichtlich frustrierte, Unterschützener in Gehässigkeiten. Dem Spielleiter schien fast so, als ob ihn das Match noch entgleiten sollte. Mit einem Ausschluss in der letzten Minute der Nachspielzeit "krönte" Kaippel sich seinen nur zehn-minütigen Einsatz. Fast zeitgleich ging es auch auf der Tribüne rund, doch dazu möchte ich mich an dieser Stelle nicht weiter äußern. Eine Stellungnahme von Seiten des SVK findet sich auf der Startseite.
Fazit: In Summe investierte der Gast heute einfach zu wenig in den Angriffsbemühungen. Es bedarf schon etwas mehr "Power", um unsere Defensive zu knacken. In dieser Hinsicht war Olbendorf um eine Ecke stärker. Dafür spielte der SKU einen recht biederen Fußball, sehr kontrolliert und um genaue Pässe bemüht. Gefühlt war das Match so vielleicht ausgeglichener, als es am Ende war, da auch der Gegner einen hohen Ballbesitzanteil für sich verbuchen konnte. Dennoch, ohne die nötige Konzentration hätte es für uns vielleicht noch knapp werden können. Wir blieben hingegen immer souverän und hatten dann auch die Abgeklärtheit, den nächsten Sieg, zu Recht, einzufahren.
SV Neuberg : SV Kukmirn - 0:4
SVK pflügt durch die Liga
Ausgangslage: In dieser Runde ging es zur schmucken Anlage nach Neuberg, bei der wir bis dato mit erst einem erkämpften Punkt von dannen ziehen konnten. Unsere weiterhin nach oben gehende Formkurve, sollte aber auf eine Bilanzaufbesserung hoffen. Bei den Gastgebern verlief die Saison bisher eher durchwachsen. Immerhin hatte man zuletzt dennoch punkten können, von daher war Vorsicht geboten.
1. HZ: Einige Stellen am Platz waren, bedingt durch die starken Regenfälle in letzter Zeit, sehr tief. Entsprechend wirkte sich dieser Faktor auch teilweise auf das Spiel aus. Dennoch waren die äußerlichen Verhältnisse ansonsten sehr gut. Ebenso gut startete der SVK ins Match. Nach nicht mal einer Minute hatte KLISANIN völlig freie Schussbahn. Jedoch geriet er beim Abschluss unter dem Ball, der dann auch weit das Ziel verfehlten sollte. Bis zur 10' Minute ging es flott hin- und her. Die Gastgeber kamen hier zu zwei Chancen, doch große Gefahr war nicht erkennbar. Unser Team hatte ebenso zwei weitere Möglichkeiten zu vermelden, doch auch hier blieb es vorerst nur bei den Versuchen. In der 17' Minute waren im Strafraum der Heimischen plötzlich zwei SVK'ler zu finden, nur konnte daraus kein Kapital geschlagen werden. Bis zur Pause hin neutralisierten sich beide Mannschaften, wodurch es keine weiteren Aktionen gab. In der 40' Minute brachte ein schön herausgespielter Angriff über mehrere Stationen leider ebenso keinen Erfolg. Mit einem Schuss auf HAMR endete die erste Hälfte, bei der unsere Jungs leichte Vorteile verbuchen konnten.
2. HZ: In Hälfte zwei zogen wir die Schlinge im Angriffsdrittel enger. Mit Fortdauer konnten sich die Neuberger nicht mehr so leicht befreien, wie dies in den ersten 45' Minuten noch einigermaßen ging. Die Folge waren zwingendere Chancen auf Seiten der Gäste. In der 53' Minute packte der heimische Goalie Posch nach einem gezielten Kopfball von REBERNIK eine Glanzparade aus, und konnte so die Gefahr noch zur Ecke abblocken. Nur wenige Minuten später war Posch erneut Sieger, als er im 1:1 Duell, wieder mit Mihael, zur Ecke klären konnte. Auf diese besagte sechste Ecke, folgte dann doch noch der sich abzeichnende erste Treffer. WEINHOFER schnappte sich die Kugel und schoss aus dem Rückraum scharf an allen vorbei zum 0:1 in die Maschen. Der Bann war gebrochen, und die Tormaschinerie des SVK begann zu laufen. Nach einer weiteren Ecke stand der aufgerückte HORVAT perfekt, um die Wuchtel so zu verlängern, dass sich diese den Weg zum 0:2 bahnen konnte. Die Heimischen konnten nicht mehr weiter zusetzen. Als dann auch noch ein tückischer Flatterball von KULOVITS durch die Finger von Posch flutschte, stand es bereits 0:3, womit der Spannung in der Partie der Stecker gezogen wurde. Erst in der 73' Minute kamen dann die Heimischen zu ihrer ersten und einzigen Gelegenheit in der zweiten Hälfte, bei der ein Neuberger das Spielgerät aus den Händen von HAMR spitzelte, aber daraus nur ein harmloser Eckball resultieren sollte. Zum Ende hin hatte KAPPEL noch eine Top-Schussmöglichkeit, die aber leider etwas zu schwach ausfiel. Mit einer mehr als gelungenen Aktion, entstand schließlich der letzte Treffer. FRÜHMANN tankte sich durch, überlief den Torwart und schob staubtrocken zum 0:4 ein. Ein würdiger Abschluss einer bärenstarken zweiten Hälfte, bei der sogar noch mehr herausschauen hätte können.
SV Kukmirn : SV Olbendorf - 1:0
Das Glück des Tüchtigen
Ausgangslage: Mit Olbendorf empfingen wir heute einen Gegner, der mit fünf Punkten sich aktuell im hinteren Drittel der Tabelle befindet. Von daher war es auch wenig überraschend, dass die Gäste sich mehr auf die Defensivaufgaben konzentrieren würden. Mit KULOVITS kam unser Kapitän wieder zurück in die Startformation. Bei Olbendorf fehlte (abgesehen von Verletzten) ein Spieler wegen einer Gelb/Rot Sperre.
1. HZ: Nach einem kurzen Abtasten, wurde der SVK in der 12' Minute erstamls vor dem gegnerischen Gehäuse aktiv. Nachdem REBERNIK sich bei gleich vier Gegenspielern vorbeitänzelte, zog er einen scharfen Schuss ab, den aber der Torwart zur Ecke abwehren konnte. In weiterer Folge tat man sich aber schwer, gegen einen sehr tief stehenden Gegner, wirklich gute Chancen zu erarbeiten. Olbendorf wurde nur durch Standarts einigermaßen gefährlich. Einmal aus einem Eckball, der knapp über den Querbalken landete und ein weiteres Mal nach einem weiten Einwurf. Die beste Möglichkeit auf den Führungstreffer hatten die Gäste aber in der 43' Minute. Der Spieler mit der Rückennummer 20, Csencsics, tauchte nach einer Unachtsamkeit in der SVK-Abwehr plötzlich alleine vor unserem Goalie auf. Robin erkannte die brenzlige Situation, kam heraus und verkürzte so geschickt die Schussbahn, womit auch diese Top-Chance entschärft werden konnte. Den Schlusspunkt in Hälfte eins setzte KLISANIN, nachdem er sehr gut herausgespielt wurde. Doch Luka fuhr mit dem Fuß unter den Ball, wodurch die Kugel deutlich am Ziel vorbeiflog.
2. HZ: Die zweite Hälfte startete mit einem Tor für Olbendorf, das aber wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Man musste also weiterhin höllisch aufpassen. Trotzdem behielt der SVK die Kontrolle über das Spiel. Kurz vor dem erlösenden Führungstreffer wurde STOJAK von unserem Kapitän in den Lauf gespielt. Marko zündete den Turbo und drosch den Ball im Lauf auf den gegenrischen Keeper, der aber zur Ecke abwehren konnte. Aus dieser, bereits achten (!), Ecke heraus, folgte das 1:0 nach 62' Minuten. Unser Torschütze vom Dienst, REBERNIK, verwandelte direkt. Damit mussten die Gäste mehr in die Offensive stecken, was sie auch taten. Von daher gab es noch die eine oder andere gefährliche Situation zu überstehen. In der 84' Minute fehlten nur wenige Meter, als die Wuchtel am Torpfosten vorbeikullerte und in der 87' Minute folgte aus abseitsverdächtiger Position ein Abschluss, bei dem man ebenfalls Glück hatte. Unsere Defensive hielt aber wieder stand, konnte auch diese Druckphase gut überstehen, womit man bereits Sieg Nummer sechs für sich verbuchen konnte.
Fazit: Olbendorf hielt gut dagegen und wirkte keinesfalls wie ein Gegner, den man so weit unten in der Tabelle erwarten würde. Trotzdem sind wir aktuell so gefestigt, dass uns auch ein solcher Gegner nicht biegen kann. Man merkt, dass sich jeder voll reinhaut, was am Ende dann auch belohnt wird. Somit lacht man weiterhin vom Tabellenthron und kann relativ "entspannt" an die restlichen Matches gehen.
Vorschau: Am Sonntag kann es nur eine richtige Wahl geben: und zwar den Besuch des Sportplatzes in Neuberg. Die Bilanz bei den bisherigen wenigen Auswärtsbegegnungen ist mit einem Punkt sehr überschaubar - an das letzte Duell im Frühjahr möchte man sich erst gar nicht mehr zurückerinnern. Die Vorzeichen haben sich mittlerweile aber geändert. Man geht sicherlich nicht mehr als Außenseiter in die Partie. Von daher kann vielleicht sogar "historisches" (sprich mehr als ein Remis) passieren - ein Grund mehr, live dabei zu sein.
sv Stegersbach : SV Kukmirn - 1:2
Hart erkämpfter nächter Sieg
Ausgangslage: Vor diesem Auswärtsmatch war noch nicht klar, wie unsere Startelf aussehen wird, da doch einige Spieler angeschlagen waren. Glücklicherweise wurden, bis auf den weiterhin verletzten Capitano KULOVITS (alles Gute nochmals!), alle Stammkräfte soweit fit, dass einem Spiel gegen Stegersbach nichts im Wege stand. Die anhaltenden Regenfälle machten den Platz zwar arg zu schaffen, doch war man von irregulären Verhältnissen weit entfernt. Die Gastgeber mussten einen Spieler wegen einer Gelb/Rot Sperre vorgeben.
1. HZ: Unser Team fackelte nicht lange und übernahm sofort das Kommando. Eines Tabellenführers würdig, nutzte man gleich die erste sich bietende Chance zum frühen Führungstreffer. Nach einer Flanke von Flügelflitzer FRÜHMANN rutschte STOJAK dem Ball entgegen und versenkte ihn unhaltbar zum 0:1. Wir blieben dran. In der 10' Minute pflückte sich REBERNIK die Kugel nach einem hohen Pass herunter, zog gleich ab, doch landete sein Schuss über dem Gehäuse. Ein weiterer Angriff unseres Goalgetters, landete direkt bei unserem Ex-Goali Knar. Die Riesenmöglichkeit auf den zweiten Treffer fand KLISANIN in der 25' Minute vor. Nach einem Pass ins Zentrum von Mihael zielte Luka aber etwas bedrängt am Tor vorbei. Erst in der 29' Minute gab es einen ersten guten Torabschluss der Gastgeber zu vermelden. Dieser weckte das Tabellenschlusslicht sichtlich auf, denn nur wenige Minuten später verhinderte eine super Parade von HAMR den fast schon sicheren Ausgleich. Der Nachschuss landete zum Glück auch im Torout. Wir taten uns in der Folge schwer, wieder die Sicherheit im Spielfaufbau zu erlangen, jedoch verzettelten sich die Heimischen in ihren Angriffsversuchen, womit es bei der knappen Pausenführung blieb.
2. HZ: Die zweite Halbzeit bot dem Publikum eine meist nur schwer verdauliche Kost. Die ersten Gelegenheiten hatte der SVK. Doch nach einer schönen Kombinationsspiel wurde der Abschluss noch abgeblockt und in der 66' Minute fiel ein weiterer Schuss viel zu harmlos aus, um Knar im Tor zu fordern. Das Tabellenschlusslicht hielt nun gut mit, gewann ein ums andere Male Zweikämpfe im Mittelfeld und hatte auch Chancen auf den Ausgleich. So musste HAMR wieder zweimal in höchster Not eingreifen, um schlimmeres zu verhindern. Dennoch hatten auch wir die Chance, den Vorsprung auszubauen. Nach einem schnell vorgetragenen Konter, wo STOJAK allen auf und davonlief, passte Marko zu KAPPEL, dessen Schussversuch aber erfolgreich verhindert wurde. Hier wäre mehr möglich gewesen. So hieß es weiter zittern. Stegersbach ließ nicht locker, nur konnte der Tabellennachzügler sich die restliche Spielzeit keine zwingende Chance mehr herausspielen. Die Verunsicherung vor dem Tor war dann doch nicht zu kompensieren. Den "Deckel drauf" machte der SVK dann schließlich in der 84' Minute. Nach einem Energieanfall von HORVAT, der plötzlich den Turbo zündete und einen Freistoß aus guter Distanz herausholte, war es eben selbiger, der diesen Standard auch gleich per Kopf erfolgreich zum 0:2 verwerten konnte. Stegersbach schwächte sich durch eine glatt rote Karte danach nochmals selber. Der Ehrentreffer zum 1:2 fiel praktisch mit dem Schlusspfiff nach einer kurzen Unachtsamkeit nach einer Ecke. Das Ergebnis ging am Ende so auch in Ordnung.
Fazit: Vor allem in Hälfte zwei merkte man, dass bei einigen Spielern die Spritzigkeit etwas fehlte, da man vermutlich noch nicht voll fit ins Match ging. Der tiefe Boden und das feucht-kalte Wetter machten die Aufgabe nicht einfacher. Stegersbach kämpfte beherzt, aber einige Verunsicherungen brachten unseren Derbygegner heute um mögliche Punkte. So war es ein wahrer Kraftakt, den unsere Jungs heute abrufen mussten. Solche Spiele gewinnt man auch nur, wenn es läuft und wenn das Team solche schwierigere Phasen gut überbrücken kann. Ausgestattet mit diesem Rüstzeug kann man mit voller Vorfreude in die nächsten Runden gehen.
SV Kukmirn : ufc Markt Allhau - 5:0
Der Wahnsinn geht in die nächte Runde
Ausgangslage: In der sechsten Runde kam es zum "Gipfeltreffen" in der Liga. Wir durften die punktegleichen Gäste aus Markt Allhau auf unserer Anlage begrüßen. Diese konnten nicht mit der vollen Stammbesetzung antreten. Neben einen verletzten Spieler fehlten noch zwei Legionäre wegen einer Gelb-Roten Karte im letzten Spiel. Der SVK musste GAAL krankheitsbedingt leider vorgeben (Gute Besserung an dieser Stelle!) - für ihn rückte KAPPEL wieder in die Startelf.
1. HZ: Nach etwas abtasten legte die Begegnung rasch an Tempo zu. Einen ersten Abschluss verzeichneten die Gäste, doch unser Torwart HAMR hatte mit dem Schuss keinerlei Probleme. Bevor der SVK Treffer Nummer eins erzielen konnte, wurden unsere Torschüsse noch erfolgreich abgeblockt. Nach 23' Minuten konnte schließlich eine Lücke im dichten Allhauer Abwehrnetz gefunden werden. Nach einer super Flanke von KULOVITS in den Strafraum wurde der erste Versuch noch abgewehrt, aber nicht geklärt. REBERNIK stand wieder einmal goldrichtig, fackelte nicht lange und drosch die Kugel scharf an Freund und Feind vorbei aus gut 16m ins Tor zum 1:0. In Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit den deutlich besseren Chancen für die Gastgeber. Der bisherige Tabellenführer aus Markt Allhau kam in Hälfte eins nur mehr zu einem Freistoß aus großer Distanz, der wieder sicher bei HAMR landete. Die Top-Chance auf den zweiten Treffer hatten aber unsere Jungs. Aus einem druckvollen Angriff heraus gelang die Kugel zu unserem Kapitän. Michael zog auch gleich ab, doch obwohl der Keeper schon geschlagen war, stand noch ein Gästespieler vor der Torlinie, den Kulo auch "perfekt" abschoss. Das 2:0 wäre nicht unverdient gewesen, aber es sollte später sowieso noch fallen. Somit ging es mit dem knappen Vorsprung in die Pause.
2. HZ: Hälfte zwei gehörte nur dem SVK. Der Gegner hatte zwar etwas mehr Ballbesitz, konnte aber daraus nichts machen. Viele gewonnene Zweikämpfe brachten die Gästeabwehr ein ums andere Mal in arge Bedrängnis. In der 49' Minute zieht KAPPEL zum Tor, passt scharf in die Mitte, doch findet sein Querpass keinen Abnehmer. In der 57' Minute schließlich wird ein mustergültig vorgetragener Angriff über REBERNIK auf KLISANIN von unserem quirligen Mittelfeldspieler ideal zum 2:0 verwertet. Dieser Treffer saß, denn die Auswärtigen waren nun komplett abgemeldet und kassierten prompt den dritten Treffer - und was für einer noch dazu! Einen nicht gut angesetzten Rückpass konnte unser Nr. 91 abfangen und obwohl der Ball in der Luft war, schlenzte in Mihael mit viel Gefühl über den mit weit ausgestreckten Armen herauslaufenden Gästekeeper hinweg zum 3:0 ins Tor. Wenn's läuft, dann läuft's! Wir hatten aber immer noch nicht genug. Zwischenzeitlich konnten die 'Allhauer in der 72' Minute (!) den ersten Torschuss abgeben. Eine Randnotiz, denn nur wenige Minuten später konnte STOJAK nicht aufgehalten werden und versenkte die Wuchtel zum 4:0. Kurz zuvor musste unser Kapitän leider verletzt das Spielfeld verlassen (siehe Startseite) - wir hoffen auf nichts Schlimmeres und wünschen eine rasche Genesung! Unser Team machte munter weiter. Der einzig wirklich gelungene Angriff von Markt Allhau in der 79' Minute, nach einer schönen Passkombination, wurde beinahe "kläglich" vergeben. Ein Spiegelbild der völlig verunsicherten Offensivreihe der Gäste, die ansonsten überhaupt keine Mittel fand, uns in Bedrängnis zu bringen. Besser machten es hier die Heimischen: Einen Sololauf vom Mittelkreis startend schloss REBERNIK mit seinem Hattrick zum 5:0 staubtrocken ab. Ohne große Nachspielzeit pfiff der sehr souveräne Spielleiter danach das Match ab. Das Ergebnis sprach ohnehin Bände.
Fazit: Eine starke Vorstellung unseres Teams, mit der man sich jetzt sogar (zumindest temporär) an die Tabellenspitze setzen konnte. Der somit entthronte Tabellenführer aus Markt Allhau hatte heute einfach nicht die Mittel, weder im Angriff noch in der Defensive, um mit uns mitzuhalten. Trotz aller Euphorie heißt es aber dennoch fokussiert zu bleiben, dann ist weiterhin vieles möglich!
askö Rotenturm : SV Kukmirn - 2:3
Der SVK EXPRESS ROLLT WEITER
Ausgangslage: Im dritten Auswärtsmatch der Saison ging es nach Rotenturm. Die für den Sommer ungewohnt frühe Beginnzeit bescherte allen Beteiligten wieder heiße Temperaturen. Dabei wären diese gar nicht nötig gewesen, da das Spiel alles andere als ein müder Sommerkick war. Bei unserem Team gab es keine Veränderungen in der Startaufstellung.
1. HZ: Das Spiel begann für uns optimal, denn bereits mit dem ersten gefährlichen Angriff, zappelte die Kugel bereits im Netz. Eine butterweiche Flanke von REBERNIK übernahm KLISANIN ideal und köpfelte präzise knapp an der Torstange vorbei zum 0:1 nach erst neun Minuten. In dieser Tonart ging es folglich auch die meiste Zeit des Spiels weiter. Einen ersten zögerlichen Torschuss der Heimischen nach 16' Minuten bereitete HAMR keine Probleme. Etwas brenzlig hätte es für den SVK in der 32' Minute werden können, als ein Kopfball nach einer Ecke genau auf unserem Keeper aus kurzer Distanz zuflog. Ansonsten strahlten die Gastgeber keine Gefahr aus. Wesentlich mehr und auch klarere Chancen hatten unsere Jungs. Leider gingen alle weiteren Schüsse (in Summe vier, in Halbzeit eins), entweder am Tor vorbei oder konnte sich der Rotenturmer Schlussmann, per Fußabwehr, auszeichnen. Wir hatten das Spiel unter Kontrolle, verabsäumten es aber leider, Tormäßig nachzulegen, doch das sollte in Hälfte zwei schnell "repariert" werden.
2. HZ: Denn diese Hälfte startete erneut mit einem frühen Tor. Kaum hatte man den Ball in seinen eigenen Reihen, wurde schnell in die Spitze gespielt. Dort wurde im Strafraum ein Spieler von uns mit unfairen Mitteln gestoppt. Es ging zu schnell und der Schreiber der Zeilen saß auch am gegenüberliegenden Ende des Feldes, doch der Spielleiter zögerte nicht lange und entschied sofort auf Strafstoß. Große Reklamationen auf Seiten der Rotenturmer waren nicht zu erkennen. Jedenfalls ließ es sich REBERNIK nicht entgehen und verwandelte eiskalt zum 0:2, das auch zu diesem Zeitpunkt absolut verdient war. Mit diesem doch etwas beruhigerendem Vorsprung konnte man in Hälfte zwei den Gegner weiterhin gut in Schach halten. Bis auf die zwei späteren Verlusttreffer, hatten die Heimischen nur noch zwei nennenswerte Abschlüsse. In der 53' Minute ging ein Schuss ans Außennetz und in der 60' Minute, kurz vor dem Anschlusstreffer, packte unser Junggoalie seine Reflexe aus. Einen starken, wuchtigen Kopfball aus einer fast perfekten Position konnte Robin mit einer ebenso tollen Parade abblocken. Zuvor konnte der SVK seinen Score weiter nach oben schrauben. Einen scharfen Schuss von KULOVITS im Strafraum, zischte unhaltbar zum 0:3 ins Kreuzeck. Unmittelbar darauf hätte, nach einer sehenswerten Ballstaffette, unser Kapitän einen Doppelpack schnüren können, doch leider fehlten nur wenige Meter auf den nächsten Treffer. Leider kam es, nach einen verlorenem Zweikampf, bei dem sich ein Rotenturmer gegen zwei Gegenspieler behaupten konnte, im Anschluss dann doch noch zum 1:3. Wenig beeindruckt spielte unser Team weiterhin nach vorne. So ergaben sich weitere Möglichkeiten, wie unter anderem ein Schuss von KAPPEL nach einem idealen weiten Pass von ERNST. Ein weiterer Treffer sollte uns aber nicht mehr, trotz einiger guten Gelegenheiten, gelingen. Bitter, dass man sich praktisch mit dem Schlusspfiff auch noch das 2:3 einfing. Der Rotenturmer Takacs konnte per Strafstoß das Ergebnis für die Gastgeber nochmals aufbessern. Zu mehr reichte es dann aber nicht mehr. Somit konnte man bereits nach fünf Runden punktemäßig zweistellig werden. Ein Umstand, den es in der II. Liga für uns schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gab.
Fazit: Wir waren in Summe die klar bessere Mannschaft, obwohl sich die Gastgeber keineswegs aufgaben und entsprechend auch durchaus mithalten konnten. Rotenturm spielte sich zwar nicht viel, aber dennoch einige gute Chancen heraus. Trotzdem gab es am Sieg für uns heute nix zu rütteln, selbst wenn es am Ende noch knapper wurde. Spielerisch und kämpferisch bot man wieder eine sehr gute Leistung. Diese wird auch für die nächsten harten Aufgaben erforderlich sein, doch wir sind gerüstet.
SV Kukmirn : sv Rechnitz - 0:0
Rechniz Abwehr war nicht zu knacken
Ausgangslage: Nach dem fulminaten Sieg gegen Rudersdorf erwartete uns im zweiten Heimspiel der Saison mit Rechnitz eine langjährige und eingespielte II. Liga Mannschaft. Änderungen gab es beim SVK in der Anfangsformation keine.
1. HZ: Unser Team war von Beginn weg das aktivere Team. Ein Kopfball eines Rechnitzers auf den eigenen Torwart, der keine Rückgabe war, war die erste Aktion, in der der Schlussmann Levay eingreifen musste. Drei weitere Abschlüsse des SVK erforderten keine Aktionen des Goalies. Aufregung gab es erst in der nächsten Aktion. REBERNIK wurde gut in die Gasse gespielt, startete durch und auch Levay konnte ihn nicht mehr stoppen - doch der Torjubel blieb aus, denn der Assistent auf der gegenüberliegenden Seitenlinie erkannte aus gut 60 Metern Entfernung eine Abseitsposition unserer Nr. 91. Zu unrecht, denn der Autor der Zeilen stand besser positioniert auf gleicher Höhe, und es war kein Abseits - es war nicht einmal knapp. Wie auch immer konnte an dieser Tatsachenentscheidung nichts geändert werden. Im Anschluss kamen die Rechnitzer plötzlich zu ihrer ersten Topchance. Der Ball ebnete sich über Umwege zu einem Rechnitzer Spieler, der unbedrängt abschließen konnte. Glücklicherweise wurde das Ziel aber verfehlt. Generell konnte der ansonsten stark besetzte Gästeangriff heute nur wenig zünden. Auf der Gegenseite wurde in der 29' Minute STOJAK von KLISANIN freigespielt, doch auch Marko verfehlte den Kasten um wenige Meter. Rechnitz konnte in der 32' Minute das letzte mal für längere Zeit einen guten Versuch für sich verbuchen. Ein Schuss aus dem Rückraum konnte aber gerade noch abgeblockt werden. Die wohl beste Chance im gesamten Match sollten kurz darauf die Heimischen haben. Mit einem eigentlich präzise angetragenen Schuss über Levay hinweg, rechneten die meisen wohl schon mit dem Führungstreffer, doch der Rechnitzer Keeper konnte mit einer akrobatischen Einlage das Spielgerät mit den Fingerkuppen ins Torout ablenken. Eine sehenswerte Einlage von beiden Seiten! Kurz vor der Pause konnte sich der Rechnitzer Legionär zwischen den Torpfosten erneut auszeichnen, als ein Volleyflachschuss von KULOVITS stark abgewehrt werden konnte.
2. HZ: In Hälfte zwei machten sich die äußeren Bedingungen zunehmends bemerkbar. Das Spiel verlagerte sich großteils ins Zentrum. Hatte man in Hälfte eins noch gute Torchancen beiderseits, blieben diese in den restlichen 45' Minuten praktisch völlig aus. Der SVK hatte mehr vom Spiel, konnte den Gegner auch erfolgreich von unserer "Box" fernhalten, tat sich aber andererseits im Angriff heute schwer, irgendeine Lücke im dichten Gästeabwehrnetz zu finden. So dauerte es bis zur 77' Minute, bis zumindest wieder ein Schuss in die Richtung des gegnerischen Tores kam. Rechnitz verlegte sich spätestens nach der 60' Minute nur mehr aufs Kontern. Einen solchen konnte man in der 82' beinahe erfolgreich lancieren. Unser neue Defensivstratege Baumann kam aber vor seinem Gegenspieler noch an den Ball und verhinderte schlimmeres. Viel mehr gab es dann auch nicht mehr zu berichten, womit beide Teams sich mit einer logischen und auch vertretbaren Punkteteilung zufrieden geben mussten.
Fazit: Es fehlte bei unserem Team heute meist an der Präzision in den Pässen zum Angriff, auch weil die Rechnitzer Abwehr sehr gut stand. Somit gab es kaum ein vorbeikommen. Zu allem Überdruss wurden wir auch einmal zu Unrecht zurückgepfiffen und dann gab es mit Levay noch einen ultrastarken Gästetorwart. Dieser verhinderte in Hälfte eins einen Rückstand. Rechnitz wollte am Ende "nur" den einen Punkt, den sie sich auch verdientermaßen einheimsen konnten. Es war von uns eine grundsolide Leistung, von daher können auch wir mit den einen Punkt absolut leben. Wir bleiben weiterhin ungeschlagen und spielten das erste Mal zu "Null". Dinge, auf die man weiter aufbauen kann.
USVS Rudersdorf : Kukmirn - 3:5
Statement Sieg
Ausgangslage: In diesem ersten Derby der Saison konnte der SVK die nächste überzeugende Leistung abrufen. Den Gastgebern fehlten drei Spieler (zwei davon wegen einer Sperre), was für uns nicht ungelegen kam. Bei unserem Team gab es keine Änderungen an der Startaufstellung im Vergleich zum letzten Match.
1. HZ: Ohne viel Abtasterei, bemühten sich die Gäste gleich, im Angriff aktiv zu werden. So war es der auffällige REBERNIK der mit einer Flanke zur Mitte auf Kapitän KULOVITS einen Abnehmer fand, doch 'Kulo köpfelte am Tor vorbei. Kurz darauf probierte es unser Neostürmer mit der Nr. 91 per direkten Schuss aus dem Lauf heraus. Rudersdorf kam aus der Verteidigungszone kaum heraus, denn in der 15' und 16' Minute gab es bereits die nächsten Aktionen zu überstehen. KLISANIN dribbelte sich durch die Abwehrreihen, doch sein Schuss auf Höhe der Strafraumgrenze klatschte nur an den Querbalken. Kurz darauf probierte es REBERNIK mit einem Lupfer über den Torwart, der aber deutlich das Ziel verfehlte. Kein Grund zur Sorge, denn mit der nächsten Aktion sollte der muntere Torreigen seinen Anfang finden. Wieder war es Mihael, der einen Laufpass auf Luka spielte, der leitete die Kugel perfekt ins Zentrum, wo STOJAK staubtrocken zum 0:1 einnetzen konnte. Leider nutzten die Heimischen prompt ihren ersten wirklichen Angriff, um gleich erfolgreich zu sein. Spielmacher Sahin konnte nicht aufgehalten werden, passte ebenso in die Mitte, wo einer seiner neuen Mitspieler zum 1:1 ausgleichen konnte. Kaum war die Torhymne aus den Lautsprechern verhallt, sollte es erneut bei den Rudersdorfern einschlagen. Einen schnellen Konter verwertete REBERNIK zur erneuten 1:2 Führung. Doch dieses Spiel bot den Zuschauern weiterhin Abwechslung pur. Der Burgenlandligaabsteiger erwieß sich als Effizienzkönig schlechthin. Angriff Nummer zwei bedeutete just gleich Tor Nummer zwei. Eine Kombination im Strafraum konnte nicht gestoppt werden, was Nuhanovic zum 2:2 ausnutzen konnte. Das "ooohhh wie ist das Schööön" ertönte erneut, nur sollte dies am Ende den zahlreichen SVK-Fans als Steilvorlage dienen. Lange musste man auch nicht darauf warten, um die Torhymne für sich selbst zu vereinnahmen. In der 42' Minute konnte REBERNIK wieder nicht aufgehalten werden, ließ seinen Gegenspieler hinter sich, umkurvte die spärliche Restabwehr um zum 2:3 zu vollenden. Kurz vor der Pause hatte noch KLISANIN einen weiteren guten Schussversuch, doch mit fünf Treffern ging dieses bereits jetzt sehr unterhaltsame Match in die Halbzeit.
2. HZ: Hälfte zwei sollte nicht minder aufregend werden. Der erste (!) Schuss der Rudersdorfer, der nicht gleich direkt den Weg ins Tor fand, gab es kurz nach der Pause aus einen gefährlichen Freistoß. HAMR, das erste Mal wirklich geprüft, parierte souverän (siehe auch Titelbild auf Startseite). Unser Team benötigte etwas "Anlaufzeit", hatte den Gegner aber weiter im Griff. In der 57' Minute fand ein Querpass in die Mitte von unserer Nr. 91 keinen Abnehmer, aber nur eine Minute später sollte es besser laufen. Doppeltorschütze STOJAK wurde ideal freigespielt und konnte erstmals einen Zweitorevorsprung zum 2:4 herausspielen. Ein Rudersdorfer Aufbäumen war in Folge nicht erkennbar. So verstrich die Zeit bis zur 81' Minute als plötzlich wieder eine gewisse "Würze" in die Partie kam. Ein Pass in die Schnittstelle, wo unser Team als auch Fans heftigst auf Abseits reklamierten, sollte den Gastgebern für den Anschlusstreffer zum 3:4 reichen, um ihren Minimalistenstil zu festigen. Die Antwort des SVK: Wuascht, mach ma halt no eins! Und so war es auch, denn man drückte nun wieder mehr auf einen weiteren Treffer. Zuerst wurde ein Schussversuch von KAPPEL noch zur Ecke abgefälscht. Im Anschluss war es REBERNIK vergönnt, seinen Hattrick zu vollenden. Ein gefühlvoller Lupfer sollte jetzt das 3:5 bescheren. Kurz vor Spielende musste HAMR nochmals im Nachfassen eingreifen, doch es wäre fast absurd gewesen, wenn man aus fünf (!) Torschüssen vier Treffer erzielt. Die Quote 3 von 5 ist auch mehr als beachtlich und bemerkenswert. Es hilft aber am Ende unseren Nachbarn nix, denn der SVK konnte mit einer Quote 5 von 12 verdientermaßen mit drei Punkten die kurze Heimreise antreten.
Fazit: Ein Spiel, über das man reden wird. Rudersdorf, Effektiv fast bis zum Optimum, der SVK in der Offensive stark wie schon sehr lange in dieser Form nicht gesehen. Man hatte eigentlich, trotz zweimaliger Ausgleichstreffer nicht das Gefühl, dass man hier Punkte liegen lassen wird. Einsatz, Tempo und Kampfgeist passten perfekt. Die Saison dauert aber noch lange, und es wäre sensationell, wenn man diese Frühform weiter konservieren könnte. Jedenfalls ist der Start einmal gelungen, es heißt nun weiter bodenständig zu bleiben und entsprechend motiviert die nächsten (schweren) Aufgaben anzugehen.
SV Kukmirn : Gr. Petersdorf - 2:1
Mit Powerfussball zum Premierensieg
Ausgangslage: Zum ersten Heimspiel der Saison wurde ein alter Weggefährte begrüßt. Mit Gr. Petersdorf empfingen wir einen Gegner, der sein Auftaktsmatch zwar verloren hatte, aber top-motiviert zu unseren schmucken Anlage kam. Der SVK wiederum konnte im Pinkatal gegen Eberau verdient einen Punkt mitnehmen. Kadertechnisch gab es nur kleine Adaptierungen: so stand FRÜHMANN in der Startaufstellung.
1. HZ: Bei Bedingungen, die den Hundstagen alle Ehre macht, kamen nicht nur die Spieler ordentlich ins Schwitzen. Ohne viel Abtasten gab es nach bereits 3' Minuten kurze Aufregung auf Seiten des Gegners, der einen Elfmeter reklamierte. Doch der umsichtige Spielleiter ließ sich von diesem Gehabe nicht beeinflußen. Eine Minute später kam dann auch schon der SVK zu seiner ersten Gelegenheit. Kapitän KULOVITS probierte es aus dem Lauf heraus, nur war der Winkel schon zu spitz, sodass der gegnerische Torwart ins Torout abwehren konnte. Aus diesem Standard heraus die nächste Chance: ein Flachschuss verfing sich jedoch im Abwehrnetz der 'Petersdorfer. Von den Auswärtigen war bis zur Pause in der Offensive bis auf einen Kopfball nach der ersten Ecke nichts zu erwähnen. Im Gegensatz zu unseren Jungs, die das Spiel immer mehr an sich rissen. In der 14' Minute startete Kulo ein weiteres Solo, indem er einen Abwehrschnitzer ausnutzen konnte. Mit vollem Einsatz wurde die Kugel zu REBERNIK gespitzelt, der nur äußerst knapp den Ball am Torpfosten vorbeizirkelte. Nach einer guten Flanke unseres Kapitän auf Neuzugang KLISANIN, konnte unsere neue Nr. 7 per Kopf zwar abschließen, nur leider am Ziel vorbei. Trotzdem sollte es nicht lange dauern, bis der SVK erstmals in dieser Saison über einen Führungstreffer jubeln konnte. In der 38' Minute konnten die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern. GAAL stand goldrichtig und schlenzte die Wuchtel mit viel Gefühl und Präzision ins Kreuzeck zum 1:0 - ein sehenswerter Treffer! Kurz vor der Pause fehlte erneut nicht viel, als nach einer weiten Flanke eines Freistoß ein Kopfball nur hauchdünn am linken Torpfosten vorbeihuschte. Mit einem knappen, aber verdienten Führung ging es zur Abkühlung in die Pause.
2. HZ: Die Gäste konnten die zweite Hälfte zwar offener gestalten, große Gelegenheiten blieben aber weiterhin Mangelware. So war es erneut eine Situation im Elferraum, bei denen der Gegner einen weiteren Strafstoß forderte. Einem unserer Spieler wurde auf die Hand geschossen, nur sah der Schiedsrichter eine Bewegung vom Ball weg - folglich gab es keinen Elfmeter. Man kann es vermutlich so oder so auslegen, am Ende der Saison wird sich alles ausgleichen. Bis zur 72' Minute wurde das Spiel vom SVK soweit unter Kontrolle gehalten, indem man die Gäste von unserem Tor fern hielt. Danach kamen die Gastgeber zu weiteren Möglichkeiten ihrerseits. Einen Freistoß aus weiter Distanz von unserer Nr. 91 hätte beinahe eingeschlagen, landete aber über dem Tor. Einen starken Angriff, der von rechts außen angetragen wurde und mit einem Pass in die Mitte endete, wurde vom Torwart noch abgeblockt. In der 79' Minute sollten unsere Bemühungen dann endlich doch noch einmal fruchten, wenn auch glücklich. KLISANIN tänzelte sich im Strafraum zwischen seinen Gegenspieler vorbei, schoss scharf ins Zentrum, wo der 'Petersdorfer Hötschl die Kugel so abfälschte, dass diese unhaltbar zum 2:0 einschlug. Das sollte die Freude auf Seiten der Heimischen nicht trüben. Dieser Treffer war umso wichtiger, da die Auswärtigen zum Spielende noch einmal aufkamen. Erst in der 86' Minute gab es brenzlige Situationen in unserer Gefahrenzone zu überstehen. Leider mündete diese kurze Drangphase in einem Elfmeter, der tatsächlich auch einer war. Namenskollege und Legionär Gaal trat an und verwandelte zum 2:1 Anschlusstreffer, obwohl unser Neotorwart HAMR, der wieder sehr souverän spielte, beinahe noch dran war. In der Nachspielzeit hätte man alle Nerven der SVK-Fans endgültig beruhigen können, doch landete ein Schussversuch nur im Außennetz. Nach gut sechs Minuten Nachspielzeit war es dann aber soweit: der SVK feierte seinen ersten vollen Erfolg in der frisch gestarteten Saison.
Fazit: Heute zeigt man gleich von Beginn an den nötigen Biss. Die wie immer sehr robust und resolut auftretenden Gäste haderten mehr mit sich selbst (siehe Elferreklamationen) als das sie große Gefahr ausstrahlen konnten. Unser Team spielte sich die besseren Chancen heraus und hatte auch spielerisch die feinere Klinge ausgepackt. Somit können wir uns berechtigt über drei Punkte freuen, die es nun gilt zu bestätigen. Die Aufgaben und Gegner werden sicherlich nicht leichter werden - also weiter so mit vollster Konzentration! Gemma SVK!
sv Eberau : SV Kumirn - 2:2
In Hälfte zwei löste sich der Knoten
Ausgangslage: Nachdem man in der Vorbereitung die Gegner regelrecht vom Platz fegte, wartete mit Eberau ein anderes Kaliber. Für die fast komplett neu aufgestelte SVK-Elf also ein echter Härtebrocken. Kadermäßig gab es zu Beginn erfreulicherweise keine Einschränkungen. Mit gleich sieben neuen Debutanten starteten wir in die neue Saison...
1. HZ: ...und diese Saison begann recht holprig. Das Spiel des SVK wirkte (noch) arg verunsichert und nervös. Nach nur wenigen Minuten, mit der zweiten Aktion im Spiel, gingen die Gastgeber bereits in Führung. Nach einem Eckball war ein Eberauer Neuzugang zur Stelle und verwertete zum 1:0. Hier passte die Zuordnung in der Gästedefensive nicht. Nach diesem Schockmoment dauerete es einige Zeit, bis sich im Strafraum wieder etwas tat. Unser Team konnte sich zwar immer mehr Ballbesitz erarbeiten, blieb aber gerade im Angriff total abgemeldet. Es fehlte nicht nur an Abschlüssen, sondern auch an Pässen, die gefährlich hätten werden können. Nach gut 30' Minuten merkten die Heimischen, dass ihr abwartendes Spiel nicht erforderlich war, da man in der Defensive nicht gefordert war. Dadurch entstanden wieder Möglichkeiten für die Eberauer. In der 29' Mintue kam ein brandgefährlicher Querpass in die Mitte nicht an den Mitspieler, doch nur vier Minuten später sollte es wieder "klingeln". Aus der Drehung heraus und nur wenige Meter vor der Torlinie stehend, nutzte Mayer die Top-Chance zum 2:0. Ernüchterung machte sich breit, denn bis zur Pause gab es keine Mittel und Wege, wieder zurück ins Spiel zu kommen. Im Gegenteil, hatten die Heimischen noch zwei Gelegenheiten zu verbuchen. In der 37' Minute konnte der Eberauer Urbauer die Kugel nicht kontrollieren, die Situation hätte ansonsten sehr brenzlig werden können, so wie kurz vor dem Pausenpfiff, als das Spielgerät an den Pfosten knallte. Es war klar, so konnte es aus Sicht des SVK einfach nicht weitergehen.
2. HZ: Tatsächlich tat die Pause gut, denn unsere Jungs kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. FRÜHMANN kam für HEINDL neu ins Spiel, sowie es ein wenig Umstellungen in den Positionen gab. In der 49' Minute gelang der wichtige, frühe Anschlusstreffer. Nach einer weiten Flanke schraubte sich KULOVITS am Höchsten und verwertete per Kopf zum 2:1. Damit war der so ersehnte erste Saisontreffer einmal geglückt. Man merkte, dass man sich damit nicht zufriedengeben wollte. Neuzugang REHAK drehte mit gleich drei Abschlüssen innerhalb von zehn Minuten auf. Ein direkter Freistoß, ein Volleyschuss und ein weiterer der zur Ecke geklärt werden konnte, fanden aber nicht den Weg ins Tor. In der 60' Minute sollte es wieder per Kopf gelingen, die Eberauer Abwehr zu knacken. Ein weiterer Neuzugang STOJAK war es, der aus kurzer Distanz den Eberauer Schlussmann mit dem Ausgleich zum 2:2 bezwang. Das Spiel war nahm weiter Fahrt auf. Nun waren die Gäste am Drücker. Ein Flugkopfball von KLISANIN verpasste das Ziel knapp. In der 74' Minute gab es Aufregung im Eberauer Elfmeterraum. Der Eberauer Stumpf erwischte das Leder deutlich, wenn auch unglücklich, per Hand. Dies hätte jeder VAR wohl sofort auf Strafstoß entschieden, doch im Amateurfußball lies der ansonsten wenig auffällige Spielleiter die Partie weiter laufen. Ein weiterer Legionär HORVAT startete in der 79' Minute einen Sololauf, dessen Abschluss knapp am Tor vorbei ging. Zuvor hatte Eberau noch eine sehr gute Chance, wohlgemerkt die einzige in Hälfte zwei. Hier griff unser Neogoalie HAMR erstmals ein und wehrte stark ins Torout ab. Eine letzte große Möglichkeit hatte abermals REBERNIK in der 89' Minute, doch konnte er aus vollen Lauf heraus, erfolgreich bedrängt werden, sodass der Torwart erfolgreich sich in den Weg stellen konnte. Bereits in der Nachspielzeit reklamierten die Eberauer nach einer Ecke auf ein Handspiel im Strafraum des SVK - von Seiten des Autors, war in der Hektik nichts zu erkennen. Der Schiri blieb seiner Linie treu, und pfiff direkt danach die Partie ab. So verstummten die Proteste der Heimischen recht bald.
Fazit: Zusammengefasst kann man das Match recht schnell, aus Sicht des SVK, zusammenfassen: erste pfui - zweite hui. Konnte man in den ersten 45' Minuten nicht einmal ansatzweise eine Chance erspielen, drehte sich das Bild danach zusehends. In Summe hatten wir sogar mehr Möglichkeiten, doch kann man den einen Punkt gerne mitnehmen. Es gilt nun, auf die gute zweite Hälfte aufzubauen.
Let the show begin!
aLLES gUTE jUNGS UND KEEP ON FIGHTING
#GEMMASVK
Saison 2024/25
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